Hi Gemeinde,
ich möchte in desperado mit LXDE das /home auf sda5 in die
root-Partition auf sda1 integrieren, um sda5 frei zu bekommen.
Wie muß ich das anstellen, um die Einstellungen auf /home nicht zu
verlieren?
Weiß einer Rat?
$ df -h
Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
rootfs 9,8G 2,3G 7,0G 25% /
udev 10M 0 10M 0% /dev
tmpfs 386M 428K 386M 1% /run
/dev/sda1 9,8G 2,3G 7,0G 25% /
tmpfs 5,0M 0 5,0M 0% /run/lock
tmpfs 2,4G 0 2,4G 0% /run/shm
/dev/sda5 9,8G 305M 9,5G 4% /home
/dev/sda8 71G 20G 52G 28% /media/disk1part8
umount /home
mount /dev/sda5 /mnt
cd /mnt
cp -a * /home
Im Prinzip läuft es so: Neues Verzeichnis erstellen, derzeititges /home unmounten, /etc/fstab Eintrag auskommentieren, auf das neue Verzeichnis per Hand mounten. Verzeichnis /home sollte trotzdem da sein und sich auf der root-Partition befinden. Danach kannst Du per mv -b /neuesVerzeichnis/* /home/ Alles ins /home verschieben. Ich persönlich bevorzuge es allerdings dies per cp -a zu machen damit, falls etwas schief geht, noch alle Daten vorhanden sind.
Selbstverständlich machst Du das Ganze als root auf der Konsole ohne gestartete kdm/gdm/xfce4/what-ever Oberfläche. /etc/init.d/kdm stop hilft da ungemein (wenn Du kde verwendest).
Bei Unklarheiten frag lieber noch mal nach.
Ganz herzlichen Dank Euch!
Umounten ließ sich /home anfangs nicht. Ich mußte mich erst abmelden, um dann in Strg+Alt+F1 alles zu erledigen.
Sieht jetzt erfolgreich so aus:$ df -h
Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
rootfs 9,8G 2,4G 6,9G 26% /
udev 10M 0 10M 0% /dev
tmpfs 386M 428K 386M 1% /run
/dev/sda1 9,8G 2,4G 6,9G 26% /
tmpfs 5,0M 0 5,0M 0% /run/lock
tmpfs 2,4G 0 2,4G 0% /run/shm
/dev/sda8 71G 20G 52G 28% /media/disk1part8
Hi unklarer,
du kannst ein FS nur unmounten wenn keinerlei Zugriff darauf mehr erfolgt. Mit dem Kommando lsof kann man das sehr schnell feststellen.
Mal @ alle hier beteiligten:
Ich möchte mal vorschlagen, dass wir tipps besser erläutern. Denn sonst bleibt mehr im nebel als dass wir wirklich für info sorgen.
So finde ich die erklärung der einzelschritte
umount /home
mount /dev/sda5 /mnt
cd /mnt
cp -a * /home
zwar recht gut. Aber "-a" doch erklärungsbedürftig (es leitet sich ab von "archiving" (=archivierung) ab und sorgt dafür, das die metadaten unverändert bleiben.
Und im zusammenhang mit dem kopierren von partitionsinhalten finde ich den zusätzlichen schalter "-x" angesagt, beim home zur sicherheit fast zwingend. Dieser schalter sorgt nämlich dafür, dass symlinks *nicht* gefolgt wird. Und da viele ihre video- und musiksammlung (und was sonst noch alles) ins home linken ist die gefahr mit "cp -a * /home" nicht eben gering, dass der vorgang wegen komplettfüllung der partiton abbricht (weil eben nicht nur z.b. 10GB home sondern auch 100GB verlinkte videosammlung mitkopiert werden).
Besser also "cp -ax * /home"
-a enthält:
-d same as --no-dereference --preserve=links
Ich verbreite seit jahren "-ax" als methode zum kopieren von partitionen. Da hätte ich "man cp" mal aufmerksamer lesen sollen. Du hast recht. "-a" tut wovon ich glaubte nur "-ax" täte es.
Danke für die korrektur.
Ihr seid Spitze! :wink:
Habe gerade ein d-u gemacht, läuft.
@bluelupo
auf Isof hatte "er" mich auch hingewiesen, dies war mir schon klar. Meine Bedenken waren, ob ich überhaupt bis zur Anmeldung
komme.
@michaa7
bedanke mich für die logische Erklärung. Ist notiert. :D