Vielleicht kann mir jemand Kompetente(r) erklären, ob und wenn ja warum man bestimmte Programme als Daemon laufen lassen sollte. Im Speziellen habe ich mich immer gefragt, ob das für
-slim
-conky
-pcmanfm
sinnvoll ist oder nicht. Und welche Effekte das hat ... ???
Vielen Dank im Voraus!
Quote from: "farinet"Vielleicht kann mir jemand Kompetente(r)
das mit dem "kompetent" nehme ich nicht unbedingt auf mich ...
Quoteerklären, ob und wenn ja warum man bestimmte Programme als Daemon laufen lassen sollte. Im Speziellen habe ich mich immer gefragt, ob das für
-slim
wie sonst sollte slim (loginmamager) laufen. Der überwacht im hintergund was du mit deiner X-session so machst. Du könntest die ohne diesen oder einen entsprechenden deamon wohl nichtmal starten. Und wenn du slim killst nimmt der deine X-session mit, dir gehört die nicht, aber du darfst damit spielen (das ist jedoch alles mehr zusammengereimt als tatsächlich im detail verstanden).
Quote-conky
naja, deamon ist ja auch nur die unix/Linux bezeichnung für das was bei diesem anderen OS "service" genannt wird, zu deutsch "Dienst", oder auch hintergrunddienst. Was willst du denn mit conky groß als user machen. Es ist ein deamon, service, hintergunddienst der dir u.a systeminfos anzeigt. Du konfigurierst diesen haussklaven und der spurt auf pfaden im HG. Willst du ihm Händchen halten?
Quote
-pcmanfm
Du möchstes pcmanfm jedesmal wenn du nen usb stick einsteckst manuell auffordern diesen doch bitte irgendwo im system abzuholen und anzuzeigen?
Ich verstehe schon, was Du sagts.
Aber:
Wieso gibt slim ausdrücklich die Option als daemon gestartet zu werden? Soweit ich das sehe, ist die Option "-d" in der Konfiguration nicht angegeben . . .
Dasselbe gilt für Conky. Ich starte meine beiden "conkies" ohne daemon Option.
Und auch nicht pcmanfm (er zeigt mir dennoch neue Devices).
Etwas verwirrt bin ich schon ...;)
Nun, das war dann der ultimative beweis meiner kompetenz ... ;-)
conky und pcmanfm könntest du ja mal mit der "-d" option starten und sehen ob du die beiden dann überhaupt zu gesicht bekommst (die sollen dann ja laut man page in den hintergrund verschwinden; ich hatte das genau andersherum verstanden, dass da ein deamon läuft, auf den die programm-GUI zugreift. Und das war ja ganz offensichtlich ein irrtum.)
Wenn man die manpages zu pcmanfm durchliest stößt man auch auf die option:
"--desktop launch desktop manager (ignores -d)"
was zumindes vermuten läßt, dass man mit der "-d" option möglicherweise nicht allzuviel von pcmanfm zu sehen bekommt.
Ich frage mich nun (wohl gemeinsam mit dir ;-) ) was man mit den daemonisierten programmen anfangen kann ...
Quote from: "michaa7"....
Ich frage mich nun (wohl gemeinsam mit dir ;-) ) was man mit den daemonisierten programmen anfangen kann ...
Ich habe genau dieselben manpages gelesen - und exakt Deine Fragen. Jetzt wäre wir schon zwei ... die jemand Komptente(n) bräuchten ... ;)
och komm, sei kein frosch, starte das doch mal einfach mit der -d option
och komm, sei kein frosch, starte das doch einfach mal mit der -d option (keine_gewähr™)
:P :P
PS. Wenn's mir besser geht, werd' ich's versuchen ...
Warum sollte man was als daemon starten - oder service oder Hintergrunddienst? Die Antwort ergibt sich schon aus der Frage: Starte conky aus dem Terminal als applikation und mach das Terminal zu :twisted:
Bei pcmanfm sieht das ähnlich aus, das Teil geht weit über einen Filemanager hinaus. Pcmanfm wird auch ganz gerne zum zeichnen von Desktops verwendet, zum Beispil in LXDE - als daemon. Wenn das zu knapp war, einfach sacken lassen - es gibt halt Sachen, die permanent und ohne direkte Userinteraktion laufen sollen. Und die Dinger haben sich im Hintergrund zu halten. Weitere Beispiele, wo man das wunderbar beobachten kann: ftpd, httpd, mysqld, ntpd etc oder Desktop-Manager wie slim, gdm, kdm, lightdm - die sollen nur ihre Arbeit arbeit machen und sonst in keinster Weise in Erscheinung treten.
Danke erst einmal für die Erklärungen - und die Geduld! :D
Also ich hab'jetzt einmal herumgespielt mit pcmanfm und conky als daemon; slim habe ich mich nicht getraut (das ist, per dpkg glaube ich, als standard display manager konfiguriert und so soll es bleiben ;) ).
Grosse Effekte sehe ich nicht, ausser mehr Speicherverbrauch. Was pcmanfm angeht, so steht, nach manual, seine Verwendung als Gestalter des Desktops ja im Widerspruch zur Option '-d'.
Im Augenblick brauche ich ihn eigentlich nur als filemanager, aber mit E17 könnte ich ihn vielleicht auch zur Gestaltung des desktops einsetzen (Drive icons und Papierkorb vielleicht; ob das auch mit fluxbox ginge? Wäre eigentlich eine schicke Lösung ... (?) ).