Eigentlich banal, aber ich habe nun nach Jahren endlich mal herausgefunden, wie man KDE dazu bringt, sich die Fensterpositionen zu merken. Das heißt, verschiebt man ein Fenster irgendwohin und schließt es, wird es beim nächsten Aufruf dieses Programmes wieder an derselben Stelle platziert bzw. geöffnet.
Systemeinstellungen > Fensterverhalten > Fensterregeln > Neu,
in diesem Dialog auf dem Reiter "Fensterübereinstimmung" bei "Fenster-Typen" "Normales Fenster" wählen, dann auf den Reiter "Größe und Position", "Position" anhaken und "Merken" wählen.
Wahrscheinlich wird man noch Ausnahmen anlegen müssen, bei mir spielt das K-Menü verrückt.
Gruß
Frank
Edit: Ich habe nun noch unter "Rolle des Fensters" "Übereinstimmung bei enthaltener Zeichenfolge" und den Wert mainwindow eingetragen. So werden nur die Hauptporgrammfenster beeinflusst.
Das kann man ganz einfach für jedes einzelne Fenster festlegen.
Rechte Maustaste auf dem Rahmen der Fensterüberschrift -> Fensterverhalten festlegen und dann analog zum von Dir beschriebenen Weg durchhangeln.
Wichtig dabei ist der Klick auf "Fenstereigenschaften ermitteln" und dann ein Klick aufs gewünschte Fenster, dann ermittelt er die dazugehörigen Fensterdaten selbständig und Du kannst z.B. nur das Firefox-Fenster zentrieren lassen, etc.
Ja klar geht das auch so. Will man es aber generell für alle Fenster (zumindest alle KDE-Fenster), geht es auf die beschriebene Weise sehr einfach und nur mit einer anstatt zig angelegter fensterspezifischer Einstellungen.
Edit: ein paar Fenster gehen damit nicht, die muss ich nun trotzdem einzeln eintragen.
Sinnvolle Tipps. Danke!
Quote from: "frankqn"Ja klar geht das auch so. Will man es aber generell für alle Fenster (zumindest alle KDE-Fenster), geht es auf die beschriebene Weise sehr einfach und nur mit einer anstatt zig angelegter fensterspezifischer Einstellungen.
achso .. da Du von "noch Ausnahmen" geschrieben hast, dachte ich halt, Du wolltest eben nicht alle (KDE-)Fenster behandeln, sondern nur einige wenige.
Klar, wenn's alle Fenster betreffen soll, ist Dein Weg schon ok ...
Ich muss aber doch wieder mehr oder weniger zurückrudern. KDE behandelt auf diese Art alle Fenster mit der gleichen Fensterrolle gleich.
Als Beispiel: das Konsole-Fenster wird da geöffnet, wo man Kwrite geschlossen hat, wenn Konsole und Kwrite die selbe Fensterrolle ausgeben.
Dadurch ist nun dieser Beitrag mehr oder weniger sinnlos geworden.
Schade, ich fands eine interessante Idee zu versuchen, das Windows-Fensterverhalten nachzuahmen.
Wie ist das Windows-Fensterverhalten?
Genau so. Die Fenster öffnen sich da, wo man sie geschlossen hat. Zumindest bis XP, weiter kenn ich das nicht.
Das war damals als ich zu Linux/KDE kam das, was mich am meisten irritiert hatte, daß die Fenster sich "irgendwo" öffnen. Heute nervt mich das Windows-Verhalten (können sich die Fenster nicht mal da öffnen, wo Platz ist?) ;).
Wenn ich mich recht erinnere, funktioniert das unter Windows aber auch nur mit Programmen, die ihre aktuelle Fenstergröße und -position in der config oder der Registry speichern.
Ich habe seinerzeit ein Programm geschrieben und musste ebendiese Positionen in der Registry speichern, sonst öffnete sich das Fenster eben nicht dort, wo ich es geschlossen hatte. Aber das ist schon im Jahr 2000 gewesen. :)