Siduction Forum

Siduction Forum => Software - Support => Topic started by: holgerw on 2012/07/15, 08:11:49

Title: googleearth und Multiarch
Post by: holgerw on 2012/07/15, 08:11:49
Hallo,

im Gegensatz zu skype, das nun doch unter dem neuen Multiarch installierbar ist, http://forum.siduction.org/index.php?msg=22173
gibt es mit googleearth Schwierigkeiten.

Ich habe mir das 32 Bit Paket herunter geladen, es mit dpkg -i vorinstalliert und wollte dann mit apt-get -f install die fehlenden Sachen nach installieren.

Das möchte mir aber neben wichtigen Paketen die Kernel entfernen.

Dann habe ich den Debianweg versucht, googleearth-package installiert, und mit make-googleearth ein Paket bauen lassen.

Das baut mir ein 64 Bit Paket und wie Torsten an anderer Stelle schon richtig anmerkte, muss auf Multiarch die Installation eines Pseudo 64 Bit Paketes scheitern, und das tut es auch.

Wie komme ich nun an ein laufendes googleearth?

Der Betreuer von package-googleearth hat wohl von Multiarch noch nichts mitbekommen :-) Denn dieses Paket sollte nun doch ein 32 Bit Paket bauen.

Kann hier bitte noch jemand etwas zu sagen? Falls meine Annahme richtig ist, bekommt der Paketbetreuer von mit einen Fehlerbericht.

Viele Grüße,
  Holger
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: H-Cl on 2012/07/15, 08:55:48
Bei mir sieht es genauso aus.
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: ralul on 2012/07/15, 10:55:20
/me: kaum zu glauben, dass das immer noch nicht funktioniert.

Was ist denn, wenn man vorher die Abhängigkeiten händisch multiarch mässig 32bit installiert?
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/15, 11:04:23
gurgel-erde hat wohl auch bei google selbst die gebührende Priorität :twisted:
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: ralul on 2012/07/15, 11:12:09
Du meinst: keine ?
Ja, aber müsste das berühmte DonKult Feature Multiarch von Apt das nicht alleine schaffen?
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/15, 11:13:18
nö. ich spiel jetzt noch ein wenig Repos kaputtmachen und dann werf ich mal einen Blick drauf.

EDIT: iiieeehhh, das Ding ist ja kaputt wie irgendwas. Da hat wohl jemand nicht aufgepasst.
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: Saint on 2012/07/15, 19:22:02
Wo genau hängt es bei der Übersetzung ?

Wie schon geschrieben in den Wine / Skype es ist alles möglich, nur hat der Maintrainer von ia32-libs das noch nicht geschallt mit seinen fehlenden pseudo Gedöns das es so nicht funktioniert.

@agaida
Bin mal so Aro aber wo Google drauf steht kann nur mal nichts gescheites dabei heraus kommen
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: devil on 2012/07/15, 19:30:27
Ich finde, Google liefert qualitativ gute Software.
Was man von Google generell und von der Tatsache hält, das Linux dabei etwas zu kurz kommt, obwohl sie heftigst davon profitieren, steht auf einem anderen Blatt.

greetz
devil
Title: RE: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/15, 19:56:53
full ack. Und noch eins sollte man bedenken: gurgel-erde ist nicht wirklich richtig frei, sondern kostenlos. da es vorher möglich war, das Ding zu starten, sollte das eventuell jetz auch noch möglich sein. ich hab aber keinerlei Böcke, da im fertig gepackten paket rumzupfuschen. Eventuell sollte man in diesem Fall mal einen Tar-Ball versuchen.
Title: googleearth und Multiarch
Post by: holgerw on 2012/07/29, 20:49:19
Hallo,

leider lässt sich immer noch weder googleearth 32 Bit Debian Paket von google unter siduction installieren, nach wie vor sollen dadurch der Kernel und weitere wichtige Pakete entfernt werden, noch ist das Paket googleearth-package an multiarch angepasst.

Ich muss wohl, wenn ich googleearth nutzen möchte, OpenSUSE starten.

Warum so ein unausgegorener Quark wie multiarch nicht erst einmal in experimental landet, finde ich merkwürdig. Bei digikam ist man hier sehr konservativ und hat Version 2.7.0 für amd64 weiterhin erst in experimental.

Viele Grüße,
 Holger
Title: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/29, 21:01:07
gurgelerde ist kein debian-Paket, auch wenn da eventuell .deb als Endung hintendranhängt.

agaida@siductionramme:~$ aptitude search googleearth
p   googleearth-package - utility to automatically build a Debian package of Google Earth    
p   libgeo-googleearth-pluggable-perl - module to generate GoogleEarth Documents      

.Paket: googleearth-package
Neu: ja
Zustand: Installiert
Automatisch installiert: nein
Version: 0.7.0
Priorität: optional
Bereich: contrib/misc
Verwalter: Adnan Hodzic <adnan>
Architektur: all
Unkomprimierte Größe: 58,4 k

Hängt ab von: wget | curl, dpkg-dev, fakeroot, bzip2, file, x11-common, x11-utils

Beschreibung: Werkzeug, um automatisch ein Debian-Paket von Google Earth zu bauen Google Earth zeigt Planeten dreidimensional an und lässt Sie interaktiv über Satellitenbilder, Karten, Geländedarstellungen und ähnlichem navigieren.

Google Earth ist von Googles Webseite für GNU/Linux erhältlich, aber es ist keine freie Software und darf nicht weiterverteilt werden. Es integriert sich auch nicht besonders gut in ein Debian System.

Mit Hilfe dieses Werkzeugs können Sie ein eigenes Debian-Paket von Google Earth bauen. Das Werkzeug selbst ist freie Software, jedoch ist das Programm Google Earth urheberrechtlich durch Google geschützt, somit sind die Verwendungsmöglichkeiten des gebauten Paketes eingeschränkt (z.B. nicht weiter vertreibbar usw.). Dieses Paket hilft bloß beim Bauen des Paketes - die Verantwortung darüber, wozu das Paket verwendet wird, liegt bei Ihnen.

Homepage: http://earth.google.com


Eventuell würde ich es mal so probieren. Es kann einfach nicht sein, dass debian auch nur irgendeine Rücksicht auf irgendwelchen proprietären, ungewarteten Müll unbedeutender Anbieter nehmen sollte. Da liegt die Bringschuld woanders. Ich würde mal vorschlagen, bei Google. Wenn die Jungens keinerlei Interesse daran haben, dass ordentlich gepflegt in das debian-Repo reinzubringen, und sei es non-free, dann ist das halt so. Das der Anwender dabei hintenrunter fällt: Ups, pech gehabt. Beschwerden sollten dann aber an Google gerichtet werden.
Title: googleearth und Multiarch
Post by: holgerw on 2012/07/29, 21:31:14
Hallo Alf,

ich verstehe, dass Debian auf proprietäre Sachen nicht große Rücksicht nimmt.

Aber die Situation stellt sich für die Anwender wie folgt dar:
Vor multiarch ließ sich googleearth in Debian ohne Schwierigkeiten integrieren. Nach multiarch ist da erst einmal Schicht im Schacht.

In anderen Distributionen lässt es sich nach wie vor integrieren.

Ergo nehme ich für googleearth die Distribution, mit der ich vertraut bin und die es mir gestattet, auch proprietäres Zeug zu integrieren, ohne tagelang Zeit zu vergeuden.

Und solange es keine ernstzunehmende Alternative zu googleearth aus dem Lager von freier Software gibt, suche ich mir den Weg, der es mir gestattet, ohne Zeitvergeudung das Teil zu installieren.

Bitte nicht falsch verstehen, das heißt nicht, dass ich mich gegen siduction entscheide, das nutze ich weiterhin sowohl auf meinem Notebook als auch auf meinem Desktop Rechner. Aber der Status Quo von Debian zwingt mich, zweigleisig zu fahren, und daneben auch noch OpenSUSE zu nutzen.

Viele Grüße,
 Holger
Title: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/29, 23:52:50
Ich habe nichts dagegen, dass die bei Google diesen Müll anbieten. Ich habe nichts dagegen, wenn Du oder andere das Zeug benutzen. Ich habe nur sehr selten ein ungepflegteres Stück Software gesehen und sehe keinerlei Gründe mehr, mich damit abzuplagen.  Google-Earth ist für mein Wohlbefinden unwichtiger als die Wettervorhersage vom vergangenen Jahr.

Aber auch wenn ich mich wiederhole: Google Earth lief bei mir unter keinem Linux wirklich flüssig oder gar fehlerfrei - ich habe da einige probiert. Unter Windows lief es einigermaßen, aber da auch nur für eine 10tel Sekunde drauf Rücksicht zu nehmen, wäre schon Zeitverschwendung. Du magst das anders sehen, aber für mich hat sich dieses Programm seit 3 Jahren einfach erledigt. Ich hab mich genug geärgert. Nicht ich hüpfe denen hinterher, die haben mir was zu Verfügung stellen, was funktioniert.

Ich denke aber mal, wenn ich die rasante Entwicklung des Programms anschaue, dass es bei Google keine Priorität besitzt und die das am liebsten zugunsten von Maps und Streetview in der Versenkung verschwinden lassen würden. Kann ich denen nicht mal verdenken. Nur so was verträgt sich dann recht schlecht mit dem Entwicklungszweig einer Linux-Distribution.

Nicht dass das jetzt zu hart rüberkommt, aber ich habe mich in einigen Sachen halt wirklich in den letzten Jahren angepasst: Wenn ich es vermeiden kann, dann kaufe ich keinerlei Grafikkarten mehr von ATI - nicht aus Qualitätsgründen, sondern wegen mangelhafter Unterstützung durch den Hersteller. Der freie Treiber ist zwar nett, aber weitgehend unbrauchbar. Solche Hersteller muss ich nicht mehr unterstützen. Und damit das auch Spass macht, dehne ich das auf die restliche Hardware aus, empfehle und verkaufe sie nicht mehr oder nur unter Verbehalt und nach Unterschrift, dass ich jegliche Verantwortung dafür ablehne.

Genau so sieht es mit den Produkten von Canon aus. Es gibt andere Hersteller, bei denen ich weniger Stress habe. Gigabyte steht auch auf meiner privaten schwarzen Liste. Ich allein kann nichts ausrichten, das ist mir klar. Dadurch, dass ich auf andere Leute einwirke, wenn ich um Rat gefragt werde, kann ich aber meine Kräfte multiplizieren. Es ist schon witzig, was aus solch kleinen Anstößen werden kann und irgendwann tut dann auch den Großen die Unzufriedenheit der Kunden weh.
Title: googleearth und Multiarch
Post by: Lanzi on 2012/07/30, 01:39:39
@Alf: Stimme Dir weitestgehend zu.
Was z.B. Canon im Bereich der Software für Fotografen macht ist schlicht beschämend und peinlich für die Firma! Objektive, Kameras und Zubehör verkaufen, die zusammen beim ambitionierten Anwender im Bereich von 10000-20000 Euro liegen und nicht mal nen Pubs für Linux anbieten, obwohl für unix (Mac) alles vorliegt...

Bei Gigabyte hingegen störte mich in der Vergangenheit v.a. dass kaum neue Biosrevisionen kamen und Hardwarefehler schlicht blieben. Hast Du noch andere Gründe?
Mein nächstes Board wird vermutlich wieder eines von Asus, oder am liebste von Intel, aber da muss ich erstmal recherchieren, was da momentan für die neuste Generation der Intelprozessoren so empfehlenswert ist.

Ach aj... ATI und Nvidia können mich beide mal ;-)
Aber ich spiele auch nicht
Title: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/30, 03:03:06
Bei Gigabyte reicht es mir, dass ich seit 3 Jahren meinen Recher morgens 2x starten muss. Einmal in ein Desaster (Mehr oder weniger verwirrtes System, manchmal noch Konsole manchmal ein Trace). Beim 2ten Start ist dann alles in Butter. Das Problem tritt unter Linux und Windows auf.

Unter Linux ist das nicht weiter tragisch, das einzige Problem sind dann ab und zu unsaubere Filesysteme. Unter Windows ist die Lage dramatischer. Eine zerstörte Registry ist nicht mehr wirklich witzig. Von daher bin ich bei dem System auf Linux angewiesen, damit es schmerzfrei auf den Hammer laufen kann. Ich habe alles an inoffiziellen Bios-Upgrades durch, die Mitarbeiter im Support sind nett und verstehen mein Problem, man kennt sich ja inzwischen schon. Nur helfen tut das nicht.

Die Idee, mir einfach unbürokratisch ein neues Board zukommen zu lassen, bestand nicht, auch ein Leihboard für die Zeit der Überprüfung/des Austauschs war nicht drin. Ich sehe aber nicht ein, da in Vorleistung zu treten. Das Problem wird einfach komplett entsorgt. Ich bin da nachtragend. Ich werde keinerlei Boards und Karten dieser Firma empfehlen, verkaufen oder verbauen. Momentan tendiere ich zu Asrock, Asus oder Intel. In dieser Reihenfolge.

Das Wunderbare am Internet ist die Streuwirkung. Was einmal da drin steht, wird eventuell verschlagwortet und wird gefunden werden. Und vielleicht beeinflußt man wirklich ein paar Leute, die dann auch mit ihrem Geldbeutel über bestimmte Auswüchse von Firmenpolitik abstimmen. Ich mag vielleicht bei einigen Sachen durchaus überzogen reagieren. Im Bereich Hard- und Software denke ich das aber eher nicht, da bin ich eigentlich noch viel zu zahm. :twisted: Bei Teilen von Software muss ich mich nicht auf rumrantern beschränken, da kann ich teilweise selbst was tun, dass einige Zustände besser werden. Bei Hardware kann ich das nicht. Da kann ich nur Empfehlungen aussprechen.
Title: googleearth und Multiarch
Post by: holgerw on 2012/07/30, 05:09:52
Hallo Alf,

QuoteNicht dass das jetzt zu hart rüberkommt, aber ich habe mich in einigen Sachen halt wirklich in den letzten Jahren angepasst

Das kommt doch überhaupt nicht hart rüber, Du schreibst doch auch als ambitionierter Anwender.

Ob googleearth schlechte Software ist, kann ich bei meinen bescheidenen Programmierkenntnissen allerdings nicht beurteilen. Davon abgesehen muss ich auch zugeben, dass etwa Fotobearbeitungen, Audacity oder Office auf meiner Referenzliste wesentlich höher stehen, als googleearth :-)

Viele Grüße,
 Holger
Title: googleearth und Multiarch
Post by: agaida on 2012/07/30, 10:23:15
Nicht schlechte Software an sich. Nur furchtbar ungepflegt.
Title: googleearth und Multiarch
Post by: Lanzi on 2012/07/30, 12:42:21
@Alf: Auf meinem zukünftigen VDR habe ich ein ähnliches Problem..., nur startet es nach Gdem in Grub der Kernel gewählt wurde garnicht her...

Hatte es dann aber erstmal zur Seite geschoben. Werde mich im herbst drum kümmern. Aber ich denke mal, nach Deinen Erfahrungen wird das Board gleich entsorgt...

Meine Schwester hat hingegen Dein Startproblem...
Insofern denke ich auch, das Gigabyte momentan nichts ist.
Von ASrock habe ich bisher wenig wahrgenommen, weder Gutes noch Schlechtes.

Das sich solche Meinungen im Netz verbreiten stimmt schon, aber im Grunde gibts zu jedem Produkt negative Stimmen. Ich lese aber z.B: bei Amazon diese immer zuerst, um zu verifizieren, ob sie a) öfter auftreten oder Einzelfälle sind und b) überhaupt für mich eine Rolle spielen. So würden mich Probleme beim Übertakten z.B. nicht interessieren.

@Holger
Sorry, wenn wir Deine Thread ein wenig kapern... Aber ich denke so ein Erfahrungsaustausch ist auch wichtig...
Aber nun back to topic :-)