Ich arbeite derzeit an einer präsentatio), die ich im büro mit Powerpoint gestartet habe und nun zu hause weiterbearbeite, (um sie am Montag weiter im büro mit PP bis Dienstang fertig zu stellen).
Mein problem, die schriftgrößen passen nicht, in einigen folien zerreist es in LO_impress den gesamten satz, die anordnung. Zwar würde ich gern einfach alles anpassen, aber dann habe ich am Montag im büro wieder das gefrickel das für PP erneut anzupassen.
Hat da jemand einen tipp?
Schrift ist Calibiri, mich wundert dass es die in LO überhaupt gibt, verwundert war ich auch über die seitengröße, denn wenn ich mir die in LO anschaue wird 25,4x19,05 angezeigt, wenn ich andere formate eingebe bekomme ich plötzlich druckränder (will das nicht drucken, wird gebeamt).
Wäre schön hier nen tipp zu bekommen (wo wäre ein besserer ort?).
Danke!
PS: Es ist nicht mein büro ..
-schauen dass an beiden Plätzen wirklich die Schriften installiert sind. Sonst gibt es Schriftersätzungen, die das bewirken
-schauen, dass an beiden Plätzen möglichst die gleiche Version von LO installiert ist
-schauen, dass die gleichen Benutzereinstellungen gelten (A4-deutsche Papiergröße oder Letter-amerikanisch).
es geht *nicht* um LO-LO, es geht wie beschrieben um LO-PP
Komisch ist zum beispiel dass mit der fußzeile satzmäßig alles paletti ist, mit dem rest nicht.
Ist denn Calibri tatsächlich in LibreOffice verfügbar oder wird nicht eine ähnliche Ersatzschrift verwendet?
da bin ich einem irrtum aufgesessen:
ich sah unter linux "Calibri" in der LO-schriftleiste und bin davon ausgegangen, dass es dann auch installiert sein muß ... großer fehler. Erst nach weiterer infosuche im netz habe ich kapiert woher Calibri kommt und auf welch dünnem eis man sich damit unter linux bewegt, was mir entsprechende halsschwellungen verursachte.
Daher: die satzprobleme unter linux rühren wohl von den nicht installierten schriften her.
Nun die frage: gibt es unter linux eine schrift, mit der man Calibri so ersetzen kann, dass der satz noch stimmt?
Logo, soweit es *meine* präsentationen betrifft werde ich durch entsprechende schriftwahl das problem umschiffen. Es gibt aber auch kooperationen mit überzeugten windowsusern, denen eben Calibri gefällt. Und die diskussion, die man bezüglich kooperation und kompatibilität nun führen könnte möchte ich hier an dieser stelle nicht führen müssen.
Statt dessen bitte eine antwort auf die oben gestellte frage.
Die Linux Schriftart Liberation wurde mit dem Ziel der Kompatibilität (Schriftweite) zu MS gemacht. Frag mich aber nicht welche MS Schriftarten. Vielleicht gibt googeln die Antwort
Netter versuch, aber Liberation deckt nur Arial, Times New Roman und Courier New ab. Zudem gibt es bei diesen drei schriften nicht derart restriktive lizenzeinschränkungen wie bei den MS-Cleartype schriften.
Laut www.identifont.com (http://www.identifont.com/similar?LNR) soll wohl Droid Sans einigermassen ähnlich zu Calibri sein.
ttf-droid lässt sich per apt installieren, habe ich bei mir als Desktop-Schrift.
Wenn alle Stricke reissen und sich auf diesem Rechner noch ein legales Windows befindet, dann nutz die Windows-Schriften. Soweit ich es im Kopf habe, ist die Lizenz von Microsoft für den Rechner gültig, auf dem es legal installiert ist. das wäre dann also kein Problem.
Ach so, es gibt da noch die Ms-Fonts als Paket, würd ich aber nicht nehmen, die sind heillos veraltet. So vorhanen, das aktuelle legale Pendant nehmen. Kann sonst von Zeichenvorrat, Schnitt und Kerning ein wenig ekelig werden.
Neee, das ist nicht der punkt und deine annahmen sind nicht zutreffend.
1) die MS lizenz dieser cleartypeschriften verbietet die nutzung der schriften ausserhalb des MS umgebung! Die einschränkung ist nicht der rechner sondern das OS!
2) es geht hier nicht um die MS core fonts
3) die schriften dennoch ohne lizenz zu installieren ginge mir eigenlich glatt am allerwertesten vorbei, im grunde müßte der notwehr paragraph greifen ;-) aber
4) ein grund zu linux zu wechseln war ohne rechtliches grauland oder tiefrote bereiche vernünftig am comp arbeiten zu können, eben ohne foundware
5) und dann kommt MS, führt eine schrift als standard ein die jede kooperation mit anderen office suiten per lizenz verunmöglicht.
6) daher möchte ich eine schrift (und hoffentlich in Impress eine methode) finden besagte schriften auf eine andere *gleichgroße* schrift umzubiegen.
7) Dennoch, einzig wirklich zufriedenstellende lösung wäre MS für das ausnutzen seiner marktbeherschenden stellung und damit verbunden die behinderung des kooperativ en datenaustausches zu verklagen. Dies muss ich mir leider für mein nächstes leben aufsparen ...
Dann bleibt Dir nur Plan B. Nutz konsequent die freien Schriften oder benutze halt eine natürlich legale VM. Die Welt ist halt nicht perfekt.