Ich habe seit einem der letzen dist-upgrades das Problem, dass KDE-Programme (u.a. okular) und Libreoffice keinen Zugriff mehr auf den Cups-Druckerserver freigeben (bei gimp, abiword, inkscape, iceweasel... funktioniert alles). Hat jemand eine Idee, wo ich suchen kann?
Unter KDE-Systemeinstellungen/drucker kommt die Meldung, dass der socket nicht verbunden sei...
apt-get install cups-browsed
Quote from: "hsp"apt-get install cups-browsed
hmm, daran liegt es nicht:
cups-browsed is already the newest version.
so jetzt habe ich das Ganze so gelöst (Druckerzugriff ging gar nicht mehr):
Die Datei /etc/cups/cups-browsed.conf
habe ich so abgeändert
BrowseRemoteProtocols dnssd, CUPS
BrowseLocalProtocols CUPS
BrowseProtocols CUPS
dann ein /etc/init.d/cups-browsed restart
und /etc/init.d/cups restart
(damit der Zugriff auf den Netzwerkdrucker funktioniert)
für libreoffice
als root#> cd /usr/lib/libreoffice/program
#> .spadmin
und dann den Drucker aufgerufen und Einstellungen verändert für das -->Gerät -->Druckersprache Postscriptlevel 2 eingestellt
jetzt funktioniert es wie es soll.
der Zugriff per cups auf Netzwerkressourcen scheint derzeit eine Rückwärtsentwicklung zu machen- was mal automatisch auf dem cups-client ging, muss offenbar derzeit eingestellt werden.
Die Option
.
BrowsePoll IP.des.servers:631
in /etc/cups/cups-browsed.conf brachte bei mir die sauberste Lösung. Damit hatte ich auch in libreoffice sofort die drucker des servers zugriffsbereit.
Ich stimme Dir vollkommen zu was Deine Meinung über die Rückwärtsentwicklung angeht. Aber vielleicht ist das ja nur eine vorübergehende Phase, an deren Ende das out of the Box funktionierende zeroconf netzwerk steht.
Das ist nicht vorrübergehend. Apple entfernt alles aus Cups was sie nicht brauchen für ihr eigenes OS. Als erstes sind halt alle Linuxfeature dran.
Ein Fork von Cups von ein paar schlauen Leuten wäre cool.
...
+1
@all: mal eine Frage am Rande. Ist eigentlich der Drucker-Dialog in den KDE-Settings auch von CUPS abhängig oder ist dieser eine komplette Eigenentwicklung vom KDE-Entwicklerteam?
gute Frage, kann ich nicht mit Sicherheit beantworten, aber ich war immer davon ausgegangen, das das auch nur eine Art Wrapper für cups ist. Drucken ist heißt doch unter Linux cups oder lpd, wenn es den noch gibt. Ohne diese Pakete müsste kde das komplette Drucken neu implementieren, was ich nicht glaube.
Ich lasse mir das aber gern genau erklären.
Im Übrigen hilft mitunter auch auf der Clientseite einfach die Datei /etc/cups/printers.conf des Serverrechners in den Ordner /etc/cups des Clientrechners zu kopieren(insbsondere, wenn am Server viele Drucker dranhängen) und dann ein /etc/init.d/cups restart.