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Author Topic: [DE] lvm2 mapper  (Read 4700 times)

Offline agaida

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[DE] lvm2 mapper
« on: 2010/10/14, 22:23:06 »
Ich hab da ein Verständnisproblem - Was bringt mir der device mapper oder besser gefragt: Ist  es notwendig, Devices über /dev/mapper/vgx-abcd statt /dev/vgx/abcd einzubinden, um Vorteile von lvm2 auszunutzen? Ein einfaches Ja oder Nein würde mir reichen, so was habe ich vergeblich gesucht, ich finde die Schreibweise irgendwie nicht schön.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

Offline michaaa62

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lvm2 mapper
« Reply #1 on: 2010/10/14, 22:36:06 »
Könnte es einfach nur sein, dass /dev/mapper/ zuerst erstellt wird, da zu diesem Zeitpunkt der LVM noch gar nicht weiß, was sich in dem verschlüsselten Container befindet?

Offline agaida

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lvm2 mapper
« Reply #2 on: 2010/10/15, 00:09:33 »
Nö. Nicht wirklich. Der alte Spruch Versuch macht kluch stimmt.

Ein mount /dev/vg0/test /mnt mountet ein lv test auf vg0. Die Überprüfung bringt es an den Tag: Es ward /dev/mapper/vg0-test on /mnt type ext4 (rw).

Ich glaube, es ist besser, dann doch gleich richtigerweise mount /dev/mapper/vg0-test /mnt zu verwenden. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die erste Schreibweise lvm und die zweite Schreibweise die für lvm2 mit der Einbeziehung des Mappers als eingenständigem Blockdevice auch sachlich richtige Verwendung. Hab ich das jetzt richtig übernander? Als ich das letzte Mal mit lvm gespielt habe, gab es lvm2 noch nicht (damals hatte ich auch überhaupt keinen eigenen Plan und habe meinem Chef ehrfurchtsvoll über die Schulter geschaut ;))
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lotman

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lvm2 mapper
« Reply #3 on: 2010/10/15, 08:54:51 »
Hi,

soviel ich weiß, ist es egal, welche Variante du verwendest. Die Objekte unter /dev/mapper/* sind zwar die "originalen", aber ich hab noch nie eine Distribution erlebt, die nicht entsprechende Links unter /dev/$VGNAME/* gelegt hätte. Von daher - fühl dich frei :)

Lotman

Offline bluelupo

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lvm2 mapper
« Reply #4 on: 2010/10/15, 09:03:15 »
@agaida: Du kannst beide Varianten verwenden und in diesem Fall würde ich immer die kürzere wählen ;-)

Code: [Select]

/dev/vg0/lvtest

/dev/mapper/vg0-lvtest

Offline agaida

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Danke
« Reply #5 on: 2010/10/15, 10:20:37 »
Vielen Dank für die Antworten. Habe mich aus einigen Überlegungen heraus soch für die Vartiante 1 mit /dev/mapper/vg- entschieden. Das mag zwar jetzt altmodisch und ein wenig haarspalterisch klingen - es ist einfach der korrekte Weg, da /dev/mapper das Blockdevice mapper  beschreibt. Ich schreib halt nicht gern Sachen in meine Konfigurationen, die ich nicht wirklich begreife. ;)

BTW: Distributionsübergreifend ist die Dokumentation über das wie und warum  unixoid typisch grottig. Das mapper ein Blockdevice ist, habe ich dann nach etlicher Zeit in der Beschreibung zur Implementation von FreeBSD gefunden. Damit war die Sache klar und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren.
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Offline devil

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Danke
« Reply #6 on: 2010/10/15, 11:03:47 »
sehr ausführlich ist http://www.tldp.org/HOWTO/LVM-HOWTO/

greetz
devil

kris99

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Re: Danke
« Reply #7 on: 2010/10/15, 11:05:41 »
Quote from: "agaida"
Vielen Dank für die Antworten. Habe mich aus einigen Überlegungen heraus soch für die Vartiante 1 mit /dev/mapper/vg- entschieden. Das mag zwar jetzt altmodisch und ein wenig haarspalterisch klingen - es ist einfach der korrekte Weg, da /dev/mapper das Blockdevice mapper  beschreibt. Ich schreib halt nicht gern Sachen in meine Konfigurationen, die ich nicht wirklich begreife. ;)

BTW: Distributionsübergreifend ist die Dokumentation über das wie und warum  unixoid typisch grottig. Das mapper ein Blockdevice ist, habe ich dann nach etlicher Zeit in der Beschreibung zur Implementation von FreeBSD gefunden. Damit war die Sache klar und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren.


Nur als Info: Wenn es nur darum geht die Partition zu verschlüsseln, dann kannst Du LVM weglassen. Ich habe das bei meinen Laptop-Installationen schon öfters gemacht. Auf einem Desktop-System, bei dem Du noch Festplatten dazu packen kannst, macht LVM natürlich Sinn.

Kris

Offline agaida

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Re: Danke
« Reply #8 on: 2010/10/15, 11:37:01 »
Hi, es geht eigentlich einfach nur darum, Plattenspeicher effektiv zu verwalten. Crypt kommt bei mir momentan nicht aufs System, da kein momentan kein Bedarf. Das kann in Zukunft eventuell zu einem Thema werden.Aufgrund des ursprünglichen Sinns und Zwecks meines Desktops ist das Teil vollgeknallt mit Platten, die ich in dieser Form so nicht mehr bauche. Das Teil war mal als Konvertierungsmaschine P2V gedacht. Diese und die Aufgabe schneller Datenbankmigrationen hat er wunderbar erfüllt, nur im Alltag habe ich wirklich keinen Bedarf für 6T Plattenplatz. Demzufolge sind 2 x 1,5 T in den Server gewandert und zu einem Raid 1 geworden. Mit LVM drüber. Der Rest an Platte wurde 2x500G Raid als vg0 und 2x1 T Raid als vg1. Die Trennung in 2 Volumegroups ist auch so gewünscht. Jetzt nutze ich die vg0 als Testsystem und Datengrab für virtuelle Maschinen, den Rest für den Alltag. Da ich viel mit Wegwerfpartitionen arbeite, ist lvm für genau diesen Zweg natürlich genial. Da ich mich nie genauer mit dem Thema beschäftigt hatte, wollte ich einfach nur beim Thema Mapper auf den jetzigen Stand der Entwicklung kommen. Das hat ja jetzt geklappt. Ich habe mich wirklich an diesem mapper gestört, da ich nicht wirklich begriffen hatte, was das Teil genau macht und wie das zu verstehen ist. Funktioniert hat ja alles soweit richtig toll und wie von Geisterhand, ich bin halt nur über die Notation und die Gründe für dieselbe gestolpert.
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Offline bluelupo

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Re: Danke
« Reply #9 on: 2010/10/15, 11:49:38 »
all: Nur so am Rande bemerkt. ZFS wäre diesbezüglich um Klassen besser, da die ganz RAID-Funktionalität in das Filesystem gewandert ist. Sprich es sind zB RAID 0,1 oder 5 problemlos machbar ohne noch einen Logical Volume Manager zu installieren. Leider ist ZFS nicht im Kernel integriert sondern läuft im Userspace.