Grundsätzlich ist es möglich, Secure Boot einzuschalten und gleichzeitig den
unsignierten Siduction Kernel zu booten:
$ uname -a
Linux arlene 6.15.3-1-siduction-amd64 #1 SMP PREEMPT_DYNAMIC siduction 6.15-3 (2025-06-19) x86_64 GNU/Linux
$ mokutil --sb-state
SecureBoot enabled
Das erfordert aber eine tiefgreifende Manipulation nach dem Laden der von Microsoft signierten
efi Bootloader von fedora, um die Security Policy wieder auszuhebeln und einen unsignierten
grub loader (und kernel) zu installieren. Ich gehe also davon aus, dass fast niemand ein Dual Boot System
(Siduction - Windows11) mit aktiviertem Secure Boot installiert hat. Falls doch, dann wird es
wie bereits in der Vergangenheit geschehen mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Fehler beim Booten
von Linux kommen, da bei der Erneuerung der Microsoft DB Zertifikate die mit den alten
Zertifikaten signierten efi Loader von Linux nicht mitersetzt werden.
Wenn ihr also wie bisher Siduction ohne Secure Boot hochfahrt, dann wird es auch nach der Änderung
so bleiben, weil ihr in solch einem Fall ohnehin Windows mit gleichen BIOS Einstellungen ohne Secure Boot
betreibt. Solltet ihr die BIOS Einstellungen aber bei jedem Wechsel des Betriebssystems ändern,
dann bleibt natürlich auch alles beim Alten.
HTH
PS.:
> Hätte das Auswirkungen auf die virtualbox?
Wenn es Auswirkungen hat, dann nicht erst beim Laden der Virtualbox.
Wenn Du soweit kommst, ist alles o.k.