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Author Topic:  Wireless und wpa_supp unter Arch.  (Read 2652 times)

Offline agaida

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« on: 2011/04/11, 12:00:59 »
So, hier kanns weitergehen.

Code: [Select]

Das wars also nicht...
hmm... keine /etc/network/interfaces?? Wo wird das denn hier zu finden sein...

Dein Freund heisst rc.conf. Ich hab mich auch beinahe doof gesucht. Weiter hier
https://wiki.archlinux.org/index.php/Wireless_Setup
und
https://wiki.archlinux.org/index.php/WPA_supplicant

In diesem speziellen Fall würde ich mit Netzwerk in Arch einchrooten und die benötigten Sachen da reinfrickeln. Dürfte das Strippenziehen sparen.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

Offline ayla

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« Reply #1 on: 2011/04/12, 11:26:35 »
Quote
In diesem speziellen Fall würde ich mit Netzwerk in Arch einchrooten und die benötigten Sachen da reinfrickeln.


Ich glaube ich weiß jetzt warum du das sagst...
Die Netinstall-CD hat noch den Kernel 2.6.33, da ist carl9170 -den ich brauche- noch nicht integriert.
Und wenn ich keine Tomaten auf den Augen hab gibts in AUR nur das source-Paket bzw ein script zum installieren desselben?
Das heißt ich müßte es mir selbst kompilieren, dazu müsste ich natürlich erst mal alles installieren was ich dazu brauche...
Das muß ich dann aber auf einen der nächsten meiner freien Tage verschieben.

OK, wird spannend... :D

Gruß
ayla
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Offline agaida

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« Reply #2 on: 2011/04/12, 14:46:07 »
Auf die Gefahr hin, dass Du mich schon jetzt verfluchen wirst: KISS übersetzt sich mit Keep it simple, stupid. Das hat aber auf keinen Fall den Anspruch, einfach zu sein. simple != einfach. Das ist eher als Abstraktionsstufe oder -ebene gemeint und wird bitter ernst gemeint. Das Doofe daran ist, dass man die erst mal erreichen muss. Ich kämpfe auch noch damit. Im englischen Forum mehren sich die Stimmen, dass Arch viel zu einfach werden würde.

Nur so einen Tipp am Rande: Es gibt Dinge in der Herangehensweise, die man sich bei Debian eventuell angewöhnt und die eigentlich auch ganz sinnvoll sind. Vergiss alles, was nicht nach wirklich elementarer Regel aussieht. Unter Arch gibt es nur eine Regel: Funktioniert = gut, Funktioniert nicht = schlecht. Als Ableitung: Will ich = gut, will ich nicht = schlecht. Du kannst also alles wegblasen und modifizieren, was Du willst, nur beim Paketmanagement und den Bauwerkzeugen wäre ich vorsichtig. Aber auch darüber kann man streiten.

In Anwendung auf Dein Problem:
* Besorg Dir ein längeres Kabel, das ist einfacher als Router an der Wohnzimmerlampe (siehe auch den Punkt Debian-Startsystem - ist auf Dauer besser)
* Scheiss auf den Kernel. pacman -Syu könnte das Problem schon beheben. Aktuell in core ist .38
* Überarbeite die pacman.conf
* Steht nicht explizit im Leitfaden: Installier Dir einen Fallback-Kernel.
* Steht nicht explizit im Leitfaden: Wenn auf der Dose ein Debian drauf ist, mach debian zum Startsystem, dass erspart einem die Frickelei mit pacman -S grub2
* Steht nicht im Leitfaden: pacman -S abs
* Steht nicht im Leitfaden: Installier yaourt oder clyde. Benutz es aber __nie__ zum installieren oder aktualisieren.
* Wenn kein debian drauf ist, dann mach ein minimales drauf und beherzige den vorherigen Punkt zu debian. Das hat Vorteile, wie vernünftig funktionierendes Netzwerk und die Möglichkeit, ordentlich und definiert zu starten - und das zuverlässig. Ausserdem kennst Du das System. Das ist the arch way. Du wirst am Anfang öfter chrooten müssen, als es Dir lieb ist. Das geht von einer Startinstallation stressfreier als von CD oder Stick.

So nach diesem Block noch eins: Was willst Du mit Carl aus AUR - für Dich erst mal no go. Das sollte nun wirklich sehr viel einfacher gehen. Das AUR ist neben unstable die effizienteste Möglichkeit, sein System zu schrotten, obwohl das mit Arch fast unmöglich ist. Nur die Reparaturmöglichkeiten sind am Anfang eher begrenzt. Wegen des Netzwerktreibers mach ich mich mal schlau, dass kann so schlimm nicht sein.

Kerl, Du hast einen Vorteil vor mir, Du bist mit Linux länger unterwegs als ich. Als ich bei Arch aufschlug, hatte ich die durchgängige und umfassende Erfahrung von 5 Monaten Ubuntu. Also nutz Deine Vorteile. Ich musste bei Klopfern immer von vorn anfangen, bis ich die grundlegenden Befehle kannte. Das kann schlauchen.

EDIT: https://bugs.archlinux.org/task/20064?opened=6626&status[0]=
Da steht eigentlich nur drin, dass die kernel ab .37 auf jeden Fall die Firmware mitbirngen. Also mit modprobe testen und ins Modul-Array eintragen und aus die Maus.

EDIT 2: http://releng.archlinux.org/isos/ - Ich weiss ja nicht, was Du für eine Iso hast, eventuell mal die neueste ziehen.
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Offline ayla

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« Reply #3 on: 2011/04/13, 00:39:43 »
nur kurze Zwischeninfo:

Dein link auf die aktuellen Iso's hats erst mal gebracht.
Die hatte ich nicht gefunden.
Ich hatte die anscheinend offizielle (2010-05) von der über den Downloadbutton erreichbaren Seite.

Jetzt mit neuestem Iso und Kernel 2.6.37 mit integriertem carl9170 war das Herstellen der Verbindung einfach. Wpa_Supplicant konfigurieren und läuft.
Inzwischen ist die Kiste bei "7 Configure System" angelangt.
Werde jetzt noch bis Exit Install weitermachen und mir dann morgen erst mal in Ruhe deine restlichen Tipps anschauen und versuchen umzusetzen. :)

Danke mal bis dahin.

Gruß
ayla
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Offline agaida

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« Reply #4 on: 2011/04/13, 00:55:13 »
Dafür nicht, als ich in der Konsole war und dann anfing, das Wiki zu lesen, habe ich erst mal angefangen 2 Tage lang zu spielen. Ich gebe zu, dass ich nur einen Bruchteil von dem begriffen hatte, was die von mir wollten. Tue Dir Ruhe an, das hilft am meisten. Was Du am Anfang richtig machst, stört später nicht.

Einer fällt mir noch ein, die empfehlen glaube ich fam. Find ich nicht so toll, gamin find ich schöner. Vor allem muss man den nicht im daemon-array eintragen und für den Desktop Deiner Wahl soll der voll reichen. Dafür solltest Du, entgegen anders lautenden Meldungen, durchaus hal installieren, so unwichtige Programme wie z.b. Gimp finden das in einigen Bestandteilen richtig toll.
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Offline ralul

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« Reply #5 on: 2011/04/13, 02:15:02 »
@agaida, was ich eigentlich nicht kapiere: Wieso soll man sich die Mühe machen für ein zurückgebliebenes Paketmanagement?

Gentoo war mal fast tot, ist aber wieder recht aktuell.
Der Vorteil von Gentoo vor Arch ist nach dem, was ich von Dir höre:

Die ganze Mühe macht man sich bei Gentoo einmal am Anfang (die gewünschten Flags zu wählen). Dann läuft es mit wenig Flag Änderungen einfach weiter. Und dann hat man optimal für die eigene Rechnerarchitektur kompilierte Pakete. Was du von Arch erzählst, hört sich nach ewigem Frickeln an.

Ist eine echte Frage: Was siehst Du als Vorteil von Arch, außer dass Du es schon kennst?
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Offline agaida

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Wireless und wpa_supp unter Arch.
« Reply #6 on: 2011/04/13, 03:39:58 »
Ich verstehe zwar nicht, was aylas Probleme mit dem Paketmanagement zu tun haben, ich habe da auch nichts zu gesagt. Dass zumindest die Wahl des richtigen Installationsmediums von Bedeutung sein kann, das kennen wir von debian ja auch ;) Bestimmte Features sind halt erst ab einem bestimmten Build in einer RR drin. Du würdest bei squeeze auch nicht mit einem Woody-Image anfangen wollen. Der Rest ist bei Arch halt Sache des eigenen Ermessens, für welche/gegen welche Pakete ich mich entscheide. Der Tipp mit Clyde/yaourt kam genau deswegen, weil ich Pakete im allgemeinen mit aptitude suche und anschaue, es gefällt mir einfach besser. Und pacman kann gewollt das AUR nicht durchsuchen, das ist nur gemacht, um die Schwelle ein wenig höher zu legen. Du musst als erst mal Lernen, Dir ein inoffizielles Tool aus einem inoffiziellen Repository zu installieren, um mit inoffiziellen Paketen Dein System zu zerschiessen. Siehe auch Gentoo inoffizielle Overlays. ;)

Natürlich hätte ich auch schreiben können, trag das französische Repo in die pacman.conf und tipp pacman -S yaourt ein. Das wäre aber zu einfach gewesen ;). Ich schreib mal was längeres, warum ich Arch geil (nicht nur) zum Lernen finde, in einen separaten Fred: http://www.aptosid.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&p=7136#7136
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Offline ayla

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« Reply #7 on: 2011/04/14, 13:06:57 »
So...
Grundsystem mit Netzwerk läuft.
Habe, da ich mich eh immer mit dem gleichen Netzwerk verbinde, auf die Installations irgendeines Netzwerkmanager/scripts verzichtet und das "up" einfach in rc.local gelegt. Hat auch -nebst der Unnötigkeit der Installation desselben- den Vorteil daß da dann nicht irgendein tool was tut, sondern ich selbst weiß was da passiert und nicht erst noch den Umgang damit lernen muß.

Also:
Firmware für carl9170 praktischerweise von meiner aptosid-Installation rüber kopiert. Mit
Code: [Select]
wpa_passphrase myESSID mypassphrase > /etc/wpa-supplicant.conf eine minimale .conf nach Verschieben der alten erzeugt. Hat natürlich den Nachteil daß das Passwort da unverschlüsselt drin steht, aber an die Datei kommt außer mir eh keiner ran, also was solls.

rc.local mit nano bearbeitet:
Code: [Select]
wpa_supplicant -B -Dwext -iwlan0 -c/etc_wpasupplicant.conf
sleep 2s
dhcpcd wlan0

Dann noch die Zeilen
Code: [Select]
INTERFACES=(wlan0)
wlan0="dhcp"
in der rc.conf auskommentiert weil sonst vor Ausführen der rc.local bereits versucht wird das wlan zu verbinden, was natürlich nicht klappt aber dafür dauert.
Nach dem reboot -über meinen aptosid-Grub- ist mein Netzwerk nun verbunden und erste Versuche mit pacman (sync und Paketsuche) hab ich auch hinter mir.
Das Arch-wiki ist schon klasse.

Mal schauen wie ich das hier jetzt schön bunt kriege... :)

Aber vorher mal deinen Tipps folgen und mir mal das ArchBuildSystem usw anschauen.

Gruß
ayla
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Offline agaida

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« Reply #8 on: 2011/04/14, 13:18:52 »
Wenn Du die Konsole meinst, in Punkto Farbe in den Textschirm bringen sind die Jungs von Sabayon recht klasse. Wenn man deren Einfärbung klaut, hat man was Feines. Ubuntu ist da aber auch gar nicht so schlecht drin.

Ich hab gestern auch mal wieder mit Catalyst und X gespielt. Da ich mir dabei aus unerfindlichen Grunden mein udev-Gedöns irreparabel zerstört hatte, Grund weiss ich bis jetzt noch nicht, habe ich mal einen zusätzlichen altmodischen Rettungsanker geworfen.

pacman -S kernel26-lts kernel26-lts-header

Immer wieder sehr zu empfehlen. Ich wollte so oder so aufräumen und habe den lts bei der Gelegenheit zu meinem amtlichen Zweitkernel deklariert und die restlichen Notfall-Leichen entfernt.
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Offline ayla

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« Reply #9 on: 2011/04/14, 16:53:29 »
Na dann werd ich doch auch erstmal einen Anker werfen...

Ich meinte mit bunt schon X und KDE.
Copy und Paste statt Laptop mit wiki daneben und tippen hat schon was.
Mal abgesehen davon daß ich ständig die falsche Maus oder Tastatur benutze und mich dann über komische Fehlermeldungen wundere...
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