Hallo bullgard4,
geil, ich steh auf so'n Scheiß.
Bash verwendet readline für die Eingabefunktion, die im Emacs- oder vi-Modus betrieben werden kann. Die von Dir beschriebene Funktion heisst "yank-last-arg" und ist im Emacs-Modus mit der Tastenkombination Meta-
. verknüpft. Gängige Tastaturkonfigurationen belegen die Alt-Taste mit der Meta-Funktion.
Die Tastenkombination Alt-
. wird von der bash als Meta-
. ausgeführt im xfce4-terminal und auch in der Linuxkonsole. Deiner verallgemeinernden Aussage "siduction Xfce wird ohne das Tastenkürzel »Alt-
.« ausgeliefert." kann ich daher nicht zustimmen.
Tatsächlich sind in uxterm aber "Meta" und "Alt" voneinander unterscheidbare Tasten.
Die Manpage verweist auf http://invisible-island.net/xterm/ctlseqs/ctlseqs.html#h2-Alt-and-Meta-Keys
QuoteMany keyboards have keys labeled "Alt". Few have keys labeled "Meta".
However, xterm's default translations use the Meta modifier.
Wir sehen hier also das Standardverhalten von uxterm, so wie es von Debian im Paket xterm ausgeliefert wird.
Deine Lösung finde ich interessant, aber sie ist nicht dauerhaft, d.h. jedesmal wenn Du uxterm startest, musst Du die Einstellung erneut festlegen. Vielleicht kann man in ~/.inputrc abhängig von der TERM-Variablen das Flag "metaSendsEscape" festlegen. Ich weiß nur noch nicht, wie man das macht und ob das wirklich sinnvoll machbar ist ohne Seiteneffekte auf andere Programme.
Denn auch im xfce4-terminal erhalte ich:
~$ echo $TERM
xtermGrüße
musca