LibreOffice (frisch installiert) lässt sich unter LXQt nicht maximieren.
Der Max-Button am Fenster reagiert nicht. Und im Kontextmenü der Taskleiste kommt mit "Maximieren" auch keine reaktion.
Habe das Fenster kleiner zusammengeschoben und nochmal maximieren geklickt. Kein Effekt. Hätte gedacht, das LO evtl. den Bildschirm für kleiner hält als er ist.
Hi buhtz,
zeige mal alle deine LO Pakete die du installiert hast?
user@MONSTER:~$ dpkg -l | grep libreoffice
ii libreoffice-base-core 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- shared library
ii libreoffice-calc 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- spreadsheet
ii libreoffice-common 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- arch-independent files
ii libreoffice-core 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- arch-dependent files
ii libreoffice-draw 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- drawing
ii libreoffice-impress 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- presentation
ii libreoffice-l10n-de 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- German language package
ii libreoffice-l10n-ja 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Japanese language package
ii libreoffice-style-breeze 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Breeze symbol style
ii libreoffice-style-galaxy 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Galaxy (Default) symbol style
ii libreoffice-style-hicontrast 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Hicontrast symbol style
ii libreoffice-style-oxygen 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Oxygen symbol style
ii libreoffice-style-sifr 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Sifr symbol style
ii libreoffice-style-tango 1:5.1.3-1 all office productivity suite -- Tango symbol style
ii libreoffice-writer 1:5.1.3-1 i386 office productivity suite -- word processor
Versuchs mal mit einem Paket von den beiden.
libreoffice-kde
libreoffice-gtk
btw: Ich nutze hier LXQt.
libreoffice-kde installier ich nicht. Die Abhängigkeiten sind enorm und sollten mal überarbeitet werden. Der tut so, als würde ich KDE selbst als Desktop installieren wollen. Wollten die nicht mal ihr KDE aufräumen und Abhängigkeiten lösen? ;)
libreoffice-gtk installiert sich ganz einsam und alleine, ohne Abhängigkeiten. Ändert aber nix am Verhalten.
Was machen wir nun? Wohin soll ich den Bug malen? :D
Nicht nur libreoffice-gtk sondern ruhig auch libreoffice-gtk3 (oder gleich mal libreoffice-gnome) probieren. Scheint ja irgendwas mit dem Fenstermalmechanismus zu sein.
_
apt show libreoffice-gnome : ... Dieses Paket enthält die Unterstützung für GIO ...
apt show libreoffice-gtk3 : ...This package contains the Gtk plugin for drawing LibreOffices widgets with Gtk+ 3.0 and Gtk/GNOMEish print dialog ... )
Quote from: der_bud on 2016/05/29, 19:59:45
Nicht nur libreoffice-gtk sondern ruhig auch libreoffice-gtk3 (oder gleich mal libreoffice-gnome) probieren.
Soweit ich das richtig verstehe, wäre beides bei mir nicht relevant, da ich LXQt (Qt! nicht gtk) nutze.
Das mit Lxqt hatte ich durchaus gesehen :). Es war in der Vergangenheit allerdings öfter mal so, dass LibreOffice (welches eigentlich sein eigenes VCL-Toolkit nutzt) besser mit gtk als mit qt konnte. In den letzten Jahren gab es (unter KDE !) öfter mal nach LO-Updates Probleme mit Scrollbars, abgeschnittenen Dialogfenstern, etc. Die Lösung war regelmäßig (unter KDE !) die Entfernung von libreoffice-kde und Installation der o.g. Pakete. Daher meine Idee, das auch unter Lxqt zumindest mal zu probieren.
Ich habe hier auch schon mit Problemen zu kämpfen bei LO unter KDE bzgl. Tooltips und Menüs. Lösen konnte ich das mit der Installation des Paketes libreoffice-gtk, sieht zwar nicht ganz so schick aus aber es tut.
Nur ne Anmerkung am Rande: LXQt greift nicht ins Fenstermanagement ein - das ist eine Sache der gewählten Fenstermanagers, bei uns xfwm4, oftmals openbox, auch fluxbox und kwin sollten ohne Probleme tun.
Also das gtk3 Paket geht nicht. Keine Änderung.
Das kde Paket kann ich ja auch mal probieren - nur testweise. Krieg ich diese 100er MB nd 100te Pakete dann auch Rückstandslos wieder von der Platte?
Werd auch mal n anderen wm probieren.
Quote from: melmarker on 2016/05/30, 10:39:03..., bei uns xfwm4, ...
Danke, hinzufügen von xfwm4 in die Schlagwortsuche fördert mehrere ältere Ergebnisse zu buggy libreoffice/resize in Xfce zutage, auch diese öfters mal gelöst durch zB "...installed the packages for gtk integration..." (https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nvidia-graphics-drivers/+bug/889212/comments/10) oder "... I installed the libreoffice-gnome packakge..." (https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1220580#p1220580) , ebenso hier (http://www.linuxquestions.org/questions/slackware-14/libreoffice-4-1-1-window-resize-problem-4175475637/#post5021980) :
"...I skipped (did not install) the two sub-packages "kde-integration" and "gnome-integration", thinking - I don't use KDE, or Gnome, so why do I need these? (I've always removed other sub-packages, like unwanted extensions...) Bad idea. Removing the gnome-integration subpackage causes this error when resizing windows. I put it back, and everything works fine now...."
buhtz, magst Du das vielleicht doch mal für uns ausprobieren und dabei auch dokumentieren, welche Pakete dabei zusätzlich ins System gespült werden (einiges grundlegende an gtk ist ja auch bei Lxqt eh mit dabei)?
Also mit openbox als wm geht es problemlos.
Bin dann wieder zurück auf xfwm4.
libreoffice-gnome, libreoffice-gtk und libreoffice-gtk3 ist installiert. Neustart. Problem bleibt.
Ok, jetzt zusätzlich noch libreoffice-kde (81 MB und über 70 neue Pakete). Problem bleibt.
Nochmal zum mitschreiben
user@MONSTER:~$ dpkg-query --showformat='${Status} -- ${binary:Package}\n' --show libreoffice* | grep -v not-installed
install ok installed -- libreoffice-base-core
install ok installed -- libreoffice-calc
install ok installed -- libreoffice-common
install ok installed -- libreoffice-core
install ok installed -- libreoffice-draw
install ok installed -- libreoffice-gnome
install ok installed -- libreoffice-gtk
install ok installed -- libreoffice-gtk3
install ok installed -- libreoffice-impress
install ok installed -- libreoffice-kde
install ok installed -- libreoffice-l10n-de
install ok installed -- libreoffice-l10n-ja
install ok installed -- libreoffice-style-breeze
install ok installed -- libreoffice-style-galaxy
install ok installed -- libreoffice-style-hicontrast
install ok installed -- libreoffice-style-oxygen
install ok installed -- libreoffice-style-sifr
install ok installed -- libreoffice-style-tango
install ok installed -- libreoffice-writer
Quote from: buhtz on 2016/05/30, 11:48:26libreoffice-gnome, libreoffice-gtk und libreoffice-gtk3 ist installiert. Neustart. Problem bleibt.
Hm, das ist wirklich schade, wenn dann hätte es das^ bringen sollen :-\, gerade das -gnome Paket. Mit dem -kde Paket wirst Du vermutlich keine Verbesserung erreichen, das war eher immer eines welches solche Probleme mit verursacht hat.
P.S. Die 'über 70 neue Pakete' werden durch apt mitgeloggt, in /var/log/apt/history.log und /var/log/apt/term.log kannst Du später nachvollziehen was alles so gelaufen ist. Damit lässt sich der Kram ggf auch händisch wieder entfernen.
Was sagt uns den die Tatsache, dass es mit openbox keine Probleme gibt?
Quote from: der_bud on 2016/05/30, 11:55:44
P.S. Die 'über 70 neue Pakete' werden durch apt mitgeloggt, in /var/log/apt/history.log und /var/log/apt/term.log kannst Du später nachvollziehen was alles so gelaufen ist. Damit lässt sich der Kram ggf auch händisch wieder entfernen.
ÄHm... Ich dachte ein apt autoremove würde das für mich tun - tut es nicht. :( Verstehe nicht, wie das Paket einerseits Abhängigkeiten hat, die zum Nachinstallieren weiterer Pakete führen, welche beim Entfernen aber scheinbar so "wichtig" sind, dass sie nicht mehr mitentfernt werden können.
In der log sind die Paketnamen IMO nicht maschienenlesbar eingetragen. Soll ich die jetzt handisch abtippen?
Hallo Buhtz,
apt-get autoremove hat keine Chance, wenn nun andere Pakete ein Recommends oder Suggests ausüben.
Und in /var/log/apt/history.0.log findest Du in einer einzigen Zeile die Pakete.
Es ist Dir erlaubt, Deinen Paketmanager zu kennen und zu beherrschen.
Gruß
musca
Als workaround geht, dass man soffice, scalc, etc direkt aufruft.
https://bugs.documentfoundation.org/show_bug.cgi?id=93085#c17 (https://bugs.documentfoundation.org/show_bug.cgi?id=93085#c17)
Quote from: musca on 2016/05/30, 12:45:09apt-get autoremove hat keine Chance, wenn nun andere Pakete ein Recommends oder Suggests ausüben.
Ich habe in der Zwischenzeit keine weiteren Pakete installiert. Ergo ist nur libreoffice-kde das einzige Paket das irgendwas auf diese Pakete ausübt.
Quote from: musca on 2016/05/30, 12:45:09
Und in /var/log/apt/history.0.log findest Du in einer einzigen Zeile die Pakete.
Existiert nicht. history.log existiert mit per Komma getrennten und in Klammenrn mit Zusatzinfos vollgespickter Paketliste. Hab gar nicht probiert, ob apt sowas frist. ;) Werds beim nächstne mal testen.
Es gibt doch für alles ne einfache Lösung - wenns mit openbox tut und mit xfwm4 nicht auf dem nu ja - nicht ganz konventionellen Gerät - dann nimm halt openbox. Wenn der nicht gefällt, wäre fluxbox noch ne Alternative. Ich habe gehört, dass es noch ne Menge anderer WMs gibt, soll mir alles recht sein, aber bitte nicht erwarten, dass es dafür dann auch Support gibt, ich denke da so an i3, awesome und ähnliche Sonderlinge.
Noch eine Nachbemerkung zu dem bekannten Fehler in xfwm4: Dass die Jungens und Mädels keinerlei Böcke haben, Verhaltensauffälligkeiten bei 1024x600 zu fixen, wenn sie als minimale Anforderung 1024x768 angeben, ist meines Erachtens durchaus legitim. Es ist deren Entscheidung und die hat was für sich. Zum Beispiel muss man Menüs nicht mehr auf ne maximale Höhe von 500und anpassen. Kann ich sehr gut nachvollziehen und verstehen. Naturgemäß sieht man das gewiss anders, wenn man mit so einem Gerät gesegnet ist - aber das liegt nun nicht im Einflussbereich der Entwickler.
Bei allem Respekt, aber da machst du es dir bzw. den LO-Kollegen glaube ich etwas zu einfach.
Ich bin kein Schnellblicker und Super-Entwickler, aber soviel Erfahrung mt GUI-Libs habe ich, dass ich weiß was machbar ist.
Es ist problemlos möglich (idR ein simples Flag) einen Dialog in sich scrollbar zu machen, wenn dessen Inhalt nicht mehr dargestellt werden kann. Das geht mindestens mit Qt4 und wxWdigets unter Windows. Wenn man so eine moderne GUI-Lib (meine Qt, nicht wx! *fg*) genutzt wird, gibt es technisch keinen Grund irgendwelche Minimalauflösungen als Anforderung zu setzen.
Und bei LO ist das einfach nur eine Rechtfertigung dafür, exotische Bugs nicht bearbeiten zu müssen. Klar sind die nicht faul. Die machen das auch überwiegend in Freetime. Aber so ein Bug (dessen Ursache ja bisher noch unklar scheint), könnte auch Systeme mit höheren Auflösungen irgendwie beeinflussen, oder weitere Bugs nach sich ziehen. Grundsätzlich sollte man jedem Bug nachgehen.
Systemanforderungen als Schutzschild/Vorwand gegen zu viel Support-Anfragen zu verwenden, kannte ich bisher nur von Microsoft, Apple und Co. IMO ist das gegen den OpenSource-/FOSS-Gedanken. Finde diesen Zustand traurig.
Das ist nicht gegen den FOSS-Gedanken, denn der besagt eigentlich nur, dass Software frei und offen sein sollte. Man achte dabei genau auf die Definition von frei (free as in freedom, not as in free beer). Das sind sowohl Libre Office, xfce und lxqt - was Du in Foss reininterpretierst, bleibt Dir überlassen. Es sind aber die Projekte und deren Mitwirkende, die halt die Implementation umsetzen. Und die haben die Deutungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit. Muss man nicht gut finden, aber man kann ja mitmachen und eventuell einige Sachen ändern, die einen stören. Und das geht am besten mit Code, nicht mit Beschwerden.
send patches.
In "Feineinstellungen der Fensterverwaltung" (xfwm4) ist der Reiter "Komposit" ein schönes Positivbeispiel.
Der Inhalt ist fein scrollbar.
"Send Patches". Die möchtest du nicht - glaub mir. Nicht jeder Linux-User kann das. Gerade das LO-xfwm4-Problem ist viel zu komplex. Mir fehlt es an Grundwissen und Erfahrung, um auch nur eine Ahnung davon zu haben, wo hier das (technische) Problem sein könnte, geschweige den, dass ich es lösen kann. Es gibt viele Gründe, warum man keine Patches sendet.
Deswegen sind BugReports von Usern aber nicht "Beschwerden". War mein Posting an irgendeiner Stelle tatsächlich als Beschwerde aufzufassen? *ernsthaftfrag*
Nö, eigentlich wollten musca und ich nur darauf hinweisen, dass die Möglichkeit einer Mitwirkung besteht - in Form von Patches, wenn innerhalb eines Projekts nicht umgesetzt werden sollte, was man selbst gerne hätte. Nicht mehr und nicht weniger.
Hab so ein Gefühl woran es bei xfwm4 liegen könnte bzw. wie das auch bei anderen Anwendungen reproduzierbar ist. Muss aber noch weiter testen und übergroße Fenster suchen! :D
Scheint es doch nicht zu sein. Dachte dass jedes Fenster, dass höher als der Screen ist (also das untere Ende unter dem Screen steht) nicht mehr zu maximieren ist. Habe das mit zenity --error --height 610 getestet. Passt nicht.
Neben dem Problem mit LO viel mir aber auch HexChat auf.
Der Settings-Dialog bei HexChat ist auch zu groß für 1024x600. Er lässt sich ebenfalls nicht maximieren.
Evtl. passiert das nur bei einer bestimmten Sorte von Fenstern im xfwm4? Aber was haben das LO-StartCenter und dieser Settings-Dialog gemeinsam?
Bei dem HexChat-Settings-Fenster fällt mir auf, dass ich die Höhe nicht (per maus-drag) nicht reduzieren, sondern nur vergrößern kann. Das Fenster hat also evtl. eine feste Minimalgröße. Würde es maximieren, wäre es kleiner. Ergibt Sinn.
Aber WindowManager wie openbox verhalten sich eben anders und maximieren (also Verkleinern) das Fenster dann doch. Im Maximierten Modus wird bei openbox die Minimalgröße also ignoriert.
Mhm...
Ich muss mich korrigieren. OpenBox tut nur so, als würde es maximieren.
Das Fenster bleibt in seiner festen Minimalgröße, wird am oberen Bildschirmrand angedockt und der untere Teil (Ok, Abbrechen Buttons) verschwindet einfach unter dem unteren Bildschirmrand.
Auch blöd. :D
Das jeder Entwickler seine Dialog scrollbar macht, kann man (natürlich) nicht erwarten.
Wie sollte sich dann aber ein wm verhalten?
openbox faked
xfwm4 arbeitet intransparent und proviziert dadurch unnötige BugTickets.
Man könnte in dem Fall den Maximieren-Button einfach entfernen, oder sogar eine Warnung in der Titelleiste mit ausgeben. "Window's minimum size is big for that screen. Use ALT+Mouse to move the window."
Was meint ihr?
Man kann es auch einfach ignorieren und Minimalanforderungen setzen. Probates Mittel und astrein, solange man nicht selbst betroffen ist. Allerdings wird sich kaum noch jemand viel Mühe machen bei Auflösungen, die im direkten Nahbereich eines 2 Jahre alten Einsteigerhandys (Lumia 535) liegen:
Display
Größe: 5 Zoll
Auflösung des Displays: qHD (960 x 540 Pixel)
So what - doof gelaufen, aber Realität.
Es kommt wieder die Keule mit dem Alter. Das ist ne reguläre Netbook-Auflösung. Linux läuft doch angeblich immer so schön auf alter schwacher Hardware. Ach ja und Äpfel und Birne und so
Ernsthafte Meinung: Ich bin bei Hardware für eine Begrenzung der maximalen Haltbarkeit - und derjenige, der die Legende mit "jegliches Linux ist gut für alte Hardware" erfunden hat und immer noch am Leben erhält, der gehört an einen Abakus verbannt. Auch bei Linux gibt es so was wie ein Verfallsdatum - und das ist gut so. Vielleicht sollte man mit solchen Geräten mal so was wie Antix oder was weiss ich, eingefrohrener Stand von vor 5 Jahren versuchen - oder eine Distribution aus der Zeit als 800x600 noch state of art war.
Auch wenn es hart klingt: Irgendwann ist zum Glück schluss mit dem Support bestimmter Geräte, ansonsten wird der Spagat immer weiter und wir haben in allen Projekten immer mehr verrotteten Code, der von niemandem mehr gepflegt wird. Beliebte Gründe: Dem Maintainer ist das letzte unterstützte Gerät kaputtgegangen oder er ist ins Altersheim umgezogen und hat da nicht mehr so viel Platz.
Und jetzt ohne Flachs - die neueste Hardware wird oftmals nicht funktionieren - dank der fehlenden Unterstützung der Hersteller - älteste Hardware wird irgendwann nicht mehr funktionieren, da bestimmte Codezweige mangels Interesse verrotten und irgendwann entsorgt werden, andere Hardware wird vorher obsolet, weil sie nicht so eine Marktsättigung erreichte, dass sich jemand ernsthaft drum kümmert.
Und wenn man mal ein aktuelles Beispiel haben will: Versuch mal, ein Tablet mit einem aktuellen Atom (Baytrail) mit Linux zu befeuern - Hersteller des Tabletts ist fast egal. Ich kenne momentan nur eine Hand voll Leute (ok, ist übertrieben, ich kenne nur 3), die das kann. Und das nicht mal in stabil. (Kleiner Tipp, die Tablets haben dann UEFI32 - und noch nen Tipp, debian funktioniert nicht). So was nimmt man dann als Herausforderung und als kleine Ablenkung vom Alltag, weil man wusste beim Kauf schon, dass es spassig wird.
Wie zufrieden bist Du mit der Touchbedienung von Libreoffice?
ich bin feige, ich hab an dem Teil ne Blauzahn-Tastatur und Maus. Wenn man sich ein 10"-Tablet mit 1920x1200 holt, wird dank der mangelhaften Unterstützung in Linux die Touchbedienung fast unmöglich in nativer Auflösung. Selbst mit dem dazugekauften guten Digi-Stift ist das ein Krampf. :D
Solitär geht gut in Linux und Windows :D (Natürlich mit Touch)
@melmarker: Ich bin absolut deiner Meinung! ;) Wir sind uns nur nicht einig dabei, was "alt" ist.
Und ich denke keiner von uns beiden hat genug Daten, um eine evidente Aussage über die Verbreitung von Desktop-Linux-Installationen bei niedrigen Auflösungen machen zu können.
Wenn die Auflösung nicht mehr supported wird, sollte es dazu dann auch eine dicke fette Meldung vom windowmanager geben, oder er sollte sich gar nicht mehr dabei installieren lassen. Das würde unnötige Support-Meldungen verhindern und wichtige Ressourcen sparen.