Nachteile von Mac/ Apple gesucht

Started by Lanzi, 2011/08/05, 19:29:24

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beatmaster2k

Quote from: "dieres"Für Leute wie mich, die ganz gern wissen wo in welchem Verzeichnis auf der Platte die Files liegen, sind Itunes und IPhoto allerdings die absoluten AntiKillerapplikationen, find ich echt zum Würgen.

iTunes legt seine Dateien nach ~/Music/iTunes/iTunes Media, iPhoto hat ne Datenbank und ist damit relativ unzugänglich. Blöderweise sind beide nötig, um die entsprechenden Daten auf die Apple-Mobilgeräte zu schaufeln.

kris99

Quote from: "Lanzi"... (bsp. kein VLC im iPhoneshop).

Dat wüßt ich äver!  :shock:

Nicht, daß ich Apple gut finde. Mein Arbeitgeber hat mir ein Diensthändie geben (iPhone 3GS). VLC gibt es im AppStore.

Quote from: "Steve"Ich denke auch, dass Apple sehr hochwertige Produkte in seinen Geräten verbaut.

Sorry, aber da muß ich lachen. Die Apple-Hardware ist mittelmäßig, nicht schlecht, nicht gut. Aber das Gesamtkonzept ist für den NAU sehr leicht benutzbar. Es gibt wenig Hardware-Auswahl, dafür sind die Treiber und die Software i. A. ohne wenn und aber einfach lauffähig, will sagen: es funktioniert einfach.

Quote from: "Kuddenberg"Zumal das MacOs ein Unix ist....
genau genommen ein BSD

Was mich an Apple kolossal nervt, ist die Tatsache, daß man fast genötigt wird seine Privatsphäre aufzugeben. Z. B. um ein iPhone zu aktivieren muß man seine Konto oder Kreditkarten-Informationen an Apple übermitteln (es gibt einen 'Trick', indem man als erste App eine kostenlose App installiert, dann kann man das iPhone auch ohne 'Geld-Informationen' aktivieren.) Dennoch wird jede Aktivität bzgl. des AppStores protokolliert und bei Apple gespeichert. Freundlicherweise bekommt man über seine 'Einkäufe' im AppStore o. iTunes per Email Auskunft. Aber in Zeiten von Facebook, Google und Co. wundert mich ein solches Verhalten nicht mehr. Als M$ etwas ähnliches in den 90' versuchte, war die Entrüstung groß. Mittlerweile versuchen Datenschutzbeauftragte vergeblich bei dem NAU so etwas wie das Bewußtsein für seine eigene Privatsphäre zu schaffen.

iTunes ist einfach nur gräßlich! Ich kenne kaum eine Software, die einen User dermaßen bevormundet, wie es iTunes macht:
- Wechseln seines iTunes Account auf einen anderen Computer: nicht vorgesehen (d. h. Apps werden auf dem iPhone gelöscht, weil sie nicht auf dem zweiten Computer abgelegt sind u.v.m.)
- Sind die MP3s auf dem Computer nicht mehr vorhanden, werden sie auch auf dem iPhone trotz verneinter Nachfrage gelöscht.
- Eine Mediathek mittels Netzwerklaufwerk anzulegen, fast unmöglich.
- generell: die Apple-Systeme sind viel zu geschlossen, um von einem mündigen Computerbenutzer bedient zu werden. Ohne JB in meinen Augen ein Unding.

Ich rege mich schon seit über 20 Jahren über die Gebaren von M$ auf. Aber Apple ist M$ um einiges voraus. Ich vermute Steve Jobs hat aus den Fehlern von Bill Gates gelernt, und das Business perfektioniert.

Dennoch das Bedienkonzept vom iPhone und Mac OS X ist größtenteil genial. Und das, so denke ich, macht seinen Erfolg aus.

Gruß

Kris