Hallo,
nachdem ich behauptet habe, Aptosid auf der externen Platte installieren zu wollen, ist's auch passiert...
Als erstes kommt die Frage: Aptosid hat mir bei der Installation aus der Live- DVD heraus nur angeboten, das / = sdb1 bei mir formatieren zu wollen; doch wohin wird das /home verfrachtet? Ein home muß ich wohl haben, da ich einige Programme schon starten kann (auch den Webbrowser), ohne als root zu arbeiten.
Einige Angaben:
QuoteUser_1@linux:~> df -T {aus dem openSUSE}
Dateisystem Typ 1K‐Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/sda2 ext3 20641788 10748556 8844592 55% /
udev tmpfs 897700 484 897216 1% /dev
/dev/sda3 ext3 103216948 51949508 46024228 54% /home
/dev/sda5 ext3 103210940 10662656 91499724 11% /media/data1
/dev/sda6 ext3 103210940 64766176 33201956 67% /media/data2
/dev/sda7 ext3 148364828 40343984 100484356 29% /media/data3
/dev/sdb1 ext4 10072456 2679752 6881036 29% /media/disk-2 {/ = root}
/dev/sdb6 ext4 20153140 4169392 15983748 21% /media/disk-4 {/home}
/dev/sdb7 ext4 100790004 29871056 65799036 32% /media/disk-5
/dev/sdb8 ext3 105320668 41006076 58964548 42% /media/disk-6
User_1@linux:~>
User_1@linux:~> su
Passwort:
linux:/home/User_1 # fdisk -l {aus dem openSUSE}
Platte /dev/sda: 500.1 GByte, 500107862016 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 60801 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x00019a0f
Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sda1 1 262 2104483+ 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sda2 * 263 2873 20972857+ 83 Linux
/dev/sda3 2874 15928 104864287+ 83 Linux
/dev/sda4 15929 60801 360442372+ 5 Erweiterte
/dev/sda5 15929 28982 104856223+ 83 Linux
/dev/sda6 28983 42036 104856223+ 83 Linux
/dev/sda7 42037 60801 150729831 83 Linux
Platte /dev/sdb: 250.1 GByte, 250059350016 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 30401 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0x0f041eee
Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdb1 * 1 1274 10233373+ 83 Linux {/ = root}
/dev/sdb2 1275 30401 233962627+ 5 Erweiterte
/dev/sdb5 1275 1783 4088511 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sdb6 1784 4332 20474811 83 Linux {/home}
/dev/sdb7 4333 17080 102398278+ 83 Linux
/dev/sdb8 17081 30401 107000901 83 Linux
linux:/home/User_1 #
Die etwas seltsame Partitionierung der sdb ist das Werk von Mandriva, welches angeblich besser sein soll als das "linuxübliche" Partitionieren. Dies hat bislang keine Probleme bereitet. Das home auf der sdb ist noch das Überbleibsel vom Mandriva; ob da auch Aptosid etwas hineininstalliert hat, weiß ich nicht. Gemeldet wurde da nichts. sdb 7 + 8 sind "Datenfriedhöfe" ohne Systemfunktion.
Frage: wie kann ich Aptosid dazu bringen, mein /home auf die sdb6 zu legen? Muß ich die Partition vorher leeren oder sogar formatieren?
Ich hab schon weitere Fragen, will aber erst einmal versuchen, selbst dahinterzukommen. Habt ihr eine Antwort auf diese Frage oder einen Verweis? (Mir kam keine Idee, wonach ich suchen könnte)
Fragende Grüße
Phoenix
Die Hinweise im Handbuch dazu hast du schon gesehen/beachtet?
http://manual.aptosid.com/de/home-de.htm#home-bu
Moin DonKult,
"Die Hinweise im Handbuch dazu hast du schon gesehen/beachtet?"
Nein, natürlich nicht; ich hatte keine Idee, nach was ich suchen sollte, auch nicht wo. Denn: mich interessiert auch der Hintergrund, weshalb Aptosid bei der Installation nicht nach einem home fragt oder den Verweis auf eine Partition dafür ermöglicht.
Ich habe mir den Bereich aus dem Handbuch herauskopiert und versuche das mal auf meine Belange umzubauen. Ich wüßte schon gern, wohin das home gekommen ist; ist das in /, scheint mir dieser Installationsmodus etwas seltsam, er könnte aber für eine Stickinstallation passen. Sonst sollte anhand meiner Erfahrung /home auf eine separate Partition kommen.
Klar, daß das Handbuch jetzt auch in den Lesezeichen steckt.
Nette Grüße
Phoenix
Hi Phoenix,
wenn du bei der Installation keine separate Partition(en) angibst wird home in die root-Partion angelegt, eine separate /home ist ja nicht unbedingt notwendig.
Wenn du auf dem Partitionierungsbild des Installers auf die von dir gewüschte Partition klickst bekommst du ein Auswahlmenü mit vorgegebenen mountpoints, unter anderem auch /home. Zum Anlegen empfiehlt es sich diese -falls nötig- vorher z. B. mit xparted (linkes Drittel des Bildschirms) einzurichten bzw. zu formatieren. Auf die Auswahl der richtigen Festplatte achten.
Der einzige Hinweis darauf ist, soweit ich das in Erinnerung habe, allerdings der Text "andere Partitionen werden nicht automatisch formatiert" o. s. ä.
Und wenn du was im Handbuch suchst... es hat einen Index unter:
aptosid-Handbuch-> über das Handbuch -> Inhalt.
Gruß
ayla
Wenn ich mich recht entsinne, ist das Einbinden einer vorhandenen /home- Partition im aptosid-Installer schon seit einigen Releases nicht mehr ohne weiteres möglich. Damit soll verhindert werden, daß eventuelle "schlechte" Konfigurationen Schwierigeiten machen und damit ein supporten sehr erschweren.
Quote from: "BelaLugosi"Wenn ich mich recht entsinne, ist das Einbinden einer vorhandenen /home- Partition im aptosid-Installer schon seit einigen Releases nicht mehr ohne weiteres möglich. Damit soll verhindert werden, daß eventuelle "schlechte" Konfigurationen Schwierigeiten machen und damit ein supporten sehr erschweren.
Nein, das geht natürlich. Hab ich gerade erst so gemacht. Die User haben unterschiedliche Namen.
Bequimão
Quote from: "BelaLugosi"Wenn ich mich recht entsinne, ist das Einbinden einer vorhandenen /home- Partition im aptosid-Installer schon seit einigen Releases nicht mehr ohne weiteres möglich. Damit soll verhindert werden, daß eventuelle "schlechte" Konfigurationen Schwierigeiten machen und damit ein supporten sehr erschweren.
Doch das geht sogar mit den gleichen Benutzernamen. Ich als Neu-Aptosider hab ein gemeinsames /home für Kanotix(Lenny und sqeeze) sowie für Aptosid.
Einstellungen (Hintergrund, Lesezeichen usw. wurden übernommen und ich habe keinerlei Probleme.
Was sagt den das Handbuch dazu?
Quote from: "Handbuch"Ein existierendes $home einer anderen Distribution soll nicht verwendet oder geteilt werden, da es bei Verwendung eines gleichen Nutzernamens bei Konfigurationsdateien zu Konflikten kommen kann/wird.
http://manual.aptosid.com/de/home-de.htm#home-bu
Ist ja auch irgendwie logisch das es Software gibt die es nicht mag abwechselnd in Version 1, 2 und 3 auf eine Konfigurationsdatei zu lesen/schreiben - vor allem wenn die Dinge enthält seit Version 3 die Version 1 (logischerweise) nicht versteht... Knallpengbumm und so. In solchen Fällen lohnt es sicher eher seine Daten in ein zentrales Verzeichnis zu packen auf dass man von allen Accounts zugreifen kann...
Zum Ausgangspunkt: Natürlich kann /home sich direkt unter / aufhalten. Streng genommen tut es das ja sowieso immer - die Frage ist nur ob du es von wo anders her einhängst (mount). Und das ist nicht notwendig, wenn ich auch nicht abstreiten will, dass es nützlich sein kann (vielleicht sogar richtig nützlich bzw. halbe Pflicht, aber darüber reden wir dann mal in schätzungsweise frühstens 1 Jahr wenn btrfs und lxc stabil sind und halten was sie versprechen). Aber genauso kann es nützlich sein /boot auszulagern, oder /tmp, oder /usr/share oder oder oder. Kommt halt auf den Anwendungsfall an...
/tmp hab ich bei mir z.B. auf den RAM ausgelagert und die Verschlüsseler mögen /boot einzeln...
Quote
doch wohin wird das /home verfrachtet? Ein home muß ich wohl haben, da ich einige Programme schon starten kann (auch den Webbrowser), ohne als root zu arbeiten.
ich glaube du hast hier ein fundamentales missverständnis:
wie ja schon ausgeführt, wird /home automatisch unter / (also auf der gleichen partition) installiert, wenn du nichts anderes angibst. trotzdem wird es nach der installation deinem user gehören. da du dich ja beim login in kde/was_auch_immer als user einloggst, hast du natürlich auch zugriff auf dein home. ob du nun den webbrowser deiner wahl über das k-menu oder in einer userkonsole mit der eingabe von z.b. iceweasel startest, ist underheblich. er läuft im userkontext. erst als root gestartete programme laufen im rootkontext. und ja, manche brauchen das, z.b. ceni.
greetz
devil
Hallo zusammen,
danke erstmal für euer Interesse.
@ ayla
Quote"wenn du bei der Installation keine separate Partition(en) angibst wird home in die root-Partion angelegt, eine separate /home ist ja nicht unbedingt notwendig."
Ja, ist mir theoretisch bekannt, das hatte ich bei ca. 25 Linux- Installationsversuchen bisher nicht; Aptosid war bei mir die Premiere mit voller Integration des /home in /.
Quote"Wenn du auf dem Partitionierungsbild des Installers auf die von dir gewüschte Partition klickst bekommst du ein Auswahlmenü mit vorgegebenen mountpoints, unter anderem auch /home. Zum Anlegen empfiehlt es sich diese -falls nötig- vorher z. B. mit xparted (linkes Drittel des Bildschirms) einzurichten bzw. zu formatieren. Auf die Auswahl der richtigen Festplatte achten."
Oh, im Mandriva hatte ich schon einige Installationsübungen veranstaltet: die letzte Version habe ich sicher 4x neu installiert, weil immer wieder was anders lief. Ja, vielleicht ist einigen auch meine Stick- Spielübung mit Sidux noch in Erinnerung...
Nur: ich habe Schritt für Schritt versucht, den Aptosid- Installer nachzuvollziehen; ich fand da keine Möglichkeit, etwa ein /home auf einer anderen Partition zu formatieren und einzubinden; alles lief mit der / - Installation durch. Ein Partitionierungsschema wurde auch nicht angeboten.
Quote"Der einzige Hinweis darauf ist, soweit ich das in Erinnerung habe, allerdings der Text "andere Partitionen werden nicht automatisch formatiert" o. s. ä."
Ungefähr so habe ich das auch in Erinnerung.
Quote"Und wenn du was im Handbuch suchst... es hat einen Index unter: ..."
Ich hab da zunächst auf die Grundseite geklickt und dann die Webseite unter den Lesezeichen verlinkt; so muß ich nach jedem Start im IHV nachsuchen.
@ BelaLugosi,
Quote"Wenn ich mich recht entsinne, ist das Einbinden einer vorhandenen /home- Partition im aptosid-Installer schon seit einigen Releases nicht mehr ohne weiteres möglich. Damit soll verhindert werden, daß eventuelle "schlechte" Konfigurationen Schwierigeiten machen und damit ein supporten sehr erschweren."
Ich weiß das grund-sätzlich nicht, aber das muß bei mir so abgelaufen sein. Panik habe ich dabei nicht, da die externe Festplatte neben dem Datenfriedhof die Spiel- und Übungswiese für parallel- Distris geworden ist. Geht da was schief, kann ich alles zunächst neu versuchen. Ärgern würde ich mich nur, wenn ich wochenlang konfiguriert habe und wegen eines winzigen Fehlers alles den Bach 'runtergeht.
@ Bequimão
QuoteQuote" BelaLugosi hat folgendes geschrieben::
Wenn ich mich recht entsinne, ist das Einbinden einer vorhandenen /home- Partition im aptosid-Installer schon seit einigen Releases nicht mehr ohne weiteres möglich. ...
Nein, das geht natürlich. Hab ich gerade erst so gemacht. Die User haben unterschiedliche Namen."
Möglich ist, daß Aptosid sich deshalb verschluckt hat, weil ich meinen neuen User genauso benannt habe wie den alten unter Mandriva (mit anderem Paßwort).
@ thebluesman
QuoteQuote" BelaLugosi hat folgendes geschrieben:: (1 x zitieren reicht ...)
Doch das geht sogar mit den gleichen Benutzernamen. Ich als Neu-Aptosider hab ein gemeinsames /home für Kanotix(Lenny und sqeeze) sowie für Aptosid.
Einstellungen (Hintergrund, Lesezeichen usw. wurden übernommen und ich habe keinerlei Probleme."
Hört sich interessant an; aber ich werde meine 3 User namentlich trennen... (ich habe 2 im openSUSE und den 3. jetzt im Aptosid). Die beiden im openSUSE arbeiten auf verschiedenen Oberflächen, 1 x KDE, 1 x XFCE. Und die 3 Home- Verzeichnisse trenne ich auch, aus Sicherheitsgründen. Allerdings könnte ich versuchen, einiges aus dem Mandiva- home ins Aptosid zu übernehmen per Einbinden; nur haben ja Debian und RedHat als Basis nicht viel miteinander zu tun. Ob da bei der Konfiguration alles zusammenpaßt...? Egal, den Test ist's wert, da capo al fine habe ich schon x- mal gemacht...
@ DonKult
Quote"Was sagt den das Handbuch dazu?
Handbuch hat folgendes geschrieben::
Ein existierendes $home einer anderen Distribution soll nicht verwendet oder geteilt werden, da es bei Verwendung eines gleichen Nutzernamens bei Konfigurationsdateien zu Konflikten kommen kann/wird.
http://manual.aptosid.com/de/home-de.htm#home-bu
Ist ja auch irgendwie logisch das es Software gibt die es nicht mag abwechselnd in Version 1, 2 und 3 auf eine Konfigurationsdatei zu lesen/schreiben - vor allem wenn die Dinge enthält seit Version 3 die Version 1 (logischerweise) nicht versteht... Knallpengbumm und so. In solchen Fällen lohnt es sicher eher seine Daten in ein zentrales Verzeichnis zu packen auf dass man von allen Accounts zugreifen kann...
Alles schon irgendwie gehabt... Aber einen vernünftig laufen gemeinsamen Zugriff von den beiden Festplatten- Installationen auf das Sammelverzeichnis einer Platte habe ich nicht hinbekommen; eine Weile gelang der gemeinsame Zugriff, dann war wieder alles weg. Ich muß auch mein getrenntes Speichern aus dem Grund beibehalten, weil ich die externe Festplatte gelegentlich auch zum LUG- Treffen mitnehmen will. Ja, und die Speicherung des gleichen Inhaltes auf 2 Platten ist eine Art Sicherung. Nur müßte ich mal versuchen, mein Sammelverzeichnis auf der sda in die sdb zu spiegeln. Bis jetzt mache ich das händisch als Kopie.
Quote"Zum Ausgangspunkt: Natürlich kann /home sich direkt unter / aufhalten. Streng genommen tut es das ja sowieso immer - die Frage ist nur ob du es von wo anders her einhängst (mount). Und das ist nicht notwendig, wenn ich auch nicht abstreiten will, dass es nützlich sein kann (vielleicht sogar richtig nützlich bzw. halbe Pflicht, aber darüber reden wir dann mal in schätzungsweise frühstens 1 Jahr wenn btrfs und lxc stabil sind und halten was sie versprechen). Aber genauso kann es nützlich sein /boot auszulagern, oder /tmp, oder /usr/share oder oder oder. Kommt halt auf den Anwendungsfall an...
/tmp hab ich bei mir z.B. auf den RAM ausgelagert und die Verschlüsseler mögen /boot einzeln..."
Ja, in der Theorie kenne ich das auch. Ich muß das home schon auf einer Partition separieren, weil eine mittlerweile ziemlich umfangreiche VirtualBox- vdi über 10 GB beansprucht, außerdem nimmt KMail auch viel Platz weg. Damit möchte ich / nicht gern zumüllen. Soweit ich weiß, sitzen die Basisinstallationen der Programme im /, die "beweglichen" Teile im /home. Und wenn dessen Speicherort von woanders eingehängt wird, eben an diesem Ort.
@ devil
Quote"doch wohin wird das /home verfrachtet? Ein home muß ich wohl haben, da ich einige Programme schon starten kann (auch den Webbrowser), ohne als root zu arbeiten.
ich glaube du hast hier ein fundamentales missverständnis:
wie ja schon ausgeführt, wird /home automatisch unter / (also auf der gleichen partition) installiert, wenn du nichts anderes angibst. trotzdem wird es nach der installation deinem user gehören. da du dich ja beim login in kde/was_auch_immer als user einloggst, hast du natürlich auch zugriff auf dein home. ob du nun den webbrowser deiner wahl über das k-menu oder in einer userkonsole mit der eingabe von z.b. iceweasel startest, ist underheblich. er läuft im userkontext. erst als root gestartete programme laufen im rootkontext. und ja, manche brauchen das, z.b. ceni."
Im openSUSE habe ich die Möglichkeit, grafisch auf der Rootoberfläche zu arbeiten. Und da hat root auch sein eigenes home. Ich hab also auf meiner Hauptplatte 3 home, das 4. auf der USB- Platte. Ob's da auch ein 5. für root gibt, habe ich noch nicht nachgesehen. Vielleicht klang meine Anmerkung daher mißverständlich.
Ich kann im Moment nur um Verständnis bitten, daß sich openSUSE in 3 1/2 Jahren tief eingebrannt hat und ich bei Debian/ Aptosid daher grundsätzlich umdenken muß. Und leider kann ich da mal einiges durcheinanderbringen.
Kleine Anmerkung nebenbei: Ich hab euch auch noch nicht krawallig erlebt wie es in anderen Foren manchmal geschieht. Ein wenig Kopfwaschen macht aber nichts...:wink:
Ach so, das eigentliche Theater läuft ja erst jetzt an: im Firefox die Lesezeichen hereinholen, Schriften nachinstallieren, OO- Vorlagen kopieren, evtl. KMail installieren, die VirtualBox installieren und die .vdi einkopieren, ...
Danke für die guten Hinweise, ich brauche leider recht viel Zeit zum Umsetzen. Das kann ich mir erlauben, weil mein Hauptsystem ja bislang unbeeinflußt läuft.
Phoenix :lol:
Hi Phoenix,
grundsätzlich musst du für jedes extra gemountete (eingehängte) eine eigene Partition auf der Platte haben.
Hier ein kleines Beispiel mit zwei verschiedenen Linuxdistros:
/dev/sda1 --> / --> Linuxdistro1 --> nur eine Partition
/dev/sda2 --> Swap --> Swap Partition von beiden Distros genutzt
/dev/sda2 --> / --> Wurzelverzeichnis Linuxdistro2
/dev/sda3 --> /home --> HOME Partition Linuxdistro2
Bei obiger Konstellation bist allerdings, durch die primären Partitionen, sehr eingeschränkt (max. 4). Deshalb empfiehlt es sich prinzipiell eine Erweitere Partition über die gesamte Disk anzulegen und dann mit logischen Partitionen zu arbeiten (ab der fünften Partition, hier sda5), da es das ganze wesentlich flexibler macht.
Quote from: "bluelupo"Hi Phoenix,
grundsätzlich musst du für jedes extra gemountete (eingehängte) eine eigene Partition auf der Platte haben. ...
Bei obiger Konstellation bist allerdings, durch die primären Partitionen, sehr eingeschränkt (max. 4). Deshalb empfiehlt es sich prinzipiell eine Erweitere Partition über die gesamte Disk anzulegen und dann mit logischen Partitionen zu arbeiten (ab der fünften Partition, hier sda5), da es das ganze wesentlich flexibler macht.
Danke, bluelupo; aber schau mal in mein Anfangsposting... Meine "Anlage" ist schon recht schwierig zu verstehen, geb' ich ja zu.
Partitionsmäßig sind beide Platten in Ordnung; die externe USB- Platte = sdb hat ja fast deine optimale Aufteilung. Nur liegt hier / auf sdb1, dann kommt die erweiterte sdb2 mit den logischen "Unter"partitionen sdb 5-8. sdb 3 + 4 fehlen; weshalb Mandriva die damals nicht benennen wollte, weiß ich nicht; Lücken gibt es aber auf der Platte nicht. Die sdb5 ist der swap.
An der Aufteilung will ich auch nichts ändern. Ich muß dem Aptosid jetzt nur begreiflich machen, daß es die sdb6 als /home verwenden = einbinden soll. Ich werde aber besser alles darauf vorher entfernen, da Mandriva und Aptosid basismäßig zu unterschiedlich sind.
Ich muß ja zugeben, daß ich mit Linux zunächst nur arbeiten will; aber irgendwann reizt es wieder, damit auch zu basteln...
In dem Sinne
Phoenix
Hallo,
ich beziehe mich noch einmal u. a. auf das Post von ayla Titel: Verfasst am: 04.11.2010, 02:57. Jetzt ist mir nicht ganz geheuer, was lt. Handbuch passieren soll.
QuoteDas System benötigt die UUID-Information der neuen Partition ...
Hierzu habe ich einiges gefunden im Handbuch...
QuoteQuotemount /dev/sdxX /media/new-home *
cp -pr /home /media/new-home
p same as --preserve=mode,ownership,timestamps -R, -r, --recursive copy directories recursively
Hier soll wohl das /home, welches ursprünglich in / eingebaut wurde, unverändert & mit allen Unterverzeichnissen nach * new-home kopiert (!) werden - das Original bleibt demnach erhalten.
...
Quote(verkürzt) mcedit /etc/fstab
Entfernung von # vor /new-home * und Setzung von # vor altem /home. F2 sichert, F10 beendet Editor, Neustart!
* Aber: stört nicht der Name new-home beim Auffinden von Aktionen im System? Wäre es nicht besser, zum Einhängen /home zu verwenden und nach dem Kopieren ggfs. das alte /home umzubenennen (alt-home)? Oder kann das Systemfehler bringen?
Was ist alternativ von der Idee zu halten, statt des geschilderten Vorgehens z. B. mit dem Partitionierwerkzeug "KDE Partition Manager" die sdb6 zu formatieren und dabei gleich nach /home einzuhängen? Die Kopieraktion könnte dann ja danach erfolgen? Und wird mit Nutzung des Partitionierers auch gleich die fstab mit geändert? Oder bin ich da insgesamt auf dem Holzweg?
Nette Grüße
Phoenix
Hi Phoenix,
ich hab das umziehen zwar noch nie gemacht und kenn auch die Stelle im Handbuch nicht...
Du kannst nicht zweimal eine /home mounten. Außerdem brauchst du zum Kopieren zwei unterschiedlich bezeichnete Quellen und Ziele.
Die /home im laufenden System auszuhängen und umzubenennen ist keine so gute Idee, es sei denn du erledigst das im runlevel 1 (single-user-mode). Deshalb muß deine neue /home erst mal unter einem anderen Namen gemountet werden.
Die uuid's findest du unter /dev/disk/by-uuid.
Die fstab wird beim Erstellen des Systems angelegt, wenn du später was am System änderst, was ein Anpassen der fstab erforderlich macht, musst du dies von Hand tun. Ein Partitionierungswerkzeug kann dies nicht für dich erledigen.
Die neu erstellte -und inzwischen per cp gefüllte und fertige- Partition, in der sich dein /home in Zukunft befinden soll, mountest du dann aber nicht mehr als new-home sondern natürlich als /home.
Dein neuer Eintrag in der fstab sieht also bis auf die uuid so aus: -vorausgesetzt du benutzt das ext4 Dateisystem
UUID=bcb5fa86-eae5-48b0-bab9-0a67610c2600 /home ext4 defaults,noatime,errors=remount-ro,barrier=0 0 2
Das mounten der in der fstab befindlichen Partitionen/Dateisysteme geschieht während des boot-Prozesses.
Wenn du also den alten /home-Eintrag auskommentierst und den neuen richtig erstellt hast wird ab dem nächsten Hochfahren des Systems dein neues /home benutzt.
Gruß
ayla
am einfachsten wäre ein symbolischer link ins original /home.
greetz
devil
Hallo ayla,
Quoteich hab das umziehen zwar noch nie gemacht und kenn auch die Stelle im Handbuch nicht...
Naja, umziehen trifft eigentlich nicht den Sinn meiner Frage: ich möchte gern die sdb 6 als /home für das Aptosid verfügbar machen. Und das hat leider im ersten Versuch (m)einer Installation nicht geklappt.
QuoteDu kannst nicht zweimal eine /home mounten. Außerdem brauchst du zum Kopieren zwei unterschiedlich bezeichnete Quellen und Ziele.
Ich hab da etwas falsch verstanden: die jetzige /home im / wird also auch gemountet? Ich wußte bisher nur, daß externe Partitionen gemountet werden (das / natürlich sowieso). Ich hätte erst einmal das jetzige /home auf einen anderen Speicherplatz kopiert, dann die sdb6 als /home neu eingehängt, dann die fstab bereinigt und zuletzt die extern kopierten Dateien aus dem /home auf die sdb6 kopiert. Ich sage bewußt hätte; das ist für mich ein Planspiel, welches ich erst ausführe, wenn alles i. O. zu sein scheint.
QuoteDie /home im laufenden System auszuhängen und umzubenennen ist keine so gute Idee, es sei denn du erledigst das im runlevel 1 (single-user-mode). Deshalb muß deine neue /home erst mal unter einem anderen Namen gemountet werden.
Die Arbeit im runlevel 1 habe ich auch erst in den ersten Tipps hier im Thread kennengelernt. Mir kommt da der Umgang mit den anderen Distris in die Quere, wo manches ein klein wenig anders als im Debian erfolgt. Da muß ich mich ziemlich anstrengen, daß ich das nicht durcheinandermenge.
QuoteDie uuid's findest du unter /dev/disk/by-uuid.
In den Tipps, die ich zwischenzeitlich gesammelt habe, ist der Umgang mit den UUID aufgeführt. Aber aus dem genannten Verzeichnis dürfte das Auslesen noch leichter sein.
QuoteDie fstab wird beim Erstellen des Systems angelegt, wenn du später was am System änderst, was ein Anpassen der fstab erforderlich macht, musst du dies von Hand tun. Ein Partitionierungswerkzeug kann dies nicht für dich erledigen.
Das sind eben die Unterschiede zwischen Linux und Linux... der Weg über den Partitionierer funktioniert im openSUSE und wohl auch im Mandriva. Debian ziert sich da...
Aber der Debian- Weg dürfte den Regeln entsprechen und sicherer sein. Die beiden anderen haben MS die Hand geschüttelt...?
QuoteDie neu erstellte -und inzwischen per cp gefüllte und fertige- Partition, in der sich dein /home in Zukunft befinden soll, mountest du dann aber nicht mehr als new-home sondern natürlich als /home.
Dies war mir nicht so ganz klar; jetzt halte ich Deine Tipps erst einmal fest.
QuoteDein neuer Eintrag in der fstab sieht also bis auf die uuid so aus: ...
Auch hier kann ich Deine Hinweise erst einmal nur sammeln.
@ devil:
Quoteam einfachsten wäre ein symbolischer link ins original /home.
Oha, der Tipp hätte ganz oben in den Thread gehört... Ich hatte schonmal a.a.O. einen Tipp mit symbolischen Links bekommen, aber auf Nachfrage keine weiteren Hinweis mehr dazu. Jetzt habe ich die SM gequält und etliches erhalten. Von hochwissenschaftlichen Ergüssen bis ganz einfachen Tipps. Dies: http://library.gnome.org/users/user-guide/stable/nautilus-symlink.html.de hat mir recht gut gefallen.
Das probiere ich erstmal aus. Die Reihe nach ayla käme dann dran, wenn's mit dem Link nicht klappt.
Ich kann mich nur für eure Tipps bedanken.
Schönen Sonntag
Phoenix
Hallo,
QuoteNaja, umziehen trifft eigentlich nicht den Sinn meiner Frage: ich möchte gern die sdb 6 als /home für das Aptosid verfügbar machen. Und das hat leider im ersten Versuch (m)einer Installation nicht geklappt.
Wie schon gesagt, einfach während der Installation die betreffende, formatierte Partition anwählen, /home als mountpoint festlegen und fertig ist die Laube.
Quotedie jetzige /home im / wird also auch gemountet? Ich wußte bisher nur, daß externe Partitionen gemountet werden (das / natürlich sowieso).
Da hast du auch wahrscheinlich recht, hab seit Ewigkeiten keine /home mehr auf der root-Partition gehabt. Trotzdem must du zum Kopieren einen Mountpunkt erstellen der anders als /home lautet.
Quoteder Weg über den Partitionierer funktioniert im openSUSE
Keine Ahnung was da YAST wie macht, aber wenn du
während der Installation meinst, das funktioniert, wie gesagt, auch mit dem aptosid-Installer.
Zu dem Tipp mit dem symbolischen Link:
hmm... funktioniert dann eine Sicherung der /home-Partition mit dd oder einem der backup-tools wie gewohnt? k.A.
Gruß
ayla
Hallo ayla,
Quote"Wie schon gesagt, einfach während der Installation die betreffende, formatierte Partition anwählen, /home als mountpoint festlegen und fertig ist die Laube. "
Wahrscheinlich war das mein Fehler, daß ich das nicht gefunden habe. Gerade hab ich die sdb6 per Yast formatiert; mal sehen, ob ich das nachher im Aptosid mit symbolischem Link verbinden kann. U.U. kopiere ich auch die Dateien aus der jetzigen /home auf / auf die verlinkte Partition. Ich habe noch nichts "fremdes" installiert, da dürfte noch nicht mehr drin sein als bei der Installation ohnehin einkopiert wurde.
Dann muß ich erst einmal testen, wohin ein neues Programm installiert wird.
Quote"Da hast du auch wahrscheinlich recht, hab seit Ewigkeiten keine /home mehr auf der root-Partition gehabt. Trotzdem must du zum Kopieren einen Mountpunkt erstellen der anders als /home lautet. "
Die Basis von /home wird ja sowieso auf / installiert. Nur eben alles weitere dann auf die eingebundene Partition des /home. Der andere Name für den neuen Mountpoint ist mir mittlerweile klar.
Quote"Keine Ahnung was da YAST wie macht, aber wenn du während der Installation meinst, das funktioniert, wie gesagt, auch mit dem aptosid-Installer. "
Nein, das hab ich gerade wieder probiert; mit dem Partitionierwerkzeug kann ich dort auch Mountpoints angeben. Nur kann ich jetzt von dort das /home auf der sdb6 nicht einhängen, dann wäre es im openSUSE integriert...
Quote"Zu dem Tipp mit dem symbolischen Link:
hmm... funktioniert dann eine Sicherung der /home-Partition mit dd oder einem der backup-tools wie gewohnt? k.A. "
Das ist für mich gänzlich Neuland. Ich frage mich aber was das System macht, wenn bei einer "ordentlichen" Installation ein Teil des /home auf / und der Rest irgendwo anders liegt. Vielleicht läuft das ja auch über eine Art symbolischen Link. Ob devil da noch etwas zu in der Hinterhand hat?:lol:
Auf jeden Fall teste ich die Verlinkung mal; da ich im Grunde noch nichts größeres gemacht habe, wäre eine Neuinstallation immer noch möglich mit hoffentlich dann korrektem Aufbau.
Danke, und schönen Sonntag weiterhin
Phoenix
QuoteIch frage mich aber was das System macht, wenn bei einer "ordentlichen" Installation ein Teil des /home auf / und der Rest irgendwo anders liegt.
Bitte?
Wenn Home auf einer separaten Partition liegt, ist das Einzige, was auf / liegt das Verzeichnis home, welches leer ist.
Hallo towo,
da ich im Moment an das Aptosid nicht herankomme (Kaltstart wäre erforderlich), habe ich mal versucht, im laufenden System nachzusehen; ich sehe keine Chance, die Dateiliste, die bei click auf Basisordner / > home > Nutzer_1 erhalte, einer Partition zuzuordnen. Mount sagt aus:
Quote"Nutzer_1@linux:~> mount
/dev/sda2 on / type ext3 (rw,acl,user_xattr)
...
/dev/sda3 on /home type ext3 (rw,acl,user_xattr)
...
...
Nutzer_1@linux:~> "
Ich teste das später auch vom Aptosid aus; dann sollte ich sehen können, was in /home/Nutzer_1 auf der sda zu sehen ist, und was in /media/home verzeichnet wird.
Nette Grüße
Phoenix
Mir kommt es eher so vor, daß du das Filesystem-, bzw Devicekonzept von Linux nicht wirklich verstehst.
Quote from: "towo"Mir kommt es eher so vor, daß du das Filesystem-, bzw Devicekonzept von Linux nicht wirklich verstehst.
Hallo towo,
das hilft mir jetzt leider auch nicht weiter. Ich arbeite ziemlich stark optisch orientiert, und da kann ich nur beschreiben, was ich sehe. Linux studiert habe ich nicht; das Wissen darüber kommt erst durch das Anwenden*, Suchen und ggfs. Nachfragen zustande.
* mit allen Fehlschlägen...
Ich hab jetzt vom Aptosid aus die Verzeichnisse auf der sda angesehen. Unter /media/disk2part2/home ist kein weiterer Eintrag zu finden, dagegen unter /media/disk2part3/Nutzer_1 die ganze Liste. Also stimmt Deine Bemerkung.
Im Moment habe - wohl nicht nur - ich einige Schwierigkeiten mit der Forensoftware. Auch erhalte ich - trotz Einstellung im Profil - keine Meldung über eine neue Antwort mehr. Ich arbeite nicht mit Anonymisierungssoftware oder einem Proxy.
Mal sehen, ob das Verlinken mit der symbolischen Verknüpfung noch klappt.
Nette Grüße
Phoenix
P.s.: ich bin letztlich den Weg einer Neuinstallation gegangen, nachdem ich einen Test mit der Symb.- Linksetzung gemacht habe. Das Ergebnis könnte richtig gewesen sein, aber mir schien alles dermaßen undurchsichtig, daß ich mir ein (hoffentlich) ordentlich installiertes System neu aufgesetzt habe. Das war eine Kleinigkeit.
Trotzdem Danke; die Infos sind natürlich festgehalten.