Eben, nach einem Dist-Upgrade kam:
$ su -
su: Berechtigung verweigert
Ich dachte mir das es wohl etwas mit den Berechtigungen zu tun hat und habe in /etc/pam.d geschaut, dort gab es keine Datei "su", aber eine ältere Datei namens "su.dpkg-bak" aus 2020, ich habe sie umbenannt nach "su" und die Anmeldung funktionierte wieder.
Gibt es Gegenanzeigen zu meiner Vorgehensweise?
Hier noch die alte "su.dpkg-bak" :
# grep -v '#' su.dpkg-bak | grep -v ^$
auth sufficient pam_rootok.so
session required pam_env.so readenv=1
session required pam_env.so readenv=1 envfile=/etc/default/locale
session optional pam_mail.so nopen
session required pam_limits.so
@include common-auth
@include common-account
@include common-session
session optional pam_xauth.so
Wurde schon in Free Speech (https://forum.siduction.org/index.php?topic=9978.msg79499#msg79499) erwähnt.
Den Bugreport findest du hier (https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=1140029).
edlin
https://forum.siduction.org/index.php?topic=9978.msg79499#msg79499
https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=1140029
Mist zweiter!
Dahinein bin ich auch eben gestolpert. Nach d-u :
Quote~$ su -
su: Berechtigung verweigert
Jemand ne idee wie man das repariert wenn man nicht mehr root werden kann? (kein sudo oder doas)
EN:
After current d-u no "su -" possible (permission denied). Anyone an idea how to fix it withi becomiong root? (no sudo, no doas)?
Nun, ernst beiseite,
bei siduction reicht ein einfaches "su" anstelle des "su -".
On siduction, a simple "su" is sufficient instead of "su -".
~$ su
Passwort:
root@hhl-2:/home/hhl# $PATH
bash: /usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Ergo haben dies nur wenige bis jetzt gemerkt, mich eingeschlossen.
Quote from: hendrikL on Yesterday at 15:43:55Mist zweiter!
Eine Verspätung unter einer Minute? Die Bahn würde das als Riesenerfolg feiern.
edlin
Quote from: hendrikL on Yesterday at 15:48:36bei siduction reicht ein einfaches "su" anstelle des "su -".
Nun, es gibt einen kleinen feinen Unterschied zwischen
su und
su -:
su: Wechselt den Benutzer (standardmäßig zu root), übernimmt aber die Umgebungsvariablen und Pfade (z.B. $PATH) des vorherigen Benutzers. Der Benutzer bleibt physisch im Verzeichnis des vorherigen Users.
su - (auch su -l oder su --login): Simuliert einen vollständigen Anmeldevorgang (Login-Shell). Das Home-Verzeichnis wechselt, und das komplette Profil sowie alle Umgebungsvariablen und Pfade des neuen Benutzers (z.B. root) werden neu geladen.
edlin
Na ja, als $user sieht dies bei mir so aus.
~$ $PATH
bash: /home/hhl/perl5/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/local/games:/usr/games:[...]
Und ich meine, mich zu entsinnen, dass wir vor einiger Zeit, 4–5 Jahre her (oder länger), das mal so geändert haben, dass bei einem 'su' ein 'su -' getriggert wird.
Kann mich irren, aber da war was.
Ebenso, dass nicht nach /root gewechselt wird, wir waren davon genervt, oder ähnlich.
Wenn ich das richtig verstehe dann kann man per "'su' + 'cd /root' + 'export HOME=/root'" ein "su -" zusammenbasteln.
EN:
If I understand it correcly "'su' + 'cd /root' + 'export HOME=/root'" is screwing together "su -"
Und wozu sollte man so etwas basteln müssen?
Wie Hendrik schon gesagt hat, in siduction reicht ein ordinäres su aus und dann kann man su - reparieren, oder auch nicht.
Es reicht ein cd /root, alles andere ist schon, du bist root als ob du dich als root eingeloggt hättest, nur nicht in deinem Haus.
Was willst du da reparieren, basteln?
Probiere doch mal all die Befehle und Aktionen, die du via 'su -' normalerweise machst.
Wenn ich mich irre, nun, dann habe ich mich geirrt und erinnere mich falsch.
P. S.: Vor dieser Änderung habe ich auch 'su –' genutzt, dann kam eine ABI-Änderung durch debian und wir haben das geändert, meine Alf war noch daran beteiligt, also wirklich lange her.
Seitdem nutze ich nur noch 'su' und merke keinen Unterschied. Dies gilt aber nur für siduction!
Nun, wenn man wie ich NICHT überblickt welche Auswirkungen unterschiedliche Nutzerkontexte (root vs. user) beim Gebrauch von root-Privilegien haben können, dann bleibt man gerne im vorgesehenen Rahmen.
Gut, vielleicht reicht auch ein cd /root ... wie gesagt, das ist Basteln aus mangelndem Überblick. Und was siduction vielleicht oder tatsächlich an Debian vorbei umkonfiguriert hat magst du parat haben (obwohl auch deine Angaben vernebelt klangen), der normalsterbliche Nutzer jedoch nicht ...
Danke für die Zahlreichen Antworten!
Dann lasse ich es erst mal so und warte bis der Bug behoben wurde.
Vielen Dank an alle!
"su -" is back to normal!
Okay, ich habe mich geirrt, was das Login angeht!
Der Rest, wie id und $PATH, ändert sich nicht.
Ich kann es nicht mit einem installierten Debian vergleichen, in Ermangelung von Hardware zum Spielen.
~$ su
Passwort:
root@hhl-2:/home/hhl# id
uid=0(root) gid=0(root) Gruppen=0(root),131(docker)
root@hhl-2:/home/hhl# $PATH
bash: /usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
root@hhl-2:/home/hhl# echo $USER
hhl
root@hhl-2:/home/hhl#
exit
hhl@hhl-2:~$ su -
Passwort:
root@hhl-2:~# id
uid=0(root) gid=0(root) Gruppen=0(root),131(docker)
root@hhl-2:~# $PATH
-bash: /usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
root@hhl-2:~# echo $USER
root
root@hhl-2:~#
Alles Weitere sollte dann aber in "Free Speech" oder so erörtert werden.
@T-ampfer, markiere den Beitrag bitte als gelöst