Wo paßt dies hin?
Hallo zusammen,
im Moment gibt's noch kein Problem hiermit, ich möchte aber schon Infos sammeln.
Gibt es die kostenfreie, aber nicht freie (!) Version der VirtualBox bereits für Aptosid? Oder könnte die auch noch von Sidux stammen? Wichtig wäre für mich, eine Quelle zu finden und eine möglichst komplette Installationsanleitung. Im neuen Wiki fand ich noch nichts dazu.
Ich hab noch keine Eile damit, möchte aber nach einer Aptosid- Installation möglichst schnell die VB nachinstallieren und dann eine vorhandene virtuelle Festplatte mit WIN2K dort einhaken.
Ich freue mich auf ein paar Hinweise
Phoenix
Ich nutze
deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian squeeze non-free
und hab keine probleme damit. Einfach per apt installieren.
Dann mal noch hier reinschauen: http://forum.siduction.org/index.php?topic=193
und alles ist gut ;)
es gibt die freie version (ohne usb support) und die unfreie (für privat kostenfrei).
letztere hat dir reddark oben verlinkt. virtualbox hat auch sehr gute doku auf deren website.
greetz
devil
sehr ausführlich ist: edit: [link entfernt, irrelevanz]
greetz
devil
@ devil
Mit obiger Antwort in diesem Thread verwirrst du aber jetzt einige. ;-)
Gruß
oduffo
Hallo reddark & die Mitleser,
danke für Deinen Hinweis; ich sammele das im Moment, weil ich mich bei der Umstellung meines Systems umorientiert habe und erst einmal eine finale Version von Aptosid abwarten will. Das Aptosid werde ich wohl als Ersatz für das Mandriva auf der externen USB- Platte nehmen statt als Ersatz für das openSUSE auf der Hauptplatte.
Die "Revolutionen" in der freien Szene erzeugen Bedenken. Der Weg von Sidux zu Aptosid scheint mir noch am geradlinigsten zu sein; der Weg von Mandriva zu Mageia sagt mir nicht zu. Und OpenOffice mit dem Fork LibreOffice erfordert Aufmerksamkeit. Da wird sich irgendeine Linie herausschälen, die einen Fortbestand verspricht.
Zur VirtualBox: Ich kenne die schon 3 Jahre lang und nutze sie recht häufig für Spielereien mit OO und seinen Derivaten (Go-oo, OO4kids, OxygenOffice, OO1.x (!), StarOffice, bald LibreOffice, vielleicht Lotus Symphony). Hier habe ich bislang 7 Versionen als portable Systeme auf der WIN- Oberfläche in der VB gespeichert (auf Linux funktioniert das ja so nicht). Ein Teil der Derivate habe ich selbst portabel gemacht; deshalb kenne ich das ganze Drumherumherum der VirtualBox recht gut.
Auf der Downloadseite von ex sun, heute Oracle gibt es ja einige Versionen der Linux- Virtualboxen, der dort geschilderte Weg für die Debian- Derivate ist mir nicht so verständlich. Auch deshalb habe ich hier nachgefragt.
@ devil: wie oduffo schon angedeutet hat, wäre Dein 2. Post etwas erklärungsbedürftig. Klar, daß es mir hauptsächlich um den USB- Support geht; irgendwann habe ich einmal versehentlich die OSS- Version installiert, was natürlich so ganz einfach nicht geht. Das Nachstudium hat mich dann davon überzeugt, die propritäre Version beizubehalten.
Ich verfolge die Diskussionen um Aptosid hier im Forum fast jeden Tag, man kann ja nie genug wissen...
Ich hab sicherlich noch weitere Fragen, aber dazu starte ich neue Threads.
Schönes Wochenende
Phoenix
Quote@ devil: wie oduffo schon angedeutet hat, wäre Dein 2. Post etwas erklärungsbedürftig. Klar, daß es mir hauptsächlich um den USB- Support geht; irgendwann habe ich einmal versehentlich die OSS- Version installiert, was natürlich so ganz einfach nicht geht. Das Nachstudium hat mich dann davon überzeugt, die propritäre Version beizubehalten.
Dann könntest Du auch OSE aus dem SVN nehmen, die hat USB-Support schon drin, allerdings nur USB 1.1, aber vielleicht reicht das.
Wenn Du nicht selber kompilieren willst, dann mußt du auf das nächste Major-Update warten, da ist das, und paar andere nützliche Spielereien mehr, drin.
Quote from: "Phoenix"[...] und erst einmal eine finale Version von Aptosid abwarten will.
2010-02 ist nicht final? ;)
"2010-02 ist nicht final? Wink"
Ach DonKult,
bitte sieh mir nach, daß ich noch keinen rechten Überblick habe. In den vergangenen Tagen habe ich so viel in Wikis und Foren zu sich umwälzenden freien Programmen und Distris gelesen, daß mir der Kopf dröhnt. Wahrscheinlich habe ich mich mit LibreOffice vertan oder auch mit Mageia. Ich muß sicherlich erheblich umdenken, wenn ich erst einmal Aptosid mit den rolling releases teste. Die beiden Siduxe auf den Sticks kann ich nicht updaten, da flippen die Sticks aus (Größenprobleme). Deshalb bleibt die externe Platte als "Spielwiese", da kann ich wenig kaputtmachen.
@ towo: was ist OSE aus dem SVN? OSE = open source edition, svn ...? (Sicher suche ich gleich nach). Aber USB 1.1 ist doch lahm; bis zu USB 3.x dauert es hofentlich nicht mehr lang für alle wichtigen Fälle)
Danke und bis dann
Phoenix
Die VBox-Entwickler haben zur Zeit keine Ambitionen, USB 3.0 zu implementieren.
OSE aus dem SVN heisst, das ist die normale OSE-Version, allerdings aus dem Entwicklungszweig.
Danke towo,
ose aus svn ergab mit der Suchmaschine einiges, aber leider für mich nichts wirklich verständliches. Entwicklungszweig ist klar.
USB 3.0 scheint sich aber nicht nur bei der VBox nicht durchsetzen zu wollen; ob das technische oder kaufmännische Gründe hat, weiß ich bislang auch nicht.
Schönen Sonntag
Phoenix
Hallo,
ich hoffe diesen thread nicht durcheinander zu bringen , aber ich überlege auch eine Virtualisierung zu installieren, und will mich zwischen VirtualBox oder KVM mit dem virtual machine Manager oder xen(das ich aber gar nicht kenne) entscheiden. Hättet ihr Lust mir bitte ein bisschen Entscheidungshilfe zu geben?
merci
calopus :)
Wir kennen deine Skills nicht.
Von daher würde ich dir zu VirtualBox raten.
Hallo calopus,
KVM ist die Virtualisierungsschittstelle zum Kernel und besteht aus einem Satz von Befehlen (KVM wurde mit Qemu zusammengeworfen). Für Qemu-KVM gibt es eine Reihe von Bedieneroberflächen (GUI's) die den Umgang für Anfänger erleichtern, z.B. aqemu (KDE-Prog) oder den virt-manager (GNOME-Prog). Zu Xen würde ich zum Einstieg in die Virtualisierung nicht raten, da dies für den Servereinsatz gedacht und speziell angepasste Kernel benötigt.
Man aber auch ohne GUI Qemu-KVM bedienen bzw. eine virtuelle Maschine (VM) erstellen. Siehe dazu auch meinen Wikiartikel (http://wiki.aptosid.de/index.php/Aptosid_virtualisieren_mit_KVM). Geht sehr flott mit ein paar Kommandos.
VirtualBox ist auch sehr anfägerfreundlich, da von Haus mit einer GUI versehen. Nachteil von Vbox ist das das Kernelmodul bei jeden Kernelupdate erneut gebaut werden muss.
Für Qemu-KVM spricht die standardmäßige Integration in den Kernel und eine Reihe von unterschiedlichen Oberflächen zur einfacheren Bedienung.
Weitere Infos zu Qemu-KVM sind hier (http://qemu-buch.de/) nachzulesen.
QuoteWir kennen deine Skills nicht.
Also sagt zwar nicht viel aus , aber ich hatte virtualBox vor 2 Jahren unter PCLINUX und KVM vor 1,5 Jahren unter LinuxMint am laufen. Bei KVM Hatte ich das Problem dass USB auch nur langsam lief. Wenn das unter aptosid nun schneller ist , würde ich KVM bevorzugen da ich das handling der einzelnen Maschinen relativ einfach fand - nur waren diese damals nach einem upgrade nicht mehr verwendbar -das ist der nervige Grund wieso ich eine virtuelle Pause eingelegt habe,
KVM kann nur USB 1.1
Virtuelle Maschinen von KVM laufen hier schon seit ettlichen Versionen von KVM völlig Problemlos.
Willst Du USB 2.0, dann bleibt nur VirtualBox puel oder VMware.
Quote from: "calopus"Hättet ihr Lust mir bitte ein bisschen Entscheidungshilfe zu geben?
calopus :)
Kommt immer darauf an, was Du machen möchtest und welche Hardware Du hast. Für den Einstieg bietet sich VirtualBox an. Schnell mal eine Distribution austesten, sich eine Spielwiese bauen - VBox. Planst Du, auf Deinem Server bestimmte Dienste in einer eigenen Maschine laufen zu lassen und unterstützt Deine Hardware dass, würde ich mich mit KVM beschäftigen. Hab ich noch nicht gemacht, wird aber an einigen Fronten mächtig gepushed und soll für den Otto-Normal-Verbraucher wesentlich einfacher sein als Xen. Passt die Hardware nicht, weil zu alt oder man einen Prozessor ohne Hardwarevirtualisierung sein eigen nennt, bleibt immer noch Xen. Ist nicht ganz ohne, das mit dem (n) speziellen Kernel(s) ist auch nicht so tragisch, man sollte aber sehr genau wissen, was man mit der ganzen Sache erreichen will.
Beispiel meine Wenigkeit: Ich habe seit heute meinen Xen-Server so weit, dass der Hypervisor und die Dom0 laufen. Alles ganz sauber aus debian SID. Theoretisch ist alles in Ordnung, die Basis ist da. Jetzt folgt der nächste Schritt, die eigentlichen virtuellen Maschinen. Da die Einrichtung nicht ganz Ohne war und ich in den letzten Wochen viele andere Sachen um die Ohren hatte, habe ich natürlich das weitere Vorgehen nach den Grundlagen nicht sorgfältig geplant. Ich habe in den letzten 2 Stunden gemerkt, dass sich diese mangelnde Vorbereitung richtig böse rächt, da man diese Planung nicht mal grade aus dem Handgelenk schüttelt.
Wenn Du also "nur" Desktop-Virtualisierung brauchst, nimm VBox.
Hallo bluelupo,
Quote"VirtualBox ist auch sehr anfägerfreundlich, da von Haus mit einer GUI versehen. Nachteil von Vbox ist das das Kernelmodul bei jeden Kernelupdate erneut gebaut werden muss. "
Irgendwas hat sich da unter Oracle wohl geändert; ich hatte 3 oder 4 Updates unter openSUSE und Mandriva (;=(, die keine Kernelanpassung mehr erforderten. Zumindest unter openSUSE war dies davor schon sehr einfach, da der Konsolenbefehl in der Fehlermeldung gleich auskopierbar (!) mitgeliefert wurde. Das war keine 3 Minuten Arbeit. Wie gesagt, im Moment scheint's ohne zu gehen.
Ich habe auch die virtuellen Festplatten (.vdi) unter VB beliebig zwischen verschiedenen Installationen der VB hin- und herschieben können ohne Verlust. Ob das bei anderen VM auch geht, weiß ich natürlich nicht. Auf die Weise konnte ich auch Kopien in einen sicheren Festplattenbereich parken und damit die mehrfache zeit- und nervenfressende Installation eines vollständigen WIN2K ersparen.
Schönen Sonntag
Phoenix
Ja dann werde ich es mal mit VirtualBox angehen, da ich gerne die USB 2 Geschwindigkeit hätte.
merci
calopus
QuoteZumindest unter openSUSE war dies davor schon sehr einfach, da der Konsolenbefehl in der Fehlermeldung gleich auskopierbar (!)
Ist hier auch so... ;)
Hallo,
ich hab mal versucht, die Infos, die ich im Thread fand, zusammenzusetzen. Da ich noch große Schwierigkeiten habe, durch das Debian-/ Aptosidverfahren durchzusteigen, habe ich am Schluß Fragen. Ist von Euch jemand bereit, mir das zu erläutern? Ich hab zwar das Handbuch wieder mal durchgelesen, aber... hier kommen mehrere Schritte zusammen, die ich daraus nicht zusammengehäkelt bekomme.
"Propritäre" VirtualBox installierenMöglichkeit I.
QuoteEinfach per apt installieren: apt-get install deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian squeeze non-free
Dann mal noch hier reinschauen:
http://forum.siduction.org/index.php?topic=193
>> dort Verweis auf
http://aptosid.com/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&p=1347
Übersetzung/ Erklärung
Du schreibst das, was da in der Codebox steht in /etc/rc.local.
Wenn ein Kernelupdate war, wird beim Neustart das VBox-Modul automatisch gebaut.
Original
I'm using a 'one-liner' in /etc/rc.local to check for a vboxdrv.ko for the current used kernel. If the 'one-liner' finds a matching vboxdrv.ko then nothing will happen; if there is no matching vboxdrv.ko (a new kernel) then the script '/etc/init.d/vboxdrv setup' will start.
Insert the 'one-liner' before 'exit 0' in the script /etc/rc.local as shown here:
Code:
/- cut -/
# In order to enable or disable this script just change the execution
# bits.
#
# By default this script does nothing.
if [ ! -e /lib/modules/`uname -r`/misc/vboxdrv.ko ] ; then /etc/init.d/vboxdrv setup ; fi
exit 0
Hinweis:
Wenn Du nicht selber kompilieren willst, dann mußt du auf das nächste Major-Update warten, da ist das, und paar andere nützliche Spielereien mehr, drin.
Möglichkeit II.
Quotehttp://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads
VirtualBox 3.2.10 for Linux
Please choose the appropriate package for your Linux distribution:
* Debian 6.0 ("Squeeze") i386 | AMD64 http://download.virtualbox.org/virtualbox/3.2.10/virtualbox-3.2_3.2.10-66523~Debian~squeeze_amd64.deb
Debian-based Linux distributions
Add one of the following lines according to your distribution to your /etc/apt/sources.list:
deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian squeeze non-free
The Oracle public key for apt-secure can be downloaded here. http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/oracle_vbox.asc You can add this key with
sudo apt-key add oracle_vbox.asc
or combine downloading and registering:
wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/oracle_vbox.asc -O- | sudo apt-key add -
The key fingerprint is
7B0F AB3A 13B9 0743 5925 D9C9 5442 2A4B 98AB 5139
Oracle Corporation (VirtualBox archive signing key) <info@virtualbox.org>
To install VirtualBox, do
sudo apt-get update
sudo apt-get install virtualbox-3.2
Replace virtualbox-3.2 by - }??{
* virtualbox-3.1 to install VirtualBox 3.1.8
* virtualbox-3.0 to install VirtualBox 3.0.14
* virtualbox-2.2 to install VirtualBox 2.2.4
* virtualbox-2.1 to install VirtualBox 2.1.4
* virtualbox-2.0 to install VirtualBox 2.0.12
* virtualbox to install VirtualBox 1.6.6
Note: Ubuntu/Debian ... install dkms package >>
sudo apt-get install dkms
Fragen dazu:
- führen beide Wege zum gleichen Ergebnis?
- ist bei I. der Installationsbefehl korrekt?
- wie wird bei I. das Paket * Debian 6.0 ("Squeeze") i386 | AMD64 geladen?
- legt das System selbst fest, wohin das Paket gespeichert wird und von wo das Paket dann zwecks Installation geholt wird?
- was macht bei II. der key-fingerprint? Und wohin gehört der?
- was bedeutet bei II. die Replace- Box? Da hier noch keine VBox installiert ist, entfällt das doch hoffentlich? Sinngemäß müßte die VB 3.2 doch die genannten ersetzen/ upgraden und nicht umgekehrt?
- Zusatz: wie erkenne ich, welche Debian- Version der aktuellen Aptosid- Installation gleichzusetzen ist?
Mit ??
Phoenix
Hi Phoenix,
es gibt mindestens zwei Varianten die Installation eines Debianpaketes durchzuführen. Ich würde dir die zweite Variante ans Herz legen.
Zuerst musst du den Schlüssel (Key) installieren (nur für die Variante 2) um das deb-Paket auf deinem System einspielen zu können.
wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/oracle_vbox.asc -O- | apt-key add -
Variante 1:
Entweder du lädst einmalig das *.deb Paket herunter und installierst es via dpkg mit (hier 64Bit).....
# dpkg -i virtualbox-3.2_3.2.10-66523~Debian~squeeze_amd64.deb
Variante 2:
...oder du trägst das VBox-Repository in eine zusätzliche Datei unter /etc/apt/sources.list.d die zB den Namen virtualbox.list erhält (die Endung .list ist zwingend notwendig, der vordere Namen frei wählbar).
/etc/apt/sources.list.d/virtualbox.list
deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian squeeze non-free
Dann kannst du nach einen...
# apt-get update
...VBox per apt installieren mit...
# apt-get install virtualbox-3.2
Mit beiden Varianten kommst du zum gleichen Ziel, einer Installation von VBox, in Variante 2 hast du den Vorteil das bei zur Verfügung stehenden Update von VBox dies bei einen Dist-Upgrade mit aktualisiert wird (da es als zusätzliches Repository aufgenommen wurde).
Alles verstanden?
Ich will ja nix sagen, aber um per dpkg -i foo das Paket einzuspielen, ist der Schlüssel nicht notwendig.
Beitrag entfernt. Man sollte vor dem Schreiben immer die andere Postings lesen :)
Hallo bluelupo,
danke erstmal für die Tipps. Ich hab immer noch nicht ganz begriffen, wie die Box jetzt auf mein System kommt. (Klar, die Abfolge der Konsolenbefehle ist nachvollziehbar.) Halt, die Beobachtung der Konsole hat den Weg gezeigt.
Das Studium der Handbücher ist recht anstrengend, weil nach 1/2 – 1 1/2 h Lesen der Anfang meist schon vergessen ist... Ich möchte jetzt ziemlich am Anfang nur gern wissen, wie das ganze unter Debian/ Aptosid abläuft; dann hoffe ich, daß ich das Verfahren auch für mein Scan/- Druckkombigerät selbst hinbekomme. Nur habe ich da 4 Treiber zu installieren... Das versuche ich erst im stillen Kämmerlein, und wenn's nicht geht, müßte ich wieder fragen (Neuer Thread).
Leider habe ich zu spät bemerkt, den Schlüssel zu installieren. Ein Nachholen hatte keinen Erfolg. Ich habe aber den ganzen Ablauf aus der Konsole kopiert mit allen Fehlermeldungen. Ich häng das mal als .tar an.
Zwischendurch: VBox wieder gelöscht
15.11.10
Wenn Sie ein Programm inklusive der Konfigurationsdateien von Ihrem System entfernen wollen, benutzen Sie den Befehl: dpkg --purge irgendeinpaket.
Als Root
dpkg --purge virtualbox-3.2
QuoteNutzer_3@aptosidbox:~$ sux
Passwort:
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3# dpkg --purge virtualbox-3.2
(Lese Datenbank ... 107880 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Entferne virtualbox-3.2 ...
Lösche Konfigurationsdateien von virtualbox-3.2 ...
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3#
(Das VBox-Repository wurde nicht gelöscht, ist also noch da.)
Nach dem Löschen habe ich den ganzen Ablauf noch einmal neu durchgeführt. Fazit: die Fehler bleiben. Wäre es jetzt gefährlich, den Kernel neu zu kompilieren?
Siehst Du eine Chance, die VBox ohne Löschen/ Neuinstallation zu reparieren?
Irgendwie ist das für mich schwierig...
Nette Grüße
Phoenix
P.s.: @ towo: kann das aber zu Fehlern führen mit dem Schlüssel?
@ agaida: das ist für mich leider schwierig genug. Hättest Du etwas Unterstützendes auf Lager?
QuoteP.s.: @ towo: kann das aber zu Fehlern führen mit dem Schlüssel?
Nein, der fehlende Schlüssel führt nu zu genau einem Fehler, nämlich bei apt-get update wird der fehlende Schlüssel angemeckert.
Was beim aktuellen Problem hilft, nicht wirklich. Ich bin da allerdings nicht der Purist. Bisher habe ich das immer so gehalten: Ab auf die Virtualbox-Seite, aktuelle Version laden und gut ists. Das Ganze mit gdebi installiert, dkms nachgezogen. Ob der Schlüssel installiert ist oder nicht, ich hab das immer irgendwann gemacht, damit er nicht mehr meckert. Das zu der theoretischen Beschäftigung mit Vbox.
Anzumerken währe noch, dass man sich in die entsprechende Gruppe eintragen sollte. Im Großen und Ganzen also alles so wie von bluelupo beschrieben. Langatmig kann man noch mal hier schauen: http://wiki.debian.org/VirtualBox
BTW: steht da zwar nicht so explizit, deswegen noch mal hier:
- adduser yourusername vboxusers
- apt-get install linux-headers... #(deine Version)
- apt-get install dkms
Die Header helfen auf jedem Fall dabei, die Kernelmodule bauen zu können, Mitglied von vboxusers sein hilft ungeheuer beim starten von vbox.
Ansonsten habe ich nur einen kleinen Tip für Dich: Mir geht es so, dass ich solche Abläufe gerne sofort nach Ausführung verdränge. Deswegen habe ich mir Zim als kleines Desktop-Wiki angelacht, das merkt sich alles Wesentliche bis zu nächsten Installation. Damit ich das auch immer und überall zur Hand habe, habe ich mir das Zim-Verzeichnis in meine dropbox gepackt. Die ersten Pakete bei einer Neuinstallation sind also Zim und dropbox, danach habe ich wieder ein "Gedächtnis" und meine eigenen Anleitungen zur Hand. Hilft mir ungeheuer.
EDIT: Das mit dem Lesen von Postings bezog sich auf mich, leider oder zum Glück kann man ja Postings nachträglich noch ändern. Ich hatte nicht bis zum Ende gelesen und hätte meinen Post lieber wieder gelöscht.
dkms zu empfehlen is ja nu nicht gerade die feine Art.
Hab ich noch nie ein Problem mit gehabt, weder bei Ubuntu, noch bei debian. Was spricht da eigentlich gegen, ganz dumm gefragt?
Edit: Sorry, falls ich ein Fettnäpfchen erwischt haben sollte. :oops:
dkms baut module am Paketmanagement vorbei.
dkms beherrscht theoretisch auch das Erzeugen von debs, nur konfiguriert niemand dkms entsprechend.
Ups - was bedeutet das genau? Ich kille das Zeug und das Modul bleibt über? Das wäre nicht schön, aber was hat das für Auswirkungen, wenn ich eine neue Version installiere - habe ich dann eine Leiche mehr im Keller und würde die was Böses machen? Wie gesagt - ich hab noch nie Probleme damit gehabt, aber so rein aus Interesse und zur Vermeidung zukünftiger Fehler wäre das ja ganz wissenswert.
Zwischenstand:
Ich komme im Moment mit diesem Thema nicht weiter. Ich hätte mir nicht vorstellen können, daß dies im Aptosid so anstrengend sein kann. Ich müßte mich selbst an den Ohren ziehen- ich habe eine Sammlung aus mehreren Jahren über die VirtualBox. Irrtümlicherweise nahm ich an, daß alles ruckzuck und glatt liefe bei der VB- Inbetriebnahme- weit gefehlt.
Ich werde die Box jetzt erneut deinstallieren und dann Schritt für Schritt die Tipps aus dem HowTo "VirtualBox @ Linuxforen.de {Stefan Becker, 21.05.2010} .
http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=236444 " nacharbeiten.
Ich hatte mehrfach nach "gescheiten" Infos zum Thema VB unter Debian/ Aptosid gesucht, bin aber nicht recht fündig geworden.
Das "Riesenwerk" lt. Info zuvor ist zwar (leider) äußerst openSUSE- lastig, gibt dennoch Hinweise, die in den meisten anderen Howtos, Wikis, Forenreihen usw. fehlen.
Habe ich ein Ergebnis, melde ich das hier natürlich; ein paar Tage wird's schon dauern.
Nette Grüße
Phoenix
Hallo Mitstreiter,
meine "Zwischendurch"- Basteleien (die VBox habe ich noch nicht deinstalliert, scheinbar habe ich ein Kernel- Problem):
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3# addgroup vboxusers
Lege Gruppe »vboxusers« (GID 1001) an ...
Fertig.
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3# adduser Nutzer_3 vboxusers
Füge Benutzer »Nutzer_3« der Gruppe »vboxusers« hinzu ...
Benutzer Nutzer_3 wird zur Gruppe vboxusers hinzugefügt.
Fertig.
Weiter:
Voraussetzungen: {notwendige Pakete} 16.11.10
Sind folgende Pakete installiert?
- gcc ?
- make ?
- Kernel-Header = kernel-source ?
- qt ab 3.3.5 ?
- SDL ab 1.2.7 ?
Bitte dieses vorher prüfen, ansonsten macht die Installation keinen Sinn.
Bei Ubuntu sollte man das Paket "build-essentials" installieren. >> Auch bei Aptosid?
Quotesudo /etc/init.d/vboxdrv setup
Hier: besondere Bremse; sudo ist nicht eingerichtet (lt. Handbuch); geht dieser Befehl auch ohne?
Selbst als Root per sux wollte das nicht klappen, angeblich war das Verzeichnis/ die Datei nicht vorhanden. Tatsächlich heißt die aktuell: vboxdrv.dpkg-new . (.dpkg-new wird im Dateimanager nicht angezeigt)
Also: sudo /etc/init.d/vboxdrv.dpkg-new ? Das Script ließ sich aus der Datei auslesen, die ist nicht leer.
Scheinbar hängt's im Moment an der Kernel- Aktualisierung. Habe ich falsch gesucht, oder gibt es den gesamten Ablauf wirklich nicht vollständig für Debian/ Aptosid?
Ich hoffe, ihr könnt noch mitspielen...
Nette Grüße
Phoenix
P.s.: Nutzer_3 ist ein Phantasiename; den tatsächlichen Nutzernamen will ich nicht nennen, weil sonst irgendeine Angriffsmöglichkeit drohen könnte.
soweit ich das erlebt habe, bekomme ich diese -new dateien dann, wenn ich manuell etwas an der zugrundeliegenden datei geändert habe. Ich hab noch nicht erlebt, eine xyz.dpgk-new ohne xyz zu haben.
Du solltest virtualbxox vielleicht doch mal purgen und neu installieren?
Hallo zusammen,
ich hab' jetzt 2 Tage lang gebastelt, gesucht, versucht, ergänzt, geflucht... und jetzt habe ich ich die Nase voll von propritärer VirtualBox unter Aptosid. So ein Theater habe ich noch nie gehabt, obwohl ich propritäre VirtualBoxen schon mindestens 10 x unter verschiedenen Distris installiert habe.
Einstieg: Zunächst eine Anleitung suchen, dann der Versuch, die Pakete herunterzuladen; dazu muß erst einmal das System für fremde Pakete geöffnet werden.
Dann weitere Suche nach Informationen, Installation durchführen, Reparaturversuche.
Dann testen, ob überhaupt alles an Dateien und Paketen vorhanden ist, was in keiner Doku zu Debian/ Aptosid steht. Natürlich auch bezüglich Mutter Debian und anderen Kindern suchen...
Dann der Versuch, den Kernel für VBox aufzurüsten; Befehl scheitert, weil alles unvollständig ist. Der sudo- Befehl geht nicht, sudo ist bei Aptosid abgeschaltet. Der Versuch, sudo zu aktivieren, scheiterte bis heute. Dann gibt es die Gruppe admin nicht. Also scheitert auch der Versuch, meinen user als admin einzurichten/ zu der Gruppe hinzuzufügen, obwohl die Kernelaufrüstung das gerne so haben möchte. Sudoers angesehen, besser nichts machen.
Das System ist mehrfach upgedatet, aber: die VBox startet nur als root (su), als user nicht. Fehlermeldeungen zuhauf, meistens unverständlich.
Ich verstehe leider nicht, wie Anwender hier im Kreis ihre VBox nutzen können. Ich werde am Samstag noch versuchen, Hinweise zur Installation einer VBox unter Aptosid in unserer LUG zu erhalten; gelingt mir die funktionierende Installation nicht, muß ich Aptosid aus dem Kreis aktiv nutzbarer Linuxdistris für mich ausschließen.
Tut mir leid, für Normalanwender scheint mir Aptosid ungeeignet zu sein. Ihr bemüht euch hier im Kreis so gut wie ihr könnt, aber die nicht fehlerfreie Basis könnt ihr ja wohl auch nicht ändern.
Danke für eure bisherige Unterstützung
Phoenix
Wo ist eigentlich dein Problem?
sudo? Braucht man nicht!
su und man ist root
/etc/init.d/vboxdrv setup danach funktioniert!
Sollte es nicht, dann darf man auch die Fehlermeldung posten!
Hallo towo,
irgendwo steckt das schonmal drin:
Quote
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3# /etc/init.d/vboxdrv setup
bash: /etc/init.d/vboxdrv: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Suche ich die Datei im Verzeichnis, wird mir sinnigerweise file:///etc/init.d/vboxdrv.dpkg-new angezeigt.
Neuer Versuch:
Quote
root@aptosidbox:/home/Nutzer_3# /etc/init.d/vboxdrv.dpkg-new setup
Stopping VirtualBox kernel modules:done..
Uninstalling old VirtualBox DKMS kernel modules:done..
Trying to register the VirtualBox kernel modules using DKMS:
Failed, trying without DKMS ... failed!
Recompiling VirtualBox kernel modules:done..
Starting VirtualBox kernel modules:done..
Was da jetzt wirklich passiert ist, teste ich später. Aber ich habe die Datei vboxdrv manuelle nicht angefaßt oder verändert.
Ich hab jetzt einfach die Datei mal benutzt; die Fehlermeldungen bezgl. DKMS kann ich nicht nachvollziehen.
Ich mache gleich einen Neustart.
Abwartende Grüße
Phoenix
P. s.:
Fehlermeldung nach Neustart und Startversuch der VirtualBox:
QuoteEffective UID is not root (euid=1000 egid=1000 uid=1000 gid=1000) (rc=-10)
Please try reinstalling VirtualBox.
Aus deinem Gestammel habe ich immer noch nicht rauslesen können, wie du virtualbox installiert hast.
dpkg -l | grep virtualbox
sagt was?
QuoteNutzer_3@aptosidbox:~$ dpkg -l | grep virtualbox
iU virtualbox-3.2 3.2.10-66523~Debian~squeeze Oracle VM VirtualBox
iU virtualbox-ose-guest-utils 3.2.10-dfsg-1 x86 virtualization solution - non-X11 guest utilities
iU virtualbox-ose-guest-x11 3.2.10-dfsg-1 x86 virtualization solution - X11 guest utilities
Nutzer_3@aptosidbox:~$
Hallo towo,
im Thread steckt eigentlich alles drin. Ich hatte angenommen, die Kurzformen seien verständlich...
Gruß
Phoenix
dpkg --purge $(dpkg -l | awk '/virtualbox/{print $2}')
danach installierst du das deb nochmal.
Hallo towo,
lt Deinen Angaben habe ich die Spuren der OSE- Installation beseitigt.
Quote:~$ dpkg -l | grep virtualbox
iU virtualbox-3.2 3.2.10-66523~Debian~squeeze Oracle VM VirtualBox
Selbst die Kernelmodule habe ich neu installiert, die Pakete natürlich vorher ebenso installiert. Der Start per Icon gelang nicht; anschließend habe ich versucht, per Konsole den Start auszufürhren. Ergebnis:
Quote:~$ VirtualBox (Startbefehl)
WARNING: The vboxdrv kernel module is not loaded. Either there is no module
available for the current kernel (2.6.35-4.slh.9-aptosid-amd64) or it failed to
load. Please recompile the kernel module and install it by
sudo /etc/init.d/vboxdrv setup
You will not be able to start VMs until this problem is fixed.
VirtualBox: Error -10 in SUPR3HardenedMain!
VirtualBox: Effective UID is not root (euid=1000 egid=1000 uid=1000 gid=1000)
VirtualBox: Tip! It may help to reinstall VirtualBox.
Nutzer_3@aptosidbox:~$ <html>Effective UID is not root (euid=1000 egid=1000 uid=1000 gid=1000) (rc=-10)
Please try reinstalling VirtualBox.</html>
Und noch einmal:
Quote# /etc/init.d/vboxdrv.dpkg-new setup ...
Recompiling VirtualBox kernel modules:done..
Starting VirtualBox kernel modules:done..
Ergebnis nach Neustart: nichts. Ich fürchte, die Installation der VBox propritär für Aptosid klappt nicht, weil irgendwas nicht harmoniert.
Trotzdem Danke für Deine Unterstützung.
Phoenix
Du kannst nicht wirklich lesen!
Beim dpkg -i kam mit sicherheit eine Fehlermeldung, welche Du aber mit Wehemenz ignorierst!
iU als status des Paketes ist nämlich nicht richtig!
QuoteIch fürchte, die Installation der VBox propritär für Aptosid klappt nicht, weil irgendwas nicht harmoniert.
Doch es geht.
Habs ganz normal mit apt installiert und es funktioniert ;)
Das geht auch per dpkg, nur muß man dann vielleicht ein apt-get -f install hinterher schicken.
Hallo reddark,
ich hab's ja auch so probiert; später mußte ich feststellen, daß die Hälfte fehlt. Und Einzelpositionen habe ich nachgetragen. Für mich ist der Zirkus mit der vboxdrv.dpkg-new - Umbenennung unerklärlich. Wie bekomme ich das Mistding weg, ohne das System zu zerlegen? Und dann müßte ich das script sofort neu anlegen- oder kann ich das gefahrlos einfach umbenennen?
@ towo:
Quote"Du kannst nicht wirklich lesen!
Beim dpkg -i kam mit sicherheit eine Fehlermeldung, welche Du aber mit Wehemenz ignorierst! "
Tut mir leid, ich bin bei weitem nicht auf Deinem Level. Welches dpkg -i meinst Du?
Quote"Das geht auch per dpkg, nur muß man dann vielleicht ein apt-get -f install hinterher schicken."
Für Dich mag das selbsterklärend sein, ich verstehe nicht, was das heißen soll. Ich hab keine seherischen Fähigkeiten und kann mir daher nicht vorstellen, wohin ich den Passus "apt-get -f install" setzen soll. DPKG habe ich bislang nicht bewußt installiert, auch mit keinem DPKG- Befehl bewußt gearbeitet. Taucht dazu etwas in den Meldungen auf, kann ich das nicht nachvollziehen.
Ich hatte einige Threads vorher den Ablauf mit allen Konsolenmeldungen als Archiv angehängt; das war auch ein Satz mit x. Wo bitte soll also die Fehlermeldung auftauchen, die ich vermeintlich nicht lesen kann und ständig ignoriere?
Ich bin im Moment auf der anderen Schiene, deshalb kann ich Aptosid nicht untersuchen. Vielleicht finde ich nachher die Fehlermeldung, aber im Moment möchte ich gern ein tabula rasa machen. Ich werde wohl alle Zusatzänderungen an Systemdateien entfernen, die Box löschen, und gut ist. Ich finde noch nicht einmal den Ort der Downloaddatei; bei allen Installations- Nachversuchen zieht der Installer das Paket immer wieder heran. Das möchte ich gern vollständig löschen.
Ich wollte mich wirklich an dem Thema Aptosid festbeißen; ich Moment finde ich das Gebißhaftpulver nicht.
Und wieder mal eine Komplett- Neuinstallation?
Let it be...
Phoenix
dpkg ist das herz jeder debian/debian-derivat installation, nämlich der paketmanager.
apt ist ein aufsatz dazu.apt kann alles installieren was in den debian archiven ist.
da virtualbox in der unfreien version nicht dort drin ist, es aber ein .deb paket gibt, nimmt man dpkg -i zur installation des deb pakets. da aber das paket abhängigkeiten hat (die dpkg im gegensatz zu apt nicht automatisch mitinstalliert, muss du ein apt-get -f install hinterherschicken.
Quote
Ich wollte mich wirklich an dem Thema Aptosid festbeißen; ich Moment finde ich das Gebißhaftpulver nicht.
das gebisshaftpulver ist, sich linux-/debiangrundlagen anzulesen, z.b. hier:
http://de.linwiki.org/wiki/Linuxfibel
http://debiananwenderhandbuch.de
http://manual.aptosid.com/de/welcome-de.htm
greetz
devil
@Phoenix: Du schreibst hier aber wirklich über ein aptosid? So richtig auf debian basierend? Weil - wenn ich das hier lese, kann ich nicht nachvollziehen a) das es überhaupt irgendwelche Probleme gibt, die nicht seit Jahren lang und schmutzig dokumentiert sind, b) was an towo's tipps so unverständlich ist, c) dass man die Basis des debian Paketmanagementsystems nicht kennt.
Um mal richtig böse zu sein: WzT ist so schwer daran, auf http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads zu gehen und bei der ansatzweise richtigen Distribution/Version und der richtigen Architektur einmal "klick" zu machen? Das ist doch kein Teufelswerk!
Wenn man dann die grade heruntergeladene Datei auch zufälligerweise in irgendeinem Verzeichnis finden sollte, vorzugsweise unter ~/Downloads, dann könnte man dann mal versuchen
- dpkg -i vir...
- apt-get -f install # towo's Rat folgend
- /etc/init.d/vboxdrv setup # das zur Verfollständigung der Installation
Wenn das Bauen der Module schiefgehen sollte, könnte man versuchen:
- apt-get install linux-headers-... # ... ersetzen durch Version
- apt-get install build-essentials # wie der Name schon sagt, die helfen beim Bauen, bzw. ohne build-essentials keine Kernel-Module
Wenn es dann immer noch nicht funkt, könnte man sich mal ganz spasseshalber nochmals anschauen, ob eventuell nicht alle dependencies zum Bauen installiert sind. Kann ja sein. Vielleicht mache ich mir das alles zu einfach, aber Vbox ist nun wirklich das Programm, was ich unter jedem Linux, was ich bisher in die Finger bekam, mit als erstes installiere. Immer ohne Probleme und immer puel. Das einzige, was bei mir nie funktioniert, ist daran zu denken, dass ich vbox noch als Berechtigung brauche, um damit glücklich zu werden. Aber das wars dann auch.
In diesem Thread ist wirklich nichts unerwähnt geblieben, was man braucht, um mit Vbox glücklich zu werden. Wie geschrieben, ich kann es nicht mehr nachvollziehen...
Hi Phoenix,
nachdem ich die letzten Antworten gelesen habe möchte ich auch noch gern meinen Senf dazugeben.
Erstmal: Ich finde es gut wie du dich trotz aller Probleme die du hast nicht entmutigen lässt und dich (wie bei der nvidia-Treiber-Installation) durchbeisst bis du es am Ende dann doch am Laufen hast.
Aber: Die meisten -um nicht zu sagen alle- Probleme die du hast kommen daher dass du dich nicht mit den Grundlagen auseinander gesetzt hast.
Ich kann dir nur raten den Links die devil dir gegeben hat zu folgen und einen Teil der Zeit, die du bisher in die Lösung deiner verschiedenen Probleme investiert hast, darauf zu verwenden dir erstmal zumindesst einen Überblick über die Grundlagen zu verschaffen. So wahnsinnig viel ist es ja gar nicht.
z.B.:
Aufbau des Datei-Systems,
Paketmanagement
Benutzerverwaltung
Es wird sich bereits bei deiner nächsten Aktion auszahlen :wink:
Gruß
ayla
Ich kann mich nur anschiessen. Ich habe nur Lust auf Phoenix einzugehen, wenn die Frage klein und klar ist.
Möglichst jeweils eine Frage in einem eigenen Thread, bitte keine Angst hier neue Threads zu eröffnen! Denn der Nachteil von großen vermischten Threads ist, dass man als Beantworter immer nochmal beschreiben muss, auf was man antwortet. Gleichzeitig trainiert eine Aufteilung des Problems in Unterfragen das Problembewußtsein und die Disziplin des Fragers. Oft werden Probleme dann schon
beim Fragen vom Fragenden selbst gelöst. Dann wird der Frager selbst zu einem Supporter. Dies ist sogar schon oft in den Foren passiert und sehr schön so!
Am Rande ein Beispiel für uninteressante Fragen:
Vor einiger Zeit propagierte auf Phoronix jemand eine grundlegende Änderung der Linux Verzeichnisstruktur: Alles von einem Programm soll doch gefälligst in einen Ordner rein.
Das Wichtigste ließ dieser Vorschlag allerdings ausser Acht: Die GNU Philosophie, dass jedes Progrämmchen nur eine möglichst kleine Teilaufgabe haben soll.
Niemand, der Ahnung hatte, hatte Lust darauf einzugehen, schon gar nicht zu widersprechen....
Quotehttp://de.linwiki.org/wiki/Linuxfibel
http://debiananwenderhandbuch.de
http://manual.aptosid.com/de/welcome-de.htm
Hallo Devil,
Du wirst es nicht glauben, aber die Hilfen 2 + 3 schaue ich mir jeden Tag an. Den Link 1 kenne ich nicht. Aber ich befrage auch die Suchmaschine, so oft es notwendig erscheint. Nur: ich habe keinerlei Chancen, mir ein Handbuch komplett durchzulesen und hinterher noch zu wissen, was wo stand. Ich muß bei konkreten Problemen stets den Einzelfall nachsuchen.
Ich bin vorgewarnt worden, und die Skepsis hat sich leider bestätigt; der Kollege ist jahrelanger Debian- Kenner und hat angedeutet, daß ich in meinem Fall besser die Finger davonließe. Seine Einschätzung hat sich wohl leider bestätigt.
Irgendwo hier im Thread stand z. B. eine Warnung, dpkg zu nehmen; gerade deshalb habe ich das bei der VB nicht zusätzlich benutzt. Bei irgendwelchen Recherchen fand ich den Hinweis, zur Installation unbedingt nur apt zu benutzen. Ich könnte noch einiges aus der Erinnerung zitieren- aber was bringt es.
Ich bin weitgehend nach den Tipps von bluelupo vorgegangen: apt-get install virtualbox-3.2 hat er gepostet.
dpkg -i install virtualbox-3.2
... (Ablauf)
apt-get -f install
... (Ablauf)
interpretiere ich jetzt aus euren Äußerungen als Konsoleneingaben; genauso könnte es auch so aussehen: dpkg -i install virtualbox-3.2 apt-get -f install .
Tut mir leid, aber das Zusatzaufrüsten beispielsweise habe ich aus anderen Infoquellen, in den beiden Handbüchern habe ich keine geeigneten Tipps gesehen. Aber auch in verschiedenen Infoquellen, die ich gesammelt habe, taucht Debian fast nie oder nur am Rande auf; wahrscheinlich, weil es so simpel ist...?
Hallo Agaida,
Quote@Phoenix: Du schreibst hier aber wirklich über ein aptosid? So richtig auf debian basierend? Weil - wenn ich das hier lese, kann ich nicht nachvollziehen a) das es überhaupt irgendwelche Probleme gibt, die nicht seit Jahren lang und schmutzig dokumentiert sind, b) was an towo's tipps so unverständlich ist, c) dass man die Basis des debian Paketmanagementsystems nicht kennt.
a) ich bin erst kurze Zeit dabei, und vor Debian selbst habe ich ein wenig Konsolenhorror. Daß es nicht ohne geht, ist klar, aber zu 95 oder mehr % ? Also kann ich nicht umhin, die Konsolenbefehle so, wie ich sie vorliegen habe, in die Konsole zu verfrachten und abzuschicken. Interpretieren kann die ich die nur selten.
b) towo setzt leider voraus, daß man sich auskennt; aber wäre das so, müßte ich nicht fragen. Ich habe immer den Eindruck, als ob er davon ausgeht, daß man am Rechner eine automatische Infoergänzung hat. Ich möchte mich nicht mit ihm verscherzen, aber mehr Recherchearbeit als bei seinen Tipps habe ich hier im Forum noch nicht gehabt.
c) Ich hatte gehofft, per neudeutsch learning by doing allmählich hinter die Finessen zu kommen- forget it.
QuoteUm mal richtig böse zu sein: WzT ist so schwer daran, auf http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads zu gehen und bei der ansatzweise richtigen Distribution/Version und der richtigen Architektur einmal "klick"* zu machen? Das ist doch kein Teufelswerk!
Genau das habe ich bei meinen bisherigen Installationen immer so gemacht; durch die ganze Tippansammlung bin ich davon ausgegangen, daß genau dies bei Debian & Co. nicht funktioniert. Und wegen der speziellen Erläuterung auf der Downloadseite zu Debian habe ich davon* sofort die Finger gelassen.
Quote
vorzugsweise unter ~/Downloads,
finde ich bei mir nicht, stattdessen /var/lib/apt/lists/ .
Downloadverzeichnisse, die ich kenne, sind fast immer in /home lokalisiert gewesen. Muß ich die in Aptosid erst selbst anlegen?
Quote* dpkg -i vir...tualbox-3.2 ?
* apt-get -f install # towo's Rat folgend
* /etc/init.d/vboxdrv setup # das zur Verfollständigung der Installation
Und meine vergurkte vboxdrv- Bezeichnung? Den Anhang weglöschen per Umbenennen? Ich hab keine Ahnung, ob das gefahrlos möglich ist. Und das kann ich nur Menschen fragen, für Maschinen verständlich kann ich das nicht formulieren.
QuoteWenn das Bauen der Module schiefgehen sollte, könnte man versuchen:
* apt-get install linux-headers-... # ... ersetzen durch Version
* apt-get install build-essentials # wie der Name schon sagt, die helfen beim Bauen, bzw. ohne build-essentials keine Kernel-Module
build-essentials sehe ich jetzt zum ersten mal bei diesem Thema.
Quote...könnte man sich ... anschauen, ob... nicht alle dependencies zum Bauen installiert sind. ... Vielleicht mache ich mir das alles zu einfach, aber Vbox ... mit als erstes installiere. Immer ohne Probleme und immer puel. ... vbox noch als Berechtigung = vboxusers? ... ich kann es nicht mehr nachvollziehen...
VBox installiere ich auch fast zu Anfang bei einer jeden Distri- Neueröffnung; eine Installation, die die nicht verarbeiten kann, kann mir auch sonst gestohlen bleiben. Und puel, ganz klar, wegen der USB- Fähigkeit.
Tut mir leid, die OSE- Variante ist etwas für den Eimer...
Ich habe, soweit möglich, anhand der Tipps in diesem Thread versucht, eine Installation hinzubekommen. Die ist gründlich vergurkt, und ich möchte alle Spuren beseitigen, um vielleicht noch einmal von vorn zu beginnen.
Sicherlich recherchiere ich zuvor im Forum der VB auch noch zum Thema.
Ich hab natürlich keine Ahnung, wie lange Du, Agaida, schon bei Debian + seinen Ablegern bist; wenn Du aber behauptest, noch nie Schwierigkeiten dabei gehabt zu haben, kommen bei mir ziemlich viele Fragezeichen.
Scheinbar ist es gefährlich, unbedarft an diese Linuxbasis heranzugehen. Ich habe nur zur VB und der Grafiktreiber- Nachinstallation unter Aptosid schon so viele Stunden gesucht wie in 3 Jahren Umgang mit den anderen Distris nicht.
Hier:
Quote/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_Release
/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_Release.gpg
/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_non-free_binary-amd64_Packages
habe ich die Pakete bei mir wohl gefunden; die schmeiße ich alle herunter, dann baue ich mir aus den Tipps auch dieser Reihe eine neue Anleitung, und vielleicht versuche ich es noch einmal.
Ganz im Ernst: ich kann verstehen, daß auch ihr gefrustet seid, weil eure Hinweise scheinbar verraucht sind. Ich werde deshalb hier erstmal aufhören. Bekomme ich die VB irgendwie ans Laufen, gehe ich an meine anderen Baustellen; sonst kommt der Liebherr 974 oder so zu Aptosid...
Für mich ist Barrierefreiheit a.a.O ein eminent wichtiges Thema. Leider hat sich mein Eindruck erhärtet, daß Debian & Co.- Entwickler nicht wissen, was das ist. Hätte ich nicht von euch so viele unterstützende Tipps erhalten, wäre ich hier keinen Schritt weitergekommen.
Das Wissen aus elektronischer Hilfe zu bekommen, war mir nicht möglich; und ich glaube nicht, daß ich unzureichend gesucht hätte.
Erst nach Erstellung dieser Maxiantwort habe ich aylas und raluls Antworten gelesen. Daß meine Fragen so umfangreich wurden, lag auch daran, daß sich immer höhere Barrieren aufbauten, je mehr ich versucht habe. Und ich halte ehrlich nicht viel davon, eine solche Reihe wie diese aufzusplitten, weil es immer allein um das Thema ging, eine propritäre VBox- Installation unter Aptosid funktionsfähig auf das Aptosid zu bekommen.
Wenn ich dazu erst die Linux- Grundlagen mit dem Nürnberger Trichter erwerben muß, läuft etwas schief. Ich möchte noch einmal verdeutlichen, daß es nicht darum geht, hier mit jemandem nicht klarzukommen oder persönlich anzugreifen.
Danke für euer Interesse & bis später
Phoenix
Hallo,
hmm, ich brauch zwar die vbox nicht, aber um das Problem von Phoenix nachzuvollziehen hab ich mal versucht eine zu erstellen.
Und ich muß sagen: Ich hab auch keine Ahnung wie ich weiterkommen soll:
Installation des squeeze-Paketes sowohl mit apt als auch mit dpkg bringt die Meldung:
Trying to register the VirtualBox kernel modules using DKMS:
Failed, trying without DKMS ... failed!
Recompiling VirtualBox kernel modules:
Look at /var/log/vbox-install.log to find out what went wrong ... failed!
var/log/vbox-install.log sagt:
Makefile:170: *** Error: /usr/src/linux (version 2.6.36) does not match the current kernel (version 2.6.36-0.slh.5-aptosid-amd64). Schluss.
In /usr/src/linux verlassen mich dann die guten Geister, ich wüsste nicht was ich hier machen sollte.
Wo das makefile mit der Zeile 170 zu finden ist, die ich ja eventuell ändern könnte, ich vermute dies hier: /usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxdrv/makefile
Der entsprechende Auszug aus dem File: (Zeile 152 - 180)
# kernel base directory
ifndef KERN_DIR
# build for the current kernel, version check
KERN_DIR := /lib/modules/$(shell uname -r)/build
ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
KERN_DIR := /usr/src/linux
ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
$(error Error: unable to find the sources of your current Linux kernel. \
Specify KERN_DIR=<directory> and run Make again)
endif
$(warning Warning: using /usr/src/linux as the source directory of your \
Linux kernel. If this is not correct, specify \
KERN_DIR=<directory> and run Make again.)
endif
# check if versions match -- works only for later 2.6 kernels
VBOX_KERN_VER := $(shell $(MAKE) -sC $(KERN_DIR) --no-print-directory kernelrelease 2> /dev/null || true)
ifneq ($(VBOX_KERN_VER),)
ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
$(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
the current kernel (version $(shell uname -r)))
endif
endif
else
# build for a dedicated kernel, no version check
ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
$(error Error: KERN_DIR does not point to a directory)
endif
endif
Und jetzt verlassen mich dann meine Linux-Kenntnisse und wenn jemand das Teil problemlos auf der 64-bit arch installiert bekommt kann ich auch nur noch frustriert zuschauen :)
Ein /etc/init.d/vboxdrv setup ändert (natürlich) auch nix und eins der -buntu-Pakete auszuprobieren oder dkms zu installieren möchte ich meinem System jetzt doch nicht antun.
Jemand noch Interesse bei der Lösung behilflich zu sein?
Gruß
ayla
Ich mache Linux jetzt seit 14 Monaten. Erst ein wenig Ubuntu, so richtig mit 0 Ahnung, dann war ich von der damals grade noch aktuellen 9.04 nicht begeistert, dann CentOS, Begeisterung herrschte vor, leider zu alt, 3 Tage Debian, 3 Tage Fedora, 2 Tage Sabayon, 1 Woche Suse, alles nicht mein Fall. Dann war Ubuntu 9.10 kurz vor der Fertigstellung, das habe ich bis April hauptsächlich benutzt, nicht wirklich begeistert. Dank des Scherzes zum 1. April war ich so vergrätzt, dass ich Ubuntu kurz mal in die Verbannung schickte (ich hatte ein mittelschweres Konfigurationsproblem dank Ubunut und dieser Scheissscherz brachte das Forum vollständig zum Erliegen, kein normales Arbeiten mehr möglich). Die einzigen Alternativen zu Ubuntu zu dieser Zeit waren debian, sidux, gentoo und Arch. Von Debianoiden wollte ich weg, Gentoo hatte ich bereits in Form von Sabayon kennen und "lieben" gelernt, es blieb Arch.
Also habe ich mit meinem damaligen Kenntnisstand flugs mal ein Arch installiert. Da ich nichts überstürzen wollte und dieser nervige X-Server nicht störte, habe ich erst mal 3 Tage auf der Konsole verbracht, spätestens mach einem Tag vollständig begeistert. Dann habe ich noch diverse Fenstermanager durchprobiert, das hat noch mal 3 Tage gedauert, bin wieder bei Gnome gelandet und war erstaunt, wie schlank und hässlich Gnome sein kann ;) In diesen paar Tagen habe ich mehr über Linux gelernt, als in den Monaten vorher. Irgendwann kam dann die "Aussöhnung" mit Ubuntu und ich bin parallel gefahren.
Die Entwicklung von 10.10 habe ich noch mitverfolgt und mir so meine Gedanken gemacht, ich habe das Zeug auf meinen Rechnern aber nie stabil zum Laufen bekommen, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe. Dann kam noch der Ärger mit meinen Servern unter Ubuntu und der Punkt SchnauVo war erreicht. Alternativen zu dem, was ich anstellen wollte nicht wirklich, also fahre ich jetzt auf den Servern debian, Auf der Suche nach einem nicht mit Ubuntu behafteten und nicht orginalen debian-desktop fand ich zum Glück aptosid. Gegen Sidux hatte ich irgendwie Vorurteile, Aptosid hatte ich nie gehört. Der Rest ist einfach: Image ziehen, installieren, glücklich sein. Die Stolperfallen stehen hier im Thread http://forum.siduction.org/index.php?topic=192 (Schwerer Weg zu Aptosid), die Gründe ausführlich in http://forum.siduction.org/index.php?topic=208 (Maverick 10.10).
So, doch ausfühlicher geworden, als geplant. Aptosid ist für mich erste Wahl, wenn es um KDE und debian geht. Anfangs hatte ich noch leichte Bedenken wg. Stabilität, die haben sich aber vollkommen erledigt. Ich habe irgendwann in dieser Woche mal geschrieben, dass man mich vor ein paar Monaten noch für vollkommen verrückt erklärt hätte, meinen Wechsel von Kubuntu zu Aptosid mit generellen Fragen der Stabilität und Zuverlässigkeit zu beantworten, es ist für mich aber wirklich so. Eine auf Sid basierende Distri ist wesentlich stabiler als Kubuntu. Hätte ich nie von zu träumen gewagt. Der einzige Kritikpunkt an Aptosid (besser debian) ist, dass 4.5.3 noch nicht in experimentell ist, das würde ein für mich sehr nerviges Problem mit kmail und Links zu https://-Seiten lösen. Den Bug hatte ich unter Arch mit 4.5.2 auch, er ist gefixt. Ob ich deswegen aber KDE unbedingt selbst bauen muss, weiss ich nicht. Da schlägt leider der Freeze voll zu.
Ich brauche am Wochenende so oder so ein frisches Aptosid. Ich werde jetzt gleich mal ein eins aufsetzen und dann die Schritte zu einer funktionierenden Vbox festhalten und ins Wiki stellen. Wenn dann Fragen auftauchen, immer stellen, wie auch andere hier im Forum schon bemerkt haben, Deine Hartnäckigkeit ist bewundernswert. Nur mit der Konsole solltest Du Dich eventuell ein wenig anfreunden. Falls ich Dir kurzfristig weiterhelfen kann, gerne.
Hi,
nach suchen in $Suchmaschine nach dem Fehlertext in /var/log/vbox-install.log fand ich einen Thread im englischen Forum in dem Towo eine Lösung vorschlägt.
Diese Lösung angewandt auf alle 3 makefiles in den 3 Ordnern /usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxdrv
/usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxnetadp
/usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxnetflt
lässt /etc/init.d/vboxdrv setup
durchlaufen mit folgendem Ergebnis:
Stopping VirtualBox kernel modules:done..
Uninstalling old VirtualBox DKMS kernel modules:done..
Trying to register the VirtualBox kernel modules using DKMS:
Failed, trying without DKMS ... failed!
Recompiling VirtualBox kernel modules:done..
Starting VirtualBox kernel modules:done..
Die zu ändernden Zeilen in den makefiles sind folgende:
ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
$(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
the current kernel (version $(shell uname -r)))
endif
wird zu
#ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
# $(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
# the current kernel (version $(shell uname -r)))
# endif
Ich hab jetzt leider keine Zeit mehr auszuprobieren ob die Box jetzt auch funktioniert, sollte sie meiner Meinung nach aber tun, ich probiers morgen...
Gruß
ayla
EDIT: Doch noch schnell eine XP-CD gesucht und tatsächlich auch noch gefunden, im Moment installiert diese in der vbox :)
http://forum.siduction.org/index.php?topic=238
siehe towos eintrag.
Um mich hier nochmal einzuschalten.
1. Phoenix hat zwar wieder einen laaangen Post getätigt, mit vielen Worten, aber auch wieder ohne wirkliche Info.
2. Das Problem, daß vbox nicht gegen den slh-kernel kompiliert war bekannt und auch hier hilft eben das posten des entspr. Logfiles, wie wir nun gesehen haben.
3. Das Problem bei Phoenix ist grundsätzlich erstmal ein Anderes, da virtualbox nicht ansatzweise vollständig installiert ist, was man schon an vboxdrv.dpkg-new erkennt, bzw am dpkg -l | grep virtualbox, da ist nämlich der Paketstatus iU anstatt ii.
@towo, wenn du nicht vorher erklärst, was eine Pipe ist, wird das als intelligentes Satztrennzeichen interpretiert :) Oder einfach mal fragen, was man denn anfangen will mit sowas Virtuellem wie vbox...
ralul, Phoenix hat den Befehl ja schon ausgeführt, siehe einfach mal weiter vorn.
http://forum.siduction.org/index.php?msg=2634#2634
Quote from: "towo"
3. Das Problem bei Phoenix ist grundsätzlich erstmal ein Anderes, da virtualbox nicht ansatzweise vollständig installiert ist, was man schon an vboxdrv.dpkg-new erkennt, bzw am dpkg -l | grep virtualbox, da ist nämlich der Paketstatus iU anstatt ii.
Dazu würde ich vorschlagen erstmal mit einem
apt-get purge virtual* das von virtualbox zu entfernen was normal installiert wurde und so auch leicht zu entfernen ist.
Danach würde ich einen Dolphin öffnen und über die Funktion suchen nach virtualb* und vbox* suchen und nachschauen ob da noch was übriggebleben ist und dies dann entfernen.
Wenn du dann sicher bist daß alles weg ist eine virtualbox.list in /etc/apt/sources.list.d/ erstellen, das squeeze-Repo das du auf der Downloadseite von Virtualbox findest dort einfügen und ein
apt-get update
apt-get install virtualbox-3.2Dann die 3 makefiles anpassen und das
/etc/init.d/vboxdrv setup aufrufen.
Danach sollte es mit vbox klappen.
Gruß
ayla
Die Frage ist halt, ob man wirklich in den 3 Makefiles rumpfuscht, oder lieber 2 kleine Änderungen im Makefile der Headers vornimmt.
Ich hab mir mal erlaubt, eine Installation von VirtualBox auf einem aktuellen frischen i686- und x86_64-System ohne jegliche Änderungen in irgendwelchen Headers oder makefiles auszuführen. Das Ergebnis steht im Wiki unter http://wiki.aptosid.de/index.php/VirtualBox_non-free . Ist vielleicht nicht die feinste Variante, finde ich persönlich aber sauber, ist ohne besondere Vorkenntnisse und Hacks nachzuvollziehen.
Quote from: "towo"Die Frage ist halt, ob man wirklich in den 3 Makefiles rumpfuscht, oder lieber 2 kleine Änderungen im Makefile der Headers vornimmt.
oh-oh, ich schau mir das morgen mal an, bin mir aber alles andere als sicher daß es bei mir reicht um raus zu finden was da zu tun ist :)
SO, langsam werde ich neugierig :-)
Will mal einen Test wagen. Allerdings habe ich ein paar Fragen:
1. Habe das non-free repo freigeschaltet (brauche aber eigentlich usb nicht) - dann reicht doch die Fassung, die im normalen Debina Repo ist, oder?
2. Was genau muss ich installieren?
Ich vermute mal: apt-get install virtualbox-ose virtualbox-ose-qt virtualbox-ose-guest-utils ?
3. mit dem Eintrag in /etc/rc.local wird jedesmal das Modul automatisch in den kernel übernommen - das hat sonst keine Nachteile oder dauert besonders lange, oder so?
Muss ich sonst noch irgendwas Wichtiges vorher beachten?
Hi Lanzi,
wenn ich mich richtig erinnere, ist schon ein Jahr her daß ich mal das -ose probeweise installiert hatte, ist alles was du sagst so richtig.
Und nein, kann mich nicht erinnern daß da irgendwas zu beachten gewesen wäre und das booten verlängert sich auch
nicht signifikant.
Einfach installieren, starten und läuft.
Gruß
ayla
EDIT: Ist virtualbox-ose nicht schon in der Standartinstallation enthalten? Wenn ich mich richtig erinnere habe ich die immer nach der Installation entfernt?
EDIT 2: Gerade erst agaidas Hinweis auf sein neu erstelltes wiki gesehen. Das ist doch einfacher als das Gemurkse in den makefiles, Danke.
Und virtualbox-ose-guest-utils muß man auf dem Host nicht installieren!
Dank Euch beiden!
Hallo zusammen,
kleiner Nachtrag...
Im Moment hat das Theater mit der VirtualBox ein Ende bei mir.:lol:
Schwierigkeiten habe ich im Moment nicht (mehr). Nach Löschen von allem, was ich mit Titel "VirtualBox" in der Installation fand, habe ich das ganze vollkommen neu aufgebaut.
Ich gehe immer noch davon aus, das ich erst nach "Reparatur" des Grub2 weiterkonnte. Der Grub wird keine Verbindung zur VB gelegt haben, aber die Fehler bei update und upgrade könnten irgendwas plattgemacht haben, was die VB benötigt.
So ganz "nebenbei" ist der Grub bei Updates ausgebremst, die sda sucht er sich nicht mehr. Und vielleicht habe ich gewissen "Kernelzirkus" durch die VirtualBox auch gleich mit ausgebremst.
Jetzt hatte ich 5 Möglichkeiten zum Neuaufbau
- Anleitung aus den Forenreihen, u. a. von bluelupo
- Anleitung der VB- Downloadseite
- "fremde" Anleitung aus einer anderen Debian- Ableitung
- Abarbeitung der schon mal genannten Originalanleitung von Stefan Becker
- Wikibeitrag von agaida in aktuellster Form
Ich hätte jetzt alle Möglichkeiten ausprobieren können, aber schon die 5. :wink: half.
Ich hab das ganze Werk jetzt mehrfach getestet, und jedesmal gelang der Start des WIN2K. Deshalb hab ich auch länger gewartet mit diesem Post. :oops:
Die .vdi mit dem WIN war eine "zwischengelagerte" Reservekopie, die ich rechtemäßig erst anpassen mußte (chown). Außerdem ist ein Übergabeordner eingerichtet.
Durch die ganze Hakelei habe ich einiges über das Aptosid erfahren. Ich danke allen, die es so lange mit mir bei dem Thema ausgehalten haben.
Mit einem Zwinkern 8)
Phoenix