Servus @ all,
ich hatte bisher immer eine Dualboot System mit Win7 um meinen sehr alten Scanner (mit Windowsteiber) und die Kalibrierungssoftware meines Eizo Monitors zu verwenden. Nach dem Defekt meiner Hauptfestplatte habe ich Siduction ohne Dualboot installiert und will jetzt Win7 virtuell laufen lassen.
Habt Ihr für mich Vorschläge, welche virtuelle Maschine ich warum sinnvoll verwenden soll und was ich beachten sollte. Ist dies überhaupt mit geringem Aufwand lösbar?
Für kurze Hinweise bin ich dankbar, da ich bisher noch nie eine virtuelle Maschine verwendet habe.
Beste Grüße, Servus
graviton
Which virtual machine to run Win7?
I have always had a dual-boot system with win7 to use my very old scanner (with Windows driver) and the calibration software for my Eizo monitor. After my main hard drive failed, I installed siduction without dual-boot and now want to run win7 virtually. Do you have any suggestions for me as to which virtual machine I should use and what I should consider. Can this be solved at all with little effort? I'm grateful for short hints, because I've never used a virtual machine before.
Best regards, Servus graviton
Nuja, am einfachsten wäre wohl Virtualbox, weil einfach per Paketmanagement installierbar.
Hat aber den Nachteil, ist nicht vollständig Opensource (Extensionpack).
Kostenlos, aber komplett unfrei ist Vmware Player. Muß man aber am Paketmanagement vorbei installieren.
Vollig Opensource, aber etwas aufwändiger zu managen, Qemu mit KVM. Per virt-manager kann man das ganze etwas vereinfachen, die Einrichtung kommt aber nicht an die, von Virtualbox heran.
Quote from: towo on 2023/02/12, 18:23:44
Nuja, am einfachsten wäre wohl Virtualbox, weil einfach per Paketmanagement installierbar.
Hat aber den Nachteil, ist nicht vollständig Opensource (Extensionpack).
Servus towo,
danke für die schnelle Antwort! Ich lese heraus, dass Du mir Virtualbox empfiehlst, richtig? Wie läuft das mit dem Extensionpack (Oracle?), kann das auch über apt installiert werden, oder muss ich dies von Oracle downloaden? Gibt es da keine Probleme mit den Versionen bezgl. Sid?
graviton
Wenn Du VBox aus den Debian Repos installierst, dann gibt es virtualbox-ext-pack.
Wenn Du VBox hingegen von Oracle selbst holst, dann musst Du das Extpack separat downloaden und in VBox installieren.
Quote from: towo on 2023/02/12, 18:46:20
Wenn Du VBox aus den Debian Repos installierst, dann gibt es virtualbox-ext-pack.
Besten Dank towo!
Wie schaut es aktuell mit der Kohle bei Euch aus? Braucht Ihr aktuell etwas, oder seid Ihr noch im grünen Bereich?
Servus und schönen Abend.
graviton
QuoteWie schaut es aktuell mit der Kohle bei Euch aus? Braucht Ihr aktuell etwas, oder seid Ihr noch im grünen Bereich?
Da wir laufende Kosten Haben, Webserver, Build Infrastruktur usw. können wir natürlich immer Kohle brauchen.
Außerdem sind wir in diesem Jahr auf dem Chemnitzer Linuxtag vertreten und mal sehen, was sich sonst noch ergibt.
Schade, dass Termin für Chemnitz zeitlich so liegt. Dann werde ich mich mal durch Open Collective kämpfen und die Banküberweisung suchen, falls es die noch gibt.
Ich kann mich da @towo nur anschließen. Hab selbst VirtualBox mit eingesperrtem Win10 am Laufen (auch nur ein paar wenige Anwendungen, u.a. ein Etikettendrucker von Brother). Einrichtung und Nutzung ist vollkommen problemlos. Wenn es nicht vollkommen frei sein muss, dann ist das auch meine Empfehlung.
edlin
Another perspective:
@towo is correct to say qemu/kvm with virt-manager - it is more complicated to set up. However, if you have successfully configured it on your system, it can be trouble-free for years.
- No Damage Due to Version Updates
- no external "packs" for USB functionality
- do not break kernel modules after kernel updates (such as VMware)
So, you pay the high price with your time, in the beginning, to set it up. Then comes the trouble-free dividend at the back end.
Just my opinion.
DE: Eine andere Perspektive:
@towo ist richtig zu sagen qemu/kvm mit virt-manager - es ist komplizierter einzurichten. Wenn Sie es jedoch erfolgreich auf Ihrem System konfiguriert haben, kann es jahrelang störungsfrei sein.
- Keine Schäden durch Versionsupdates
- keine externen "Packs" für USB-Funktionalität
- Brechen Sie Kernel-Module nach Kernel-Updates (wie z.B. VMware) nicht
Sie bezahlen also den hohen Preis mit Ihrer Zeit, am Anfang, um es einzurichten. Dann kommt die störungsfreie Dividende am Ende.
Nur meine Meinung.