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Author Topic: [DE] [aufgeschlagen] udev 171  (Read 2748 times)

Offline agaida

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[DE] [aufgeschlagen] udev 171
« on: 2011/05/28, 10:01:43 »
Da das in der letzten Zeit recht flott in die debian-Entwicklung reinkam, an dieser Stelle obacht, udev 171 ist in arch aufgeschlagen und wird wohl auch in naher Zukunft seinen Weg hierher finden. Im Zweifel abwarten und andere Leute testen lassen ;)
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Offline bluelupo

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udev 171
« Reply #1 on: 2011/05/28, 12:45:31 »
Ich hoffe die Fehlermeldungen sind endlich mal wieder weg mit der neuen Version ;-)

Offline agaida

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #2 on: 2011/05/28, 13:01:08 »
Welche meinst Du genau? Die der User? Spass beiseite, ich habe heute beim Einspielen nur gesehen, dass da was neues kommt und nach den Ereignissen der letzten Wochen einfach mal so einen kleinen Hinweis eingestellt, auch wenn ich beim letzten Update auf keiner meiner Maschinen betroffen war.

Viel mehr, als es udev je konnte, geht mir aber momentan Grub auf den Sack. Über die gewollte oder nicht gewollte Änderung der Notation habe ich mich ja hier schon genug ausgeweint, was allerdings bei der letzten Änderung um die Ecke kam (Module und Rootdefiniton unter Raid), war unter aller Sau. Da Du ja auch Raid und LVM fährst, hast Du das bestimmt auch mitgekommen, wenn Du evtl manuell konfiguriert hattest.  

Ich habe nur noch keine Zeit gefunden, mich damit zu befassen und hoffe, das nach Altkanzlerart aussitzen zu können. Die letzte Änderung hat meine gesamten Spezialkonfigurationen geschrottet, einzig und allein Arch und Aptosid von SSD waren nicht betroffen. Glücksgefühle sehen anders aus.
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Offline bluelupo

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #3 on: 2011/05/28, 15:51:05 »
@aigda: Irgendwas von mt-probe und das auf allen Kisten (32/64Bit). Mit Grub habe ich momentan keine Probleme. RAID benutze ich im übrigen nicht nur den LVM pur.

Gilde

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #4 on: 2011/05/28, 16:01:53 »
@ bluelupo

das hier sollte das mt-probe "problem" beheben
Code: [Select]
apt-get install libmtp-runtime

bei mir sind somit diese beiden pakete installiert
Code: [Select]
ii  libmtp-runtime      1.0.6-6                          
ii  libmtp8               1.0.6-6


libmtp-runtime ist momentan nur "recommends" von libmtp8 und dem bugreport zu folge "streiten" sich die beiden maintainer, also von udev und mtp, wie das ganze besser gelöst wird. also entweder direkt ein depend bei mtp oder doch über udev :)

gruß gilde

Offline agaida

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #5 on: 2011/06/12, 23:39:39 »
So, es ist passiert: udev 171 ist aufgeschlagen. Hat bei meinen Systemen (3x Sid, 1x Aptosid) überhaupt keinen Spass gemacht. Nicht die geringste Herausforderung, ist einfach mal so durchgelaufen. ;)

Für diejenigen, die dennoch Bedenken haben, ich kann nur Entwarnung für 64bit auf Atom/Asus, Opteron/??? und Phenom/Gigabyte geben. Alle Systeme mit Raid/LVM. Wäre schön, wenn noch jemand mit 32bit was dazu schreibt.
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Offline ralul

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #6 on: 2011/06/13, 01:57:11 »
Naja, die große Änderung mit /run war ja schon, unter Gentoo~unstable läuft 171-r1 (also mit einer Revision1 Gentoo Anpassung) ohne Problem auf 64bin schon 5 Tage.

Was ich nicht verstehe mit Grub: Wenn Du kompliziertere Ebenen hast (LVM, Raid), warum machst Du dir nicht eine extra /boot Partition ohne Schnickschnack und zwar für alle auf der Kiste laufenden Linuxe?
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Offline agaida

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #7 on: 2011/06/13, 02:43:52 »
Schau doch mal auf das Datum der Ankündigung ;) Das habe ich geschrieben, als das in Arch aufgeschlagen ist. Seit dem läuft das, wie alle anderen udevs auch - ohne jegliche Probleme. Bei debian ist das aber eine Erwähnung wert, wenn man an die letzten Male denkt.

Um Thema kompliziert: Aus historischen Gründen habe ich auf /dev/sdf noch 20G frei gehabt. Dass bedeutet, dass /dev/sdf1 zu /dev/disk/by-label/admin mutiert ist und da ein kleines geschmeidiges Debian drauf läuft. Mein Startsystem halt. Der Mbr liegt auf /dev/sda. Und alles, was sonst noch auf dem Rechner werkelt, wird über diese Distribution verwaltet. Egal, ob das jetzt Arch und Aptosid auf ssd, Ubuntu auf LVM und 2x Win auf einer weiteren Platte sind. Die Linuxe haben alle ein /boot, aber bis auf ein weiteres Notfallsystem hat keines einen Grub. Einfacher geht es eigentlich nicht.

Einer der Server hat noch ein separates /boot, der Rest der Bande startet direkt in das LVM.

Auf die Frage nach einem separaten Boot für alle Linuxe - ich mag zwar manchmal so wirken, aber ich bin nicht komplett durchgeknallt. (Mach da mal 3 Systeme mit dem selben Kernel rein und lass den von einer Installation ändern :lol: ) Das habe ich in meinen Startzeiten mal ganz kurz für eine gute Idee gehalten, ist es aber nicht wirklich. /boot und /home wurden zugunsten von / ersatzlos gestrichen. Ich hänge nicht mehr auf unterster Ebene ein, erst weiter hinten. Das hat sich als erheblich stressfreier erwiesen.

Wenn Du genauer drüber nachdenkst oder es probierst, wirst Du merken, dass man so auf deutlich weniger Sachen aufpassen muss. Das wirkt sich sehr nervenschonend bei möglichen Problemen aus. Alle Installationen haben als lauffähiger Kern so um die 8-10G, ich hab ihnen meist so um die 25G spendiert. Das ist dann einfach.
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Offline ralul

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #8 on: 2011/06/13, 11:00:57 »
Ich arbeite bei grub2 hauptsächlich mit der /etc/grub.d/40custom (wie du doch auch). Da habe ich Distro spezifische Einträge, die geschützt sind per Verschiebung:
/boot/debi/debiankernel
/boot/debi/debianinitrd
/boot/archi/archkernel
/boot/suse/suse...
etc
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Offline agaida

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[aufgeschlagen] udev 171
« Reply #9 on: 2011/06/13, 12:14:16 »
Eine kleine Abweichung, vielleicht bin ich zusehr von KISS infiziert. Bei mir bleibt - soweit irgend möglich - in allen Belangen der Auslieferungsszustand von Dateien erhalten. D.h. ich versuche, mit möglichst homöopatischen Änderungen an Orginaldateien auszukommen. Das bedeutet, das ich ums Verrecken nicht die 40_custom oder 41_custom verändern werde. Ich arbeite da ausschließlich auf Kopien, die das nächste Update überleben.

Ähnliches gilt für /etc/sudoers.d/, ich hab eine kleinen Freudentanz aufgeführt, als das eingeführt wurde. Die einzige Datei, wo ich mich gegen jeden Fortschritt wehre, ist die xorg.conf. Da haben andere Leute für gesorgt, da die nicht mehr ausgeliefert wir - das löst meine Probleme.

Wo immer möglich benutze ich Konfigurationsverzeichnisse, um meine Konfigurationen hinzuzufügen oder auch unerwünschte Konfigurationen im Standard zu überschreiben. Immer frei nach dem Motto - Wer zuletzt konfiguriert, gewinnt.

;) Klappt bisher ganz gut und ich muss meine knappe Zeit nicht für so was opfern. Ausgangspunkt für das Posting wahr ja eh die besondere "Sensibilität" des udev-Maintainers in Bezug auf Sid. Da hilft eigentlich nur eins. Setzt das Zeug zuerst dort ein, wo es am wenigsten schmerzt - also auf einer Testinstallation, aber auf keinem Fall auf Deiner wichtigsten, am weitesten entfernt stehenden Produktionsmaschine. ;) Funktioniert das zufriedenstellend, dann schaue ins Forumg, ob noch irgendwelche Warnungen oder Probleme kommen. Erst dann beglücke die restlichen Installationen mit den Upgrades.

Das hält mich aber nicht davon ab, auch mal ganz saudumme Fehler zu machen, siehe mein Posting zu gitosis. Das habe ich dann aber selbst verbrochen, lesen und schreiben zu können hilft in solchen Fällen wahre Wunder.
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