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Author [EN] [PL] [ES] [PT] [IT] [DE] [FR] [NL] [TR] [SR] [AR] [RU] Topic: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release  (Read 8709 times)

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Offline ralul

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« on: 2011/09/19, 11:50:55 »
openSUSE klaut viel bei anderen: Mandrivas Kde Zusätze sind in openSUSE aufgeschlagen (Stack Folders). Und auch Ubuntus Ayatana-Unity. So soll Gnome3 viel besser bedienbar sein mit dem Dock von unityQt-2d, nach der Aussage eines openSUSE Bloggers.

Ganz davon abgesehen machen sie aber bei openSUSE auch Mitentwicklung an der Front: systemd
Ich hatte keine Probleme jetzt auf systemd umzustellen:

http://forums.opensuse.org/english/get-technical-help-here/pre-release-beta/465401-systemd-really-pleasure.html

Debian systemd Entwicklung ist ein bisschen hinten dran im Moment, dafür machen sie multiarch ...
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Offline StephanVolkmann

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #1 on: 2011/09/19, 12:44:19 »
Naja, ob das in knapp 4 Wochen klappt mit Multiarch:

Development (future) releases Version Code name Release date End of life date

Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot 13 October 2011 April 2013

Offline devil

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #2 on: 2011/09/19, 13:00:07 »
Für unser erstes Release wäre das natürlich sehr nett, aber ich bezweifle, dass das bis Jahresende was wird. vielleicht reichts fürs 2. Release.

greetz
devil

holgerw

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #3 on: 2011/09/19, 20:08:24 »
Quote from: "ralul"
openSUSE klaut viel bei anderen: Mandrivas Kde Zusätze sind in openSUSE aufgeschlagen (Stack Folders). Und auch Ubuntus Ayatana-Unity. So soll Gnome3 viel besser bedienbar sein mit dem Dock von unityQt-2d, nach der Aussage eines openSUSE Bloggers.

Ganz davon abgesehen machen sie aber bei openSUSE auch Mitentwicklung an der Front: systemd
Ich hatte keine Probleme jetzt auf systemd umzustellen:

http://forums.opensuse.org/english/get-technical-help-here/pre-release-beta/465401-systemd-really-pleasure.html

Debian systemd Entwicklung ist ein bisschen hinten dran im Moment, dafür machen sie multiarch ...


Hallo @ralul,

systemd kannst Du auch schon auf openSUSE11.4 installieren. Aber es ist meines Erachtens noch nicht sehr ausgereift. Ich muss zum Beispiel auf meinem Lenovo TP R500 mit Intelgrafik den KMS helper Poll loslassen, weil sonst kworker nach kurzer Zeit dermaßen viel CPU Power benötigt, dass es das Notebook fast lahm legt. Für Extra Sachen ist unter openSUSE /etc/rc.d/boot.local zuständig.

Unter systemd wird diese Datei jedoch ignoriert und kworker meint es dann rasch wieder gut mit meiner CPU.

Viele Grüße,
  Holger

Offline devil

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #4 on: 2011/09/19, 20:36:49 »
Zum Linux-Bootprozess und speziell systemd gabs letztens auf LWN.net einen guten Artikel

greetz
devil

Offline OppaErich

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #5 on: 2011/09/20, 13:19:09 »
Sagt einmal Ihr Suse Kenner: Ist denn nun Gnome3 in Suse oder nicht ?
Ich habe mir den Suse Gnome heruntergeladen aber das ist immer noch ein 2er Gnome.  :?

Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit Fedora 15 aber leider gibt es da keine mspgcc-uniarch Pakete und das Selbstkompillieren kriege ich nicht gebacken. Für die Suse soll es Pakete geben und eben auch Gnome 3.

Grüße,
Stephan

Offline ralul

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #6 on: 2011/09/20, 16:24:21 »
@Holger, systemd ist von Greg Kroh-Hartmann für openSUSE-11.4-Tumbleweed gerade wieder zurückgezogen, weil die Basis dafür in dem Release noch nicht stimmt.

@devil, danke für den Link

@OppaErich, Gnome3-3.2-Beta1 läuft gut auf openSUSE-factory, aber die ganzen Extensions, die Gnome3 wieder benutzbar machen, sind gefrostet auf Version 3.1.4 und nicht gangbar. Wenn Du Gnome2 siehst, ist das wahrscheinlich der Gnome3-Notmodus. Oder hast Du die Cdrom iso der M5 Milestone Ausgabe, die auch schon wieder 2 Wochen veraltet ist? Oder, Du musst für den neuen Factory Kernel-3.1-rc5 proprietäre Grafiktreiber selbst kompilieren.
Und was ist mspgcc?
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Offline OppaErich

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #7 on: 2011/09/20, 19:10:05 »
Steht nicht dran, einfach dem Standard Downloadlink folgend.
Code: [Select]

openSUSE-11.4-GNOME-LiveCD-i686.iso

mspgcc ist der gcc fuer MSP430 Mikrocontroller als target.

Danke

Offline ralul

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #8 on: 2011/09/20, 20:03:26 »
hier für Gnome3-factory (unstable!):
http://download.opensuse.org/factory/iso/
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Offline ralul

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Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #9 on: 2011/09/20, 23:48:13 »
Quote from: "devil"
Zum Linux-Bootprozess und speziell systemd gabs letztens auf LWN.net einen guten Artikel
Dorten:
"by just removing LVM and using the volume management features in Btrfs instead."
Tja, wird Zeit LVM auf den Müll zu kippen, wenn Btrfs soweit ist.

Und ich hab doch schon vor einem Jahr gesagt:
"[systemd] ... to standardize the boot process across distributions, getting rid of lots of little differences that do not need to be there."

Andere Zitate dieses Artikels:
"Once upon a time, all Unix systems were multi-seat; he is, he said, just bringing back a feature that was in Unix at the very beginning. One side effect of this work will be the removal of ConsoleKit"

und:
"The Systemd view of the world has not yet won over everybody, but the opposition seems to be fading. Systemd looks like the init system of the future (and more) for a lot of high-profile distributions."
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Offline GoinEasy9

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RE: Re: systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #10 on: 2011/09/23, 05:21:13 »
I saw this systemd discussion, so, I thought you might be interested in this article.  

http://news.opensuse.org/2011/09/20/systemd-is-being-removed-from-tumbleweed/

I've never had a problem with systemd, using it on Fedora 15 desktops.  Although the discussion gets quite heated at times on the fedora-devel mailing list.

IMHO, it's still a work in progress.
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holgerw

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #11 on: 2011/09/23, 06:05:18 »
Hello @GoinEasy9,

thanks for your hint. I'll read the article.

@ralul: Die Betonung bei Btrfs liegt doch aber darauf, wenn es fertig ist.

Was heißt das für mich als Nutzer eines Systemes auf dem Desktop?
Es muss ein stabiles fsck für btrfs geben.
Es hat mindestens genauso schnell zu sein, wie ext4.

Was die Geschwindigkeit angeht, habe ich vor einigen Wochen einen ziemlich ernüchternden Kommentar von Alf gelesen.

Viele Grüße,
  Holger

Offline agaida

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #12 on: 2011/09/23, 07:46:32 »
Holger, nicht so ernst nehmen, lesend ist das Dateisystem sauschnell. Wenn man also auf der Kiste 90% lesend arbeitet, dann ist das voll in Ornung.
Kompression hilft bei mechanischen Platten auch, hat aber für mich keinerlei Relevanz mehr. Meine Hardware komprimiert.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

Offline ralul

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systemd in openSUSE-factory-12.1 November Release
« Reply #13 on: 2011/09/23, 15:16:45 »
Genau, die meisten Zugriffe im normalen Desktop Betrieb sind lesend (*). Diese sind für Btrfs sogar schneller als auf ext4, eben weil Btrfs sein Dateisystem beim Schreiben besser auf Zugriffe vorbereitet als Ext4 und deswegen länger braucht (Vermutung). Btrfs braucht beim Schreiben aber hauptsächlich länger, weil es noch zusätzlich ein Snapshotfeature vorbereitet beim Schreiben: Damit man vorherige Versionen eines Dateibaums wieder hervorholen kann (Snapshot). Wenn in Ext4 ein Snapshotfeature eingebaut würde (es gibt solch einen Zusatz für Ext4 schon), wäre Ext4 auch langsamer beim Schreiben. Außerdem hat Btrfs noch Verwaltungsfeatures, die dem LVM entsprechen sollen ...

PS (*): Ich könnte mir vorstellen, dass man seinen zukünftigen Btrfs-Dateisystem Desktop tunen kann, indem man dann bestimmte schreibende Sachen auf ein einfacheres Dateisystem exportiert (zB nepomuk-strigi auf eine ext4 Patition verlinkt), oder /home sowieso mit ext4 formatiert.
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Offline agaida

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« Reply #14 on: 2011/09/23, 16:12:44 »
Nur so zum Nachdenken: Viele Features von btrfs prädestinieren btrfs für netbooks & co. Wenn ich aber einige nette Features rauslasse, z.B. transparente Kompression, weil das eine dafür vorbereitete Platte macht, was bleibt dann über? Dateiablagen, die im Zugriff über gewichtete binäre Bäume angesprochen werden mögen auch nett sein. Bei der Entwicklung der Technik ist das aber kein Killerfeature mehr für mich. Einer der Nachteile von btrfs, die Fragmentierung fällt zwar mit ssd auch hinten über. Was bleibt ist der overhead beim Einfügen.

Und ganz ehrlich: Man kann einen Turbo an der einen oder aber anderen Stelle zünden. Genügend schnelle Hardware vorausgesetzt, würde ich dann doch ein stabiles Dateisystem vorziehen. Ganz nebenbei wird ja auch ext4 weiterentwickelt.
Wenn ich an die Entwicklungszyklen grade im Bereich Storage denke, dann kann man sich über so was wie btrfs noch mal unterhalten, wenn Reiser kurz vor seiner Entlassung steht. Mal schauen, was eher passiert. Bis dahin bin zumindest ich mit ext4 gar nicht so schlecht versorgt.
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