Welches CMS?

Started by harley-peter, 2012/02/22, 13:57:55

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harley-peter

Hallo Freunde,

ich möchte unsere selbstgestrickte und aus unterschiedlichen Skripts bestehende Vereins-Homepage neu aufsetzen und suche dafür ein vernünftiges CMS mit dem ich das mit vertretbarem Lernaufwand realisieren kann. Da ich mir zwar schon etliche angeschaut habe aber noch über keinerlei Erfahrung mit CMSn verfüge bitte ich hier mal die Experten um Ratschläge und evtl. einen Tip was für mich geeignet wäre.
Bisher nutze ich außer eines eigenen Infobereichs noch die Skripte von Fluxbox als Forum (mit Upload-Fähigkeit), Event-List als Event-Kalender und Coppermine als Photogallerie die für meine Zwecke vollkommen genügen und diese Funktionen sollte auch das CMS bieten. Darüber hinaus benötige ich noch eine detaillierte Rechteverwaltung wo ich Gruppen definieren und ihnen und einzelnen Personen gezielt Berechtigungen erteilen kann. Zukünftig möchte ich noch eine Mehrsprachigkeit und ein kleines Shopsystem integrieren.

Schon mal vielen Dank für eure Unterstützung.

Schönen Gruß
Peter

agaida

Klingt entweder nach Wordpress oder Joomla. Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, klingt das, schon aufgrund der Anforderung ausgefeiltes Rechtemanagement und wirklich Multiuser, nur noch nach Joomla.

Ist aber auch nicht tragisch, auch wenn ich damit nicht umgehen kann, ich hab mir sagen lassen, dass man mit Joomla gut arbeiten kann. :twisted: Vorteile von Joomla - Virtuemart als etabliertes Shopsystem, für dass es sogar mit JTL-WaWi eine Offline-Warenwirtschaft gibt, die eigentlich kaum Wünsche offenlässt und die sehr aktiv entwickelt wird. Bitterer Beigeschmack - Es ist Closed Source, aber kostenfrei.

Den Rest - also Galleriemodule gibt es einige, falls ihr was zur Organisation des Vereinslebens braucht, könnte der Community-Builder was für Euch sein. Multi-Sprech geht auch, da ist devil der kompetente Ansprechpartner. Der hat das für Joomla bei uns verbrochen. Zu JTL-Wawi kann ich Dir was erzählen, Virtuemart hatte ich noch nicht im Einsatz, da ich für meine Hauptshops erst einmal auf eine proprietäte Lizenz gesetzt habe.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

darktiger

Ich stand vor Jahren auch mal vor dem Problem. Typo 3 hatte ich da zunächst im Blick - man will ja für die Zukunft gewappnet sein - und das kann auch alles, ist aber nicht so benutzerfreundlich, da muss man viel selber Hand anlegen und wenn es geht auch selber hacken.

Joomla fand ich von der Administration nicht so prickelnd (vlt. hat sich das aber mittlerweile geändert), insb. das nachladen von Modulen klappte nicht problemlos.

Ich nutze seit vier Jahren Drupal. Da gibt es eigentlich für jeden Bedarf ein Modul, falls das nicht schon integriert ist. Die Rechteverwaltung ist von Haus aus schon gut, kann mit OrganicGroups aber noch weiter ausgereizt werden. Als Shopsystem hat sich wohl Ubercart etabliert (das nutze ich selber aber nicht). Die Community ist auch recht gut vernetzt, im deutschsprachigen Raum würde ich das Drupalcenter empfehlen...

kalimero

Hast Du dir schon WebsiteBaker angesehen? http://www.websitebaker2.org

Und als Alternative zu Wordpress (welches ja eigentlich kein CMS, sondern im Ursprung ein Blogsystem ist) Serendipity, welches sich ebenfalls als CMS benutzen läßt.  http://www.s9y.org/

Heinz

agaida

@kalimero
nichts für ungut - Serendipity ist Rache aus dem Reich der Toten. Mag gemein klingen, aber ein Ein-Mann-Projekt mir teils verschrobenen Einstellungen willst Du nicht wirklich empfehlen wollen.

@darktiger
Deshalb auch der Ansatz mit Joomla. In der heutigen Zeit ist Integration halt alles. Drupal kommt da auch mit, aber spätestens beim Shop fehlt mir irgendwie der integrative Part. Ausserdem bin ich eine faule Sau. Ich würde immer ein System nutzen, bei dem ich Ansprechpartner in direkter Griffweite habe. Und da siehts mit Drupal nicht so gut aus, da nicht so weit verbreitet.

Und nicht, dass es heisst, ich sei vernagelt. Das dritte System im Bunde dürte dann ezPublish sein. Damit sollte sich so gut wie jede denkbare Sache erschlagen lassen. Die letzte Seite, die ich auf diese Art und Weise mit einem Shop beglückt habe, ist allerdinge ein klein wenig teurer gewesen. Mit Warenwirtschaft, Schulung und Shop aber wohl noch im niedrigen 6stelligen Bereich.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

darktiger

@agaida: Wie gesagt mit Shop hab ich nix am Hut (das commerce Modul soll gerade als Übercart Alternative für die neueste Drupal-Version geben - aber wie gesagt keine Ahnung). Aber so schlecht sieht es mit der Verbreitung von Drupal auch nicht mehr aus. Von den Marktanteilen ist Drupal Joomla dicht auf den Fersen (http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all). Die Community ist an sich sehr aktiv und immer gut erreichbar. Und immerhin das Weiße Haus, Ubuntu oder Amesty laufen auf Drupal :-) Und von der Perfomanz her kann ja mal Joomla gar nicht mithalten: http://www.sooperthemes.com/blog/joomla-15-drupal-61-performance-comparison.html

Wie gesagt, mir gefällts. Hab aber auch seit vier Jahren nix anderes angepackt und bin deshalb bei Joomla, Typo etc. nicht mehr auf dem Laufenden. Ich bin nämlich auch ne faule Sau und wenn das mal läuft, dann seh ich keinen Anlass zum Wechseln. ;-)

Lanzi

Ich selbst nutze Joomla und finde ab Version 1.6 ist es durchaus einfach, wenn man sich mal 1-2 Stunden mit jemanden Hinsetzt, der es kennt. Ansonsten gibt es auch Bücher oder evtl. von Video2Brain ne DVD.

Mit den anderen Systemen kann ich es aber nicht vergleichen. Die kenne ich nicht :-)

agaida

@darktiger: So meinte ich es mit der Verbreitung nicht wirklich. Und das mit der faulen Sau meine ich wörtlich. Als wir uns auf ein neues CMS als Zikula-Ablöse geeinigt haben, waren die üblichen Verdächtigen beteiligt. Ich weiss nicht, wer Joomla ins Spiel gebracht hat, ich glaube aber, ich war der Trottel ;) .

Im Endeffekt war die direkte Schnittmenge der Beteiligten wichtig. Mir wars egal, ich hab mir nur die technischen Möglichkeiten und die notwendigen Voraussetzungen angeschaut. Dann haben wir festgestellt, dass sich einige Möglichkeiten der Forenintegration bieten, die gangbar sind. Schließlich und endlich haben einige Beteilige schon damit gearbeitet. Das war so ungefähr der Weg. Dass wir momentan nicht so recht vorankommen, liegt unter anderem daran, dass halt noch einige Sachen haklen und wir ein funktionierendes System haben.

Und deswegen wäre ist es für mich als Siductionuser eigentlich einfach, was ich empfehle - ein System, was in der Distribution selbst benutzt wird. Und keine Angst, ich diene hier wirklich keinem Zikula an. :twisted:

Edit: Siehe auch den Beitrag von Lanzi. Das meine ich auch mit integrativ. Hier bin ich eh, hier kann ich auch zu Joomla fragen. Es werden sich mehr Leute hier finden, die mit Joomla zu tun haben, denn drupal. Ist auch sehr praktisch, falls das Team mal Hilfe braucht. Also eigentlich immer.
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henning

Moin,

meine Seiten laufen schon seit Jahren auf oder besser mit e107
Ein Blick auf deren Website koennte sich lohnen
http://e107.org

Tschuess
Henning
You can never be lost , if you don't care where you are
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64Bit LMDE-2 up-to-date auf : Asus P8Z68-Vpro / i7-2600K / 8 GB Ram / Crucial MX-100 256 GB als Systemplatte / 2 x Samsung HD 4 TB

harley-peter

Hallo Freunde,

vielen Dank für die vielen Tips. e107 hatte ich noch nicht gekannt. Ich werde dann vermutl. Joomla nehmen denn wenn es auch für die siduction-Seite benutzt wird bekomme ich ggf. auch hier mal schnellen Rat wenn es brennt. Das ist ein Argument das sticht.

Schönen Gruß
Peter