Hallo zusammen,
ich hätte mal einen Verbesserungsorschlag zur Vereinfachung der Netzwerkkonfiguration für zukünftige siduction Releases.
Da ich persönlich Ceni, WPAsupplicant und WPA_gui im Zeitalter des KDE-Desktops für ziemlich antiquiert und wenig nutzerfreundlich halte, könnte man doch bei siduction zu diesem Zwecke den Network-Manager als Standardtool einführen. Ich finde den NM unter KDE und auch auf der Kommandozeile (nmcli) doch wesentlich einfacher zu konfigurieren und weniger fehlerträchtigerer. Dies trifft vorallem zu wenn ich auf einen Notebook LAN, WLAN (inkl. Roaming) und eine mobile Breitbandverbindung (UMTS) konfigurieren und betreiben will.
Ich habe den NM unter den oben genannten Bedingungen auf einen Notebook getestet und komme zu dem Ergebnis, es funktioniert einfach und problemlos.
Was haltet ihr als siduction Anwender von diesen Vorschlag und wie steht unser Coreteam zu diesem Vorschlag?
Hallo bluelupo,
da bin ich eher skeptisch.
Einerseits würde der NM den Umgang mit verschiedenen Anbindungen wirklich erleichtern und -soweit ich weiß- auch dies dem user und nicht nur root ermöglichen.
Andererseits sind meine Erfahrungen mit dem NM leider wenig positiv, allerdings auch inzwischen fast 4 Jahre alt -von ein/zwei mißlungenen Versuchen zwischendrin -wegen zuhause wlan und unterwegs umts, was mit Ceni allein ja nicht funktioniert, mit dem NM aber auch nicht geklappt hatte- mal abgesehen.
Wenn er inzwischen reibungslos funktioniert und dies dauerhaft, was bei meinen Versuchen nicht der Fall war, dann gerne, her mit dem Teil.
Wenn er immer noch so wacklig ist wie ich ihn kenne -no way.
Ich bekomme heut ein neues Notebook -ich werd' den NM dann gleich mal wieder testen. Irgendwas was vor der Installation beachtet werden muß?
Gruß
ayla
Also ich benutze NM auf meinem Notebook mit XFCE und kann keinerlei Probleme erkennen.
Moin,
ich verwende den Network Manager unter Kubuntu 11.10 ohne jede Probleme mit LAN und verschiedenen WLANs auf meinem HP Elitebook. Das automatischen Umschalten zwischen LAN und WLAN ist mir besonders wichtig, und das habe ich mit ceni & Co. nie zuverlässig hinbekommen.
Früher funktionierte der NM ja tatsächlich nicht gut, und heute leidet er unter diesem schlechten Ruf, obwohl er sich wirklich sehr verbessert hat.
Wolfgang
(ex. aptosid, aber siduction erst, wenn KDE aktuell ist)
Der einzige Grund, der gegen Network-Manager spricht, ist (leider!) in der Natur von siduction zu finden:
Die nicht für alle Netzwerkchips gegebene Unterstützung, über die man hier und jetzt auch keine neue Grundsatzdiskussion führen muss!
Meine persönliche Erfahrung:
Network-Manager funktioniert bei mir seit Jahren in sidux/aptosid/siduction-Installationen zuverlässig, aber erst nachdem ich ihn nachinstalliert hatte, die ceni-Einstellungen gelöscht hatte und, und das ist der wichtigste Grund, die Dist-Upgrade Meldungen gelesen und auf Relevanz für die Netzwerkhardware hin überprüft hatte.
Die Diskussionstendenz in den genannten Distros ist
bekannt :roll:
irreführend :evil:
und (für mich) uninteressant :oops:
EDIT: Das liest sich arroganter, als es gemeint ist, sorry. :oops:
Quote from: "michaaa62"
[...]
Meine persönliche Erfahrung:
Network-Manager funktioniert bei mir seit Jahren in sidux/aptosid/siduction-Installationen zuverlässig, aber erst nachdem ich ihn nachinstalliert hatte, die ceni-Einstellungen gelöscht hatte und, und das ist der wichtigste Grund, die Dist-Upgrade Meldungen gelesen und auf Relevanz für die Netzwerkhardware hin überprüft hatte.
[...]
Hi michaaa62,
deshalb auch mein Vorschlag den NM als Standard bei siduction einzuführen, d.h. ceni & Co nicht mehr vorinstalliert. Die Unterstützung der Netzwerkchips hat nichts mit dem NM zu tun, sondern mit der jeweiligen Firmware der Hardware.
Das klingt ja sehr positiv. Dann freue ich mich mal auf den Test und werde eventuelle erste Fehlschläge mal nicht unter "taugt nicht" sondern unter "persönliche Dusseligkeit" abbuchen :)
Also mich hat der thread hier grad neugierig gemacht und ich hab prompt den NM installiert ... und bis jetzt keine Probleme ;)
Moin,
der Netzwerkmanager ist seit ca. 2 Jahren sehr stabil geworden und arbeitet bei mir auch als einziges frontend. Ceni habe ich noch nie angschaut. Der größte Nachteil von Networkmanager, ist aus meiner Sicht, das standardmäßig Verbindungen nur an eine graphische Benutzeroberfläche geknüpft ist. Das heißt, es muss jedem erklärt werden, das er die Verbindungen systemweit machen muss, das das auch beim init 3 tut.
Ich selber nutzte den trick das ich ifupdown mit NM verheitrate:
$cat /etc/NetworkManager/NetworkManager.conf
[main]
plugins=ifupdown,keyfile
[ifupdown]
managed=true
Des Weitern hat NM immer mal wieder Probleme zu starten, wenn der Rechner schlafen gelegt wurde. Dann muss explitzit die Datei /var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state gelöscht werden.
Hi hefee,
du kannst auf der Kommandozeile das Tool nmcli nutzen um den NM Manieren bei zu bringen ;-)
# nmcli con list
# nmcli con up id <NAME>
Näheres siehe dazu in den Manpages.
ich nutze den Netzwerk-manager schon seit längerem auf meinen Notebooks, wobei WLAN, 3G broadband und auch VPN oder WPAPSK mit Zertifikat zum Einsatz kommen. soweit keine probleme.
es ist wirklich viel stabiler, als noch vor einigen Jahren und meiner Meinung nach für Notebooks sehr empfehlenswert.
ich persönlich wäre froh über einen ceniersatz.
Jedesmal, wenn ich mit dem Läpi woanders bin, muss ich wieder ceni durchlaufen lassen.
Vorgespeicherte Profile von bekannten Orten, und vermutlich erlaubt der Networkmanager dies, wäre gut.
AUf Desktoprechnern ist ceni super
Nach einigen Startschwierigkeiten die tatsächlich nur unter "persönliche Dusseligkeit" abzuspeichern waren läuft der NM hier jetzt dank reddark und bluelupos Hilfe prima und bisher problemlos.
Konfiguration einfacher als bei Ceni und wvdial, kann beides und mehr.
Da wär' ich doch auch für die Einführung als Standard.
Gruß
ayla
Werde ich dann auch mal vorsichtig antesten. Frühe machte das Tool bei mir nur Ärger da es irgendwie "hinterrücks" installiert wurde und ich dann auf einmal gar kein Netz mehr hatte.
Habe mich dann ein paarmal richtig dämlich gesucht bis ich rausfand was los war :oops:
In der Folge habe ich das Teil immer gleich wieder rausgeschmissen bzw den Start unterbunden.
Bei meinem Hauptrechner brauche ich es wohl eher nicht da sich da eigentlich nie was ändert aber für reisende Laptops klingt das ganz interessant. 8)
Grüsse
Reiner
Ich wäre auch für eine Aufnahme des NetworkManager in die Standardinstallation. Ich habe ihn jetzt schon eine ganze Weile unter verschiedensten Distributionen im Einsatz und wüsste nichts was dagegen spricht.
LG MadDin
Dann würde ich mal eins vorschlagen: Derjenige welche, der sich mit dem NM auskennt, sollte mal einen Bug in Chili erfassen. Mit allem was für und gegen NM spricht. Persönlich enthalte ich mich der Stimme, da ich meist Kabel benutze und die entsprechenden Einstellungen meiner bekannten Netze per shellscript setze. Nicht schön aber wirkungsvoll.
Mobil würde mich das Teil auch interessieren, wenn ich ein Kabel zur Verfügung habe, dann brauche ich so einen "neumodischen Kram" nicht. von daher nutze ich auch ceni eigentlich überhaupt nicht. Die Anzahl der festen Netze in meinem Umfeld, die nicht mit festen IP-Adressen arbeitet, beschränkt sich auf 1.
Ceni ist ja auch nur für die, die nicht wissen, wofür es synonym steht :)
greetz
devil
Was soll mir das sagen? Google meint dazu: Curses etc network interfaces == Flüche etc Netzwerkschnittstellen
irgendwie passend.
ceni= configure /etc/network/interfaces
Wer das kennt, kanns auch per hand.
greetz
devil
naja, in den Manpages steht curses. ;)
Hallo,
ich installiere das Teil auch gleich und werde berichten.
Viele Grüße,
Holger
Hier kommt der Bericht:
1. Installation von plasma-widget-networkmanagement und network-manager
2. Entfernen der Einträge bis auf lo in der /etc/network/interfaces
3. Hinzufügen des Plasmoids Netzwerkeinstellungen auf die Kontrolleiste
4. Neustart
5. Die Wlan Verbindung einrichten, dabei Kwallet mit einrichten, nicht wegklicken oder Abbrechen
6. Sich über funktionierendes Wlan freuen
also wenn was anderes als ceni dann bitte wicd :)
Hallo,
ich habe mich zu früh gefreut. Beim Booten schon bekomme ich eine Meldung von einer fehlerhaften /etc/network/interfaces
@bluelupo: Dein Hinweis im Beitrag zu @aylas Networkmanager Thread, nur lo in /etc/network/interfaces stehen zu lassen, ist vermutlich unvollständig. Was muss da genau stehen?
Das Mounten der NFS Freigaben funktioniert nicht mehr.
Dolphin braucht mehrere Minuten beim Start.
Viele Grüße,
Holger
Hallo,
ich habe es heraus gefunden. In die Interfaces gehört:
Quote# The loopback interface
auto lo
iface lo inet loopback
@Bluelupo, ich habe wohl Deinen Hinweis missverstanden :-)
Viele Grüße,
Holger
Guten Morgen,
der thread hat mich neugierig gemacht und ich hab den NM auch einmal installiert. Läuft soweit gut, WLAN funnzt. Aber nur in runlevel 5. Wenn ich ins runlevel 3 gehe um ein apt-get-update usw. zu machen, ist's vorbei mit dem WLAN. Hab nur ich das Problem? Falls ja, kein Beinbruch, bin auch mit ceni klar gekommen.
jp
Hallo,
Das Problem wurde weiter vorn im Thread schon mal angesprochen und auch eine Lösungsmöglichkeit genannt
Man kann es auch umgehen in dem man apt-get update und danach ein apt-get dist-upgrade -d in der grafischen Oberfläche macht.
Danach init 3 und apt-get dist-ugrade.
Gruß
ayla
@ ayla
Danke! Hab's gefunden.
jp
So nun mal ein Issue dafür erstellet: http://chili.siduction.org/issues/610
Hi hefee,
Danke, ich hab's mir auch gerade überlegt einen Issue zu schreiben.
Hi zusammen
Als langjähriger Nutzer (seit kanotix) würde ich es auch begrüßen das zwar sehr gut funktionierende Ceni durch etwas moderner ausschauendes zu ersetzen. Das passt, übrigens genauso wie der Kernel-Remover, irgendwie gar nicht ins sonst so gelungene Design.
Gerade bei Win-Umsteigern/Linux-Neueinsteigern sollte die Netzwerkkonfiguration nicht so terminalmäßig daherkommen wie mit Ceni. Das schreckt ja sogar mich noch irgendwie ab. :-)
Ich verwende eigentlich schon immer was anderes. Von der Optik
macht wicd für mich am meisten her. Leider läufts bei mir auf verschiedenen Laptops unter verschiedenen Systemen ( zb. Mint / xubuntu ) lange nicht so stabil wie der NM.
Erfahrungen zu NM: Einmal installiert, eingerichtet und es läuft fast unbemerkt. Auch 3G wird immer wichtiger in unserer mobilen Welt. Und vor allem der nahtlose Übergang von Netz zu Netz bei meinen mittlerweile 3 Wlan-Repeatern möcht ich nicht mehr missen. Ob das aber ein Verdienst von NM ist kann ich nicht beurteilen ...
Ergo ... ganz klares Votum für NM von mir.
Gruß, ted
Grundsätzlich finde ich den network-manager ganz gut nur zwei Dinge stören mich noch.
1. in meiner alten Konfiguration wurde beim Anstecken des Lan-Kabels die WLAN-Verbindung gekappt und beim Entfernen des Kabels die WLAN-Verbindung wieder aufgebaut. Jetzt sind beide Verbindungen aktiv.
2. Bei schlechter Mobilfunkabdeckung (Zug fahren, dicke Mauern) reagiert das Plasmoid häufiger mal nicht
Aber insgesamt gesehen ist die Verwaltung der Netzwerke viel einfacher als mit WPA-Gui oder wvdial
Quote from: "ted"...das zwar sehr gut funktionierende Ceni durch etwas moderner ausschauendes zu ersetzen. Das passt, übrigens genauso wie der Kernel-Remover, irgendwie gar nicht ins sonst so gelungene Design.
Gerade bei Win-Umsteigern/Linux-Neueinsteigern sollte die Netzwerkkonfiguration nicht so terminalmäßig daherkommen wie mit Ceni. Das schreckt ja sogar mich noch irgendwie ab. :-)
...
Klar, auch mir fehlt an ceni nach orten speicherbare/ladbare konfigurationen. Dennoch, GUI schön und gut, ich begrüße administrationstools die *ohne* GUI daherkommen ausdrücklich!!! Und wenn es ncurses-artig daherkommt wie ceni, dann um so mehr.
Gäbe es ein ncurses-parted, es wäre der hammer!
In soweit nahezu 100% orthogonal zu deiner Ansicht.
NACK
ceni fehlt nichts, es kann alles, was es können soll. Wenn also das nm-gelumpe, dann zusätzlich :)
greetz
devil
Quote from: "devil"ceni fehlt nichts, es kann alles, was es können soll. Wenn also das nm-gelumpe, dann zusätzlich :)
greetz
devil
heißt das ceni kann konfigurationen (z.b. wlan bei bruder etc.) speichern (da gibt es doch aliase oder virtuelle karten oder wie das dort genannt wird). Ich hatte schonmal danach gefragt, aber keine antwort bekommen. Die ceni manpage ist da auch nicht gesprächig.
Quote from: "devil"ceni fehlt nichts, es kann alles, was es können soll. Wenn also das nm-gelumpe, dann zusätzlich :)
greetz
devil
Teuflisch :-), aber damit kann man(n) leben ...
Gruß, ted
Quote from: "whistler_mb"
2. Bei schlechter Mobilfunkabdeckung (Zug fahren, dicke Mauern) reagiert das Plasmoid häufiger mal nicht
Das ist ein Problem was wohl mit 4.8.1 angegangen wurde: http://lamarque-lvs.blogspot.com/2012/03/desktop-freezes-in-48x.html
Quote from: "devil"ceni fehlt nichts, es kann alles, was es können soll. Wenn also das nm-gelumpe, dann zusätzlich :)
greetz
devil
Hi devil,
da muss ich dir entschieden wiedersprechen ;-)
Der NM kann alles was ceni kann aber wesenlich komfortabler und wenn man das mit der GUI so nicht will kann man das Kommando nmcli nutzen. Es spricht alles FÜR den Networkmanager als Standardtool. Klar kann den NM nachträglich installieren und ceni ignorieren, aber so baue ich keine Einstiegshürden für Anwender ab.
Quote from: "hefee"
Das ist ein Problem was wohl mit 4.8.1 angegangen wurde: http://lamarque-lvs.blogspot.com/2012/03/desktop-freezes-in-48x.html
Der dort beschriebene problematische Service ist bei mir leider nicht installiert. Naja bei Problemen mit 3G habe ich ja noch wvdial.
Tipp:
Bei mir fehlte im Panel immer die Anzeige für die 3G-Verbindung.
Die Symbole die angezeigt werden sind in dieser Datei
/usr/share/apps/desktoptheme/default/icons/network.svgz Dort sind aber nur Symbole für LAN und WLAN enthalten.
Ich habe mir bei ArchLinux (hat Google als erstes ausgespuckt) das Paket heruntergeladen
http://www.archlinux.org/packages/extra/i686/kdeplasma-applets-networkmanagement/download/
Anschließend habe ich dort die Datei
network2.svgz extrahiert, umbenannt und dorthin kopiert
~/.kde/share/apps/desktoptheme/default/icons/network.svgz
Quote from: "whistler_mb"Der dort beschriebene problematische Service ist bei mir leider nicht installiert. Naja bei Problemen mit 3G habe ich ja noch wvdial.
natürlich nutzt du auch disen dienst, es geht bei dem blog artikel um interne Dienste, die plasma-network-manager nutzt und es deswegen zu desktop freezes kommt.
Quote from: "whistler_mb"Bei mir fehlte im Panel immer die Anzeige für die 3G-Verbindung.
kann ich hier auf meinem System nicht bestätigen - kann es sein, das du nicht die oxygen symbole nutzt? systemeinstellungen -> Erscheinungsbild von Anwendungen ->Symbole
Quote from: "hefee"Quote from: "whistler_mb"Der dort beschriebene problematische Service ist bei mir leider nicht installiert. Naja bei Problemen mit 3G habe ich ja noch wvdial.
natürlich nutzt du auch disen dienst, es geht bei dem blog artikel um interne Dienste, die plasma-network-manager nutzt und es deswegen zu desktop freezes kommt.
Da steht aber auch, dass bei vielen die freezes verschwinden, wenn apper nicht läuft, das wiederum nicht installiert ist.
Quote from: "hefee"
Quote from: "whistler_mb"Bei mir fehlte im Panel immer die Anzeige für die 3G-Verbindung.
kann ich hier auf meinem System nicht bestätigen - kann es sein, das du nicht die oxygen symbole nutzt? systemeinstellungen -> Erscheinungsbild von Anwendungen ->Symbole
Bei mir ist Oxygen als Icon-Theme eingestellt, aber die Symbole fehlen in der Datei network.svgz.
Ich habe mal ein Bild dazu.
Quote
Hi devil,
da muss ich dir entschieden wiedersprechen
Nochmal: ceni kann all das zuverlässigst, was Kelmo wollte dass es können soll. Das tut es seit Jahren überaus zuverlässig.
Kann nm das von sich auch behaupten? Mir klingen heute noch die Ohren von dem Gezeter und Gemecker über Jahre, besonders schlimm unter KDE. Und sowas soll alleiniges Standardtool werden?
greetz
devil
Ja kann denn nu Ceni verschiedene Konfigurationen speichern und wieder laden oder nicht? Meiner Meinung nach eine ganz entscheidende Frage in der heutigen Zeit der tausend Netze.
Klar kann es das, und schon immer: http://manual.siduction.org/de/inet-wpagui-de.htm#wpa-roaming-gui und folgende
greetz
devil
Quote from: "devil"
[...]
Und sowas soll alleiniges Standardtool werden?
[...]
hi devil,
ich kann nur positives berichten über den NM. Ich habe mittlerweile zwei Notebooks damit ausgestattet einen mit siduction, den zweiten mit Fedora16 (KDE) am Laufen. Beide NB's haben mich kein einziges Mal netzwerktechnisch im Stich gelassen. Einige Anwender posten hier gleiche positive Erfahrungen mit dem NM.
Die meisten (KDE) Distributionen setzen den NM ebenfalls schon längere Zeit ein, zB. Mint, Fedora oder SuSE (und andere). Was soll also falsch sein den NM nicht als Standardtool einzusetzen? Wichtigstes Argument für siduction wäre in meinen Augen die Einfachheit der Konfiguration und nebenbei ist es noch perfekt in den KDE-Desktop integriert. Was will man mehr.
Um's kurz auf einen Nenner zu bringen, die Netzwerkkonfiguration
muss heute ohne Komandozeilentools komfortabel vom Desktop zu bewerkstelligen sein.
aber auf keinen Fall ceni weglassen. Wenn die gui mal streikt, gibt es kaum was einfacheres.
Ansonsten kenne ich auch noch die Zeiten, wo NM unter gnome funkte, aber unter kde nur Müll war. Ist jetzt aber wohl ausgestanden. Habe 3 Notebooks damit versorgt, nach den Rückmeldungen hier, bislang ohne Probleme.
Ist wirklich super in kde integriert. Aber ist es wirklich einfacher?
Quoteaber auf keinen Fall ceni weglassen. Wenn die gui mal streikt, gibt es kaum was einfacheres.
+1
vll sollte man an dieser stelle etwas differenzieren:
1) desktop rechner mit ethernet und dhcp/fixer ip brauchen network-manager nicht wirklich. da wird per ceni oder manuell die konfiguration vorgenommen, und gut ist.
etwas anderes ist natürlich, wenn man VPN verbindungen komfortabel managen will. aber das kann man auch mit anderen vpnc GUIs
2) nutzer von notebooks (und andere mobile geräte, die in diese kategorie fallen) profitieren durch network-manager ganz deutlich, wie die vielen beiträge hier zeigen.
wie frage, ob network manager per default mitgeliefert werden sollte, würde ich bejahen. andererseits beißen sich ceni und network-manager, wenn es ums konfigurieren geht. was die sache möglicherweise kompliziert machen würde ist wenn man eine irgendwie geartete logik einbauen wollte, die bei der installation den nutzer fragt, was er nun auf dem rechner nutzen wolle
Das wäre unumgänglich, da nm (wie auch wicd) das Netzwerk für sich in Beschlag nehmen, e/n/i ist, bis aud lo, ausser Funktion, so dass ceni nicht funktionieren würde. Ich bin, nicht nur aus diesem Grund, strikt gegen eine Auslieferung ohne ceni.
greetz
devil
wie ich schon in einem vorherigen post ausgeführt habe lässt sich nm und e/n/i zusammenbringen mit ifupdown=True. Ich nutzte das für mein eth0. Aber ob dies auch für ein device klappt (wlan0 - einige mit ceni anlegen, andere mit nm) weiß ich nicht.
Wenn nm standard würde müsste das zusammen mit e/n/i spielen auf init3 gehen und auch für das debugging sollten skripte da sein...
Hallo dieres,
du kannst den Networkmanager zu Fuß konfigurieren, dazu sind unter /etc/NetworkManager/system-connections die Dateien entsprechend anzupassen wie hier (http://wiki.ubuntuusers.de/NetworkManager/NetworkManager_ohne_GUI) sehr gut beschrieben. Wenn zB. mein KDE nicht funktioniert nach einen d-u könnte ich die Netzwerkconfig in den oben beschriebenen Dateien modifizieren.
Ceni ist ebenso ein nur Aufsatz für die vereinfachte Netzwerkkonfiguration wie der NM, nur halt eben nicht mit dem Funktionsumfang bzw. textbasiert.
EDIT: Hier zwei typische (LAN und WLAN) Konfigurationsbeispiele des NM, damit wir wissen von was wir reden ;-)
LAN:
[802-3-ethernet]
port=mii
mac-address=0:1a:24:aa:b9:66
[connection]
id=Bluelupo LAN
uuid=38776a9-7ede-4a5d-7d76-5c197958bcef
type=802-3-ethernet
timestamp=1330456933
[ipv6]
method=ignore
[ipv4]
method=manual
dns=192.168.178.1;
dns-search=192.168.178.1;
addresses1=192.168.178.40;24;192.168.178.1;
WLAN:
[connection]
id=wlan0
uuid=82ca20ea-5e44-4c71-b846-718fac108741
type=802-11-wireless
autoconnect=false
[802-11-wireless]
ssid=BlueLupo-WLAN
mode=infrastructure
security=802-11-wireless-security
[802-11-wireless-security]
key-mgmt=wpa-psk
psk=1234567890
[ipv4]
method=manual
dns=192.168.178.1;
dns-search=192.168.178.1;
addresses1=192.168.178.40;24;192.168.178.1;
[ipv6]
method=ignore
Hi zusammen,
ich möchte kurz klar stellen das es mir nicht darum geht ceni zu verteufeln, weil es mir nicht gefällt. Mir geht es darum eine Diskussion in Gang zu bringen, was hiermit hoffentlich auch gelungen ist, die bestehenden Standardtools einer Community-Distribution auf seine Alltagstauglichkeit und Bedienerfreundlichkeit zu überprüfen und dementsprechend anzupassen.
Hier sehe ich persönliche einigen Nachholbedarf bei unser noch recht jungen Community-Distribution.
Habe jetzt mal nen Test gemacht und der NM läuft auf Anhieb gut!
Bin für Devils Vorschlag Ceni auf jeden Fall bei der Installation von siduction mit an Bord zu lassen und unterstütze Bluelups Vorschlag NM als Standard zu nehmen.
Das Argument:
Quote
Um's kurz auf einen Nenner zu bringen, die Netzwerkkonfiguration muss heute ohne Komandozeilentools komfortabel vom Desktop zu bewerkstelligen sein.
finde ich zum Abbau von Einsteigerhürden sehr gut.
Ich unterstütze immer das genannte Ziel
Quote
Standardtools einer Community-Distribution auf seine Alltagstauglichkeit und Bedienerfreundlichkeit zu überprüfen und dementsprechend anzupassen.
Dazu gehören klare Angaben für Einsteiger im Handbuch und nat. einfache Tools.
@Lanzi: +1
NM als Standard und Ceni als "Fallback" würde ich auch als meine bevorzugte Variante sehen und eine klare Anleitung im Handbuch/Wiki was in den entsprechenden Fällen zu tun ist.
Gruß
ayla
Ich habe mir Network-Manager jetzt mal ne Woche angesehen und meine Eindrücke sind zwiespältig.
Beim Laptop, wie zu erwarten, eigentlich sehr positiv, wobei ich unter XFce doch etwas suchen musste bis ich ein entsprechendes GUI-Programm fand. Das nmcli fand ich eher zu Haare raufen (OK, ich hatte mich auch nicht wirklich tief eingelesen).
Da ich bei meinem Laptop bishernur per Kabel oder WLAN ins Netz gehe war auch wi-cd sehr hilfreich.
Beim Desktop/Workstation erstmal kein Unterschied zu ceni da Network-Manager wohl die bisherigen Einstellungen erstmal übernahm. Da ich aber diese Woche auch Ärger mit meinem DSL-Router hatte und diesen im laufenden Betrieb austauschte hatte ich erstmal kein Netz mehr. Die gewohnte "ifdown /ifup -Prozedur" funktionierte nicht mehr da network.manager das anders handelt. Wi-cd half auch hier aus. :wink:
Ich würde daher auch dafür plädieren ceni und network-manager mit siduction auszuliefern wenn dies möglich ist bzw. wenn sich die beidern "vertragen". Im Moment scheint mir dass network-manager Einstellungen vornimmt die die mit ceni eingerichteten disabled.
Ausserdem richtet mir network-manager die Netzwerkschittstellen etwas zuuu selbsständig (windowsmäsig) ein. Besonders beim Einrichten und Testen von Netzwerken komme ich, als alter Bastler, mit ceni erheblich besser zurecht.
Grüße
Reiner
Ceni fehlen halt leider Möglichkeiten im Umgang mit UMTS-Devices. Ich habe kürzlich versucht, mit einem BILDmobil-Speedstick via sidcution online zu gehen, das ist um sooo vieles frickeliger, als es mit NetworkManager-basierten Distributionen wie Ubuntu oder Mint ist.
Und für mich ist UMTS heute nunmal ein vollwertiger Netzzugang, den ich häufiger benötige als beispielsweise WLAN.
@Crytpsteve:
Stimme Dir voll zu. Wenn ich im Urlaub bin, dann ist der UMTS-Stick mein Fallback, wenn im Appartment das Wlan nicht geht. Weihnachtne hatte ich den Fall, dass ich mal ausnahmsweise keine spanische SIm aktiviert hatte, aufs Wlan hoffte, und dann genau dies ausfiel.
Zum Glück haben die Spanier überall freies Wlan... Mit Ceni hat dieses Szenario nat. nun genau den Nachteil, dass man jedesmal auf die Konsole muss...
Also mein Fazit: Für Lappis ist NM eine Erleichterung, die zeitgemäß ist.
Frage:
Der output von Ceni, besteht der in etwas anderem als "nur" dem generieren einer neuen "/etc/network/interfaces"?
Quote from: "Lanzi"Also mein Fazit: Für Lappis ist NM eine Erleichterung, die zeitgemäß ist.
Dem stimme ich zu und ergänze, dass ich bislang keinen Fall hatte, den ich mit Ceni, nicht aber mit NetworkManager, lösen konnte.
Wir haben auf dem heutigen Core Meeting (http://chili.siduction.org/projects/newsid-verwaltung/wiki/2012-03-11_Core-Meeting) beschlossen, network-manager bis zum feature-freeze für 2012.1 zu testen.
hefee,
das von Dir in Deinem ticket angegebene Paket modem-manager existiert nicht.
greetz
devil
Quote from: "devil"hefee,
das von Dir in Deinem ticket angegebene Paket modem-manager existiert nicht.
greetz
devil
ohne bindestrich : modemmanager
ich ändere es in Ticket
Ich möchte noch als Hinweis anbringen, dass die Passwortverwaltung auch funktioniert, wenn kwallet nicht installiert ist. (Mit allen Vor- und Nachteilen die sich durch kwallet ergeben.)
Hi whistler_mb,
hast du den NM ohne kwallet am Laufen? Wo ergeben sich Vorteile?
Hallo bluelupo
ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass kwallet keine Voraussetzung ist. Und wenn man kwallet bisher nicht verwendet hat, muss man es dafür nicht extra einrichten.
Wie ist beim networkmanager vorzugehen, wenn sich auf einem Laptop mehrere User-Accounts befinden? Mit ceni wurde der WLAN-Zugang für alle User eingerichtet. Beim networkmanager musste ich das für jeden User (vier an der Zahl) einzeln machen.
Gruß
Sordon
@sodorn:
du musst beim erstellen sagen, das du eine systemweite Verbindung haben willst. Ist ein Häcken direkt unter dem Namen.
Guten Abend,
welche GUI verwendet ihr unter xfce für den nm??
Ich benutz das gnome-Dingens.
Jemand erwähnte gestern abend im Chat, dass im Gegensatz zu Ubuntu bei Debian beim Anstecken eines UMTS-Sticks unter Network-Manager erst mal garnichts in Richtung Erkennung passiert. Kann das jemand bestätigen/wiederlegen?
greetz
devil
Mein 1und1-Stick wird mit dem NM sofort erkannt.
Bus 001 Device 005: ID 19d2:0117 ZTE WCDMA Technologies MSM
und dann auch benutzbar eingebunden?
greetz
devil
Kann es hier leider nicht testen, weil kein empfang .. aber es sieht so aus, als gäbe es keine probleme.
So, bin mal mit laptop durchs ganze Haus gerannt um ein dünnes Signal zu finden. Und ja .. es funktioniert ohne Probleme .. ;)
Ich hatte unter Kubuntu den Aldi-Stick, auf meinem Netbook, mit dem NM am laufen und keine Probleme!
Ich habe den NM vorhin wieder auf meinem Netbook (Siduction) inst. und da bleibt er nu auch! In der Zeit zwischen Sidux und Siduction wahr ich mit Kubuntu unterwegs und habe da den NM nur benutzt dabei gab es ebenfalls null probs.
Auch hier keine Probleme mit einem 1&1 Surfstick.ID 19d2:0031 ZTE WCDMA Technologies MSM MF110/MF627/MF636
Getestet mit 1&1, Vodafone und O2 auf 2 Schlepptops unter Xfce mit dem "Gnome-Dingens" :-)
Gruß, ted
danke fürs testen
greetz
devil
Mit installiertem modemmanager wird mein O2-Stick sofort erkannt und ich kann ihn problemlos und einfach konfigurieren, trotz miesem Empfang im Haus. Umschalten zwischen WLAN und UMTS einfach durch Häkchen setzen/löschen.
Also das erste was ich an meiner Distro verändere:
Ich installiere wicd und wicd-gtk für WLAN.
Für Kabelverbindungen nutze ich dhclient von Linux selbst.
Ceni will ich aus Prinzip nicht nutzen, da es die WLAN-Passphrases im PlainText hinterlegt.
Eine alternative habe ich auch nach einer Zeit nicht gefunden. Aber ich würde da auch wieder etwas eigenens suchen (versuche GTK sowie KDE fern zu bleiben und nutze TK)
lg
LAN, WLAN und UMTS funktionieren einwandfrei mit NM.
Installation des Huawei-Sticks ID 12d1:1001 Huawei Technologies Co., Ltd. E169/E620/E800 HSDPA Modemwar problemlos. Zugangsdaten etc. für Fonic wurden automatisch richtig gesetzt. Außer Eingabe der PIN waren keine Eingriffe nötig.
Läuft jetzt seit zwei Tagen mit häufigem testweisen Umschalten zwischen den Netzen.
Mein Fazit: NM als Standard setzen, aber ceni als Fallback mitliefern.
Gruß
oduffo
Quote from: "hefee"@sodorn:
du musst beim erstellen sagen, das du eine systemweite Verbindung haben willst. Ist ein Häcken direkt unter dem Namen.
Hmh, habe mal das Häkchen gesetzt. Dann sollte ich einen Benutzeraccount angeben. Hier hätte ich gedacht, dass ich root auswählen muss, aber es wurden nur die anderen Nutzerkonten angezeigt. Habe dann mal eins ausgewählt und das entsprechende Passwort eingegeben.
Tja, danach ging gar kein WLAN mehr. Habe dann mal NM gepurged und alle Konfigurationsdateien gelöscht. Dann neu installiert und keinen systemweiten Zugang eingerichtet. Half aber auch nichts. Habe NM wieder runtergeschmissen und jetzt ist wieder Ceni mit WPA Roaming im Einsatz.
Hab gerade, da ich kein X mehr hatte und ein d-u machen musste, festgestellt daß es problemlos ist in init 3 ceni zu benutzen, anschließend mit "remove configuration" die ceni-Konfiguration wieder zu löschen, um dann, nach einem reboot, wieder mit dem NM ohne den neu konfigurieren zu müssen oder sonst was, online zu sein.
Ich weiß, es gibt auch nmcli... war nur bisher zu bequem um mich damit zu beschäftigen und daß diese Variante problemlos funktioniert lässt mich das auch noch etwas aufschieben.
Gruß
ayla
In Chemnitz gabs erst mal mit NM und dem kde widget kein wlan. Nach einer viertel Stunde rumärgern NM und freunde deinstalliert, ceni laufen lassen und alles was gut. Bei towo mit gtk gings besser.
Ich wollte zwar im Verlaufe der Konferenz nochmal NM weiter testen, kam aber nicht mehr dazu.
Ist denn nach eurer Erfahrung nur das kde widget mistig?
greetz
devil
Ich habe in Chemnitz den NM für's WLAN genutzt und es hat auch funktioniert im KDE. Das WLAN war zwar etwas instabil das kann man aber den NM nicht zuschreiben, sondern nur der Infrastruktur vor Ort. Mit einem Wechsel zu einer UMTS-Verbindung war dann das Netz wieder verfügbar.
Das Widget funktionierte bei mir soweit ganz gut. Man müsste zum Vergleich auch mal den Kommandozeilenclient nmcli testen.
Hallo Ferdinand,
ich bin sehr zufrieden mit dem NM unter KDE. Im Zug bekomme ich damit eine Verbindung über mein Smartphone hin, zu Hause habe ich ohne Schwierigkeiten dann Internet über unser Wlan.
Ich habe beide Verbindungsmöglichkeiten über den NM konfiguriert. Ich werde beim KDE Start nur nach meinem Kwalletpaßwort gefragt, habe ich das eingetippt, steht die Wlan Verbindung sofort.
Viele Grüße,
Holger
hm. Ich hab überhaupt keine Probleme mit dem widget. Installiert, NM über "manage Connections" mit SSID und Passwort versorgt, Passwort "in Datei speichern" gewählt, Kwallet wegen Antipathie einmal auf "weiter" und dann "beenden" (oder war's abbrechen?) und läuft.
Gruß
ayla
EDIT: Ach ja, wenn mans so wie von mir beschrieben macht muß man das Passwort nach einem Neustart -einmalig- nochmal eingeben. Wird mit einem Requester abgefragt, danach nicht mehr.
Hallo,
hab NM seit 3 Jahren in KDE und Gnome-Dingens-Version im Einsatz (wg. UMTS).
Aktuell läuft die KDE Version und ich hab keine Probleme festgestellt. Ceni in Verbindung mit wvdial sind ja ganz gut, aber im mobilen Einsatz eher unkomfortabel.
Gruß mof
Hab bisher auch keine probleme bemerkt .....
mir kam immer dass blöde KWallet in den Weg, hörte gar nicht mehr auf. Vll. gehts ohne besser.
greetz
devil
Das "blöde KWallet" wird mit Kde-4.8 erst schlau ...
kwallet machte mir bei meinem ersten Versuch mit dem NM auch einen Strich durch die Rechnung.
Hab ich es bei der ersten erscheinenden Auswahl/Frage abgebrochen und nicht erst mal auf "weiter" geklickt funktionierte die Geschichte nicht. Erst bei der zweiten erscheinenden Frage auf "beenden/abbrechen" und das Speichern des Passworts in der Datei funktionierte. Hab seitdem 4 Geräte so eingerichtet, -einschließlich meines Desktop, weil die Wartezeit bis die Verbindung hergestellt wird beim booten entfällt- und keine Probleme.
Gruß
ayla
Das ist der Grund warum ich kwallet nicht verwende
Quote from: "whistler_mb"Ich möchte noch als Hinweis anbringen, dass die Passwortverwaltung auch funktioniert, wenn kwallet nicht installiert ist. (Mit allen Vor- und Nachteilen die sich durch kwallet ergeben.)
Quote from: "whistler_mb"Hallo bluelupo
ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass kwallet keine Voraussetzung ist. Und wenn man kwallet bisher nicht verwendet hat, muss man es dafür nicht extra einrichten.
Hi,
Frage an die Experten: kann man irgendwo eine Wartezeit (ver)einstellen? (xfce4 + nm-applet)
Beim Wechsel zwischen diversen Kabelkonfigurationen (alle fixe IP) dauert es gefühlt ewig, bis das Netzwerk wieder bereit ist;
Console: ifdown altNetz && ifup neuNetz war doch deutlich flinker.
WLAN, UMTS funzt bestens.
P.S.: Würgaround gefunden, Verbindungseinstellung IPv6 ignorieren ;-)
Hmmm, grummel :?
Meine Tochter ist mit Ihrem Laptop zu Besuch und das wäre ne gute Gelegenheit die Kiste auf Network-Manager umzustellen.
Wäre halt ganz praktisch Kabel-Netzwerk, Wlan und UMTS-Stick nur noch mit einem Tool zu managen :)
Kabel und UMTS scheinen auch soweit zu funktionieren nur WLAN ist "nicht verfügbar" (angegraut). Kriege auch das WLAN von der KDE/Plasma-Anwendung nicht gefunden. Die Checkbox "Drahtlose Verbindungen aktivieren" ist in dem plasma-applet auch nicht ansteuerbar (ausgegraut).
Der WLAN-Chip ist ein b43-lpphy (?), Network-Manager erkennt wohl auch den geladenen Treiber (b43) will, kann oder darf das Teil anscheinend aber nicht verwenden!
Mit ceni und wicd ist/war das nie ein Problem. Kann zwar wicd auch noch dazu installieren aber das ist eigentlich nicht der Sinn des Ganzen :oops:
Hat jemand auf eine brauchbare Idee dazu ??
Grüße
Reiner
Hi Reiner,
lies mal hier (http://aptosid.com/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=1678)
Hmm, verstehe ich das richtig dass der Treiber / die Firmware eventuell was macht was network-manager nicht/noch nicht ab kann ?
Nun ja, habe wicd nochmal parallel installiert und damit geht WLAN einwandfrei. Muss sie halt ersmal noch zwei Tools nehmen :P
Grüße
Reiner
So, der Laptop (ein HPCompaq 615) mit Besitzerin ist wieder abgereist :P
Aber letztendlich habe ich den Network-Manager wieder komplett deaktivieren müssen.
Nicht nur dass das WLAN nicht funktionierte. Auch über den UMTS-Stick konnten wir letztendlich, trotz anscheinend richtiger Parameter, keine Verbindung aufbauen und das Teil blockierte dann den Zugriff auf das Device so daß auch mit einen auf ppp (gnome-ppp (?)) basierenden Tool keine Verbindung mehr aufzubauen war.
Bluetooth (bluedevil & blueman) ging weder mit dem eingebauten Device noch mit nem externen Dongle; das hatte ich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Network-Manager in Zusammenhang gebracht.
Nach der Deaktivierung von Network-Manager funktionierte UMTS wieder einwandfrei und auch Bluetooth (internes und externes Device) war wieder einwandfrei ansprechbar.
Also in diesem Zustand möchte ich eigentlich den Network-Manager nicht benutzen müssen und daher dringend davon abraten ihn in diesem Zustand in die Distro zu integrieren.
Im jetzigen Zustand macht das Tool, zumindest mit diesem Laptop, mehr Ärger und Arbeit als es nutzt.
Grüße
Reiner