Hallo,
kann mir jemand sagen wie ich dem pdfviewer das Drucken beibringen kann? Ich kann im Druckdialog den Drucker auswählen und die üblichen Einstellungen vornehmen aber offensichtlich wird nichts an hplip bzw. cups übergeben. Ich finde auch keine Konfigurationsdatei zu dem Programm.
Gruß
Peter
das Drucken bringt man dem PDFViewer am besten so bei:
apt-get install okular
apt-get purge pdfviewer
Eine andere Möglichkeit wäre es, eine funktionierende Druckunterstützung zu implementieren.
Hi memarker,
da ich Xfce nutze wäre Okular keine sehr gute Idee und da ich mit Evince Druckprobleme habe (schon mal in einem anderen Thread erwähnt) wollte ich es mal mit dem pdfviewer versuchen.
Wenn du mir noch erklärst was du mit einer "funktionierenden Druckerunterstützung" meinst dann wäre mir vielleicht mehr geholfen denn mit allen anderen Programmen kann ich drucken.
Grüße
Peter
@harley-peter:
Wenn Du willst, dass pdfviewer drucken kann, dann nimm Dir die Quellen und implementiere das vernünftig. Und warum ist Okular in xfce keine gute Idee?
Ja okular läuft unter XFce einwandfrei.
Grüße
Reiner
Hi Peter,
okular ist ansich ein gutes Tool und ich würde mir, auch unter XFCE, erst mal ansehen was dieser an KDE-Komponenten mitinstallieren will und danach entscheiden. Schau mit mit Kommando apt-get install okular -s nach was installiert würde (-s Dummylauf).
Nein danke Freunde nur wegen eines PDF-Betrachtungsprogramms 89 Pakete installieren ist mir dann doch ein wenig übertrieben. Da weiche ich dann für's Drucken doch lieber auf auf den Acrobat Reader auf Windows 7 in einer VM aus auch wenn es etwas umständlich ist aber damit funktioniert es wenigstens.
Gruß
Peter
Hi Peter,
kannst du ein PDF per Kommandozeile ausdrucken?
$ lpr -P <druckername> <dateiname>
Wenn das funktioniert könntest du diesen Befehl in einem Bashscript hinterlegen und auf den Desktop legen.
EDIT: oder evtl. geht's auch von Libreoffice aus zu drucken?
Das Paket qpdfview könnte da vielleicht helfen.
Bei diesem Programm funktioniert das Drucken.
Grüße
Reiner
@Reiner: danke für den Tip, werde ich mal ausprobieren.
@bluelupo:
lpr geht natürlich aber mein eigentliches Problem ist zweigeteilt: zum einen ist es ein Treiberproblem mit meinem HP 6700 Premium denn es wird grundsätzlich oben und unten ca. 2 cm abgeschnitten (auch mit lpr). Auf dem hplip-Forum oder bei HP konnte man mir leider nicht helfen. Ich weiß auch nicht ob es an hplip oder cups liegt.
Mit Turboprint funktioniert es mit fast allen Programmen bis auf Evince, dort wird unten weiterhin 2 cm abgeschnitten. Deshalb wollte ich einen anderen Betrachter mal mit Turboprint testen bevor ich das Programm kaufe.
Habe leider des öfteren fertige Formulare (ist übrigens auch bei vielen Behörden-Formularen so) auszudrucken die die ganze Seite nutzen und es nervt halt jedes Mal Windows in der VM anzuschmeißen.
@harley-peter:
<sarcasm>Windows in ner VM is ok? Ein paar Pakete nicht? Komische Denke. :D </sarcasm>
@melmarker:
Na ja, "ein paar Pakete" nur zum Testen ob ein Druck funktioniert ist bei knapp 100 Stück vielleicht doch etwas untertrieben aber das ist Ansichtssache. Außerdem nutze ich Windows ja nicht nur hierfür denn es gibt auch ein paar gute Progrämmchen die es unter Linux leider (noch) nicht gibt (z. B. ein superstarkes Tourenplaner-Programm für Motorrad-Touren).
Und so doof es auch klingt - ja, die paar Pakete. xfce in der Grundausstattung auf der Iso dürfte so um die 1.900 Pakete haben, gnome und kde liegen bei ca. 2.200 (kde) - 2.400 (gnome) - wenn ich das noch richtig im Kopf habe.
Ich kann mich immer dieser puristischen Denke nicht anschließen - nur gtk oder qt oder kde. Ich stehe einfach auf funktionierende Systeme. Bei XFCE kommt noch dazu, dass die Jungens explizit die Möglichkeit geschaffen haben, Basis-Runtimes von Gnome und KDE beim Start mitzuladen, um dann im laufenden Betrieb fixer und angenehmer für den User zu sein. Von daher hab ich da keine Probleme, da solche Sachen wie akonadi u.ä. nicht mitgestartet werden sollten und das System nicht belasten.
Und der etwas höhere Footprint im Idle ist auf halbwegs aktuellen Maschinen mit Ram >= 2G auch nicht erwähnenswert. Speicher ist dazu da, ihn zu nutzen. Um noch deutlicher zu sein - bei meinem System wäre ich heilfroh, wenn ich es erreichen könnte, dass permanent 10-12 G an vorgeladenen Sachen im Ram rumgammeln, da ich die dann nicht bei Bedarf zeitraubend von einer der SSDs laden müsste - die verbleibenden 20G Arbeitsspeicher reichen mir eigentlich bis auf wenige Ausnahmen dann auch zum Arbeiten.
@Reiner:
Danke für den Tip mit qpdfview. Damit funktioniert wenigstens der Druck mit Turboprint. Schade dass es mit dem Standard-Drucksystem nicht funktioniert.
@melmarker:
Auch wenn ich Okular nicht ausprobiert habe wird der Druck mit dem Standardsystem auch damit wohl nicht funktionieren denn es liegt ja offensichtlich nicht den Betrachtern.