Ich bin gerade (mal wieder seit Urzeiten mit dem seligen SuSe 9.x)am Kernel-Basteln um für mein altes Laptop (i686) auf Basis des siduction Kernels eine an die Hardware (PIII und Soundkarte ess1869/OSS) angepasste Version zu bauen.
Das kriege ich soweit auch hin aber wohl nicht auf die feine "debian"-Weise.
Infos die ich mir zwischenzeitlich von Debian gezogen habe scheinen inzwischen veraltet, jedenfalls gehen sie nicht auf die Verwendung von quilt (dh_quilt_patch) und das eigentliche Vorbereiten und Erstellen von Kernel-Paketen mittels make deb-pkg ein.
Mit Trial & Error komme ich da zwar auch Stück für Stück weiter aber halt nur recht langsam.
Gibts dafür irgenwo eine verständliche Anleitung/Howto? Gerne auch in Englisch :wink:
Was ich auch bisher nicht richtig in Gang gebracht habe ist das Kompilieren des Kernels auf einem schnellen (Dual Core Athlon II 250 64-Bit) Rechner für den kleinen alten Laptop.
Wäre ganz praktisch weil die alte Kiste dafür etwa 14-16 Stunden braucht.
Grüße
Reiner
kennst du:
http://www.heise.de/open/artikel/Linux-Kernel-massgeschneidert-1402386.html
schon?
Ja habe ich schon gelesen. Ist gut und hilfreich aber ich suche halt eher nen Leitfaden um relativ propblemlos Kernel-Pakete sauber nach aktueller "Debian-Art" zu bauen.
Trotden Danke für die Info!
Grüße
Reiner
make deb-pkg im Source-Verzeichnis baut aubere Debian-Pakete.
Ja, aber wie mache ich die Anpassung des Kernel-Namens usw.?
Ein einfaches make deb-pkg ohne .kernelvariables baut mir nen Kernel (linux.3.2) der jedesmal den neuen Namen bekommt und den alten einfach überbügelt. Wenn ich die .kernelvariables des aktuellen siduction-kernels nehmen sieht das zwar erstmal besser aus, aber die Module packt er seltsamerweise auch nach /lib/modules/linux-3.2, wo sie dann der neue Kernelnicht findet.
Den entsprechenden Schalter habe ich noch nicht gefunden.
Grüße
Reiner
Ich weiß nicht, ob es hilft. Aber im aktuellen "freien Magazin" ist eine gute ANleitung zum Kernel bauen:
http://www.freiesmagazin.de/
hoffentlich findet der neue Kernel keine alten Module. Jeder Kernel sollte ein eigenes Verzeichnis haben /lib/modules/linux-3.2.x-y.du.x
Eben, das genau möchte ich dabei erreichen.
Schätze es reicht nicht das source-Verzeichnis umzubenennen
Grüße
Reiner
Das ändert man im Makefile bei EXTRAVERSION.
Ok, Neuer Versuch!
Danke
Reiner