[erledig] VirtualBox propritär von sun/ Oracle unter Aptosi

Started by Phoenix, 2010/10/15, 00:48:39

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devil

dpkg ist das herz jeder debian/debian-derivat installation, nämlich der paketmanager.
apt ist ein aufsatz dazu.apt kann alles installieren was in den debian archiven ist.
da virtualbox in der unfreien version nicht dort drin ist, es aber ein .deb paket gibt, nimmt man dpkg -i zur installation des deb pakets. da aber das paket abhängigkeiten hat (die dpkg im gegensatz zu apt nicht automatisch mitinstalliert, muss du ein apt-get -f install hinterherschicken.
Quote
Ich wollte mich wirklich an dem Thema Aptosid festbeißen; ich Moment finde ich das Gebißhaftpulver nicht.
das gebisshaftpulver ist, sich linux-/debiangrundlagen anzulesen, z.b. hier:
http://de.linwiki.org/wiki/Linuxfibel
http://debiananwenderhandbuch.de
http://manual.aptosid.com/de/welcome-de.htm

greetz
devil

agaida

@Phoenix: Du schreibst hier aber wirklich über ein aptosid? So richtig auf debian basierend? Weil - wenn ich das hier lese, kann ich nicht nachvollziehen a) das es überhaupt irgendwelche Probleme gibt, die nicht seit Jahren lang und schmutzig dokumentiert sind, b) was an towo's tipps so unverständlich ist, c) dass man die Basis des debian Paketmanagementsystems nicht kennt.
Um mal richtig böse zu sein: WzT ist so schwer daran, auf http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads zu gehen und bei der ansatzweise richtigen Distribution/Version und der richtigen Architektur einmal "klick" zu machen? Das ist doch kein Teufelswerk!
Wenn man dann die grade heruntergeladene Datei auch zufälligerweise in irgendeinem Verzeichnis finden sollte, vorzugsweise unter ~/Downloads, dann könnte man dann mal versuchen

  • dpkg -i  vir...
  • apt-get -f install # towo's Rat folgend
  • /etc/init.d/vboxdrv setup # das zur Verfollständigung der Installation
Wenn das Bauen der Module schiefgehen sollte, könnte man versuchen:

  • apt-get install linux-headers-... # ... ersetzen durch Version
  • apt-get install build-essentials # wie der Name schon sagt, die helfen beim Bauen, bzw.  ohne build-essentials keine Kernel-Module
Wenn es dann immer noch nicht funkt, könnte man sich mal ganz spasseshalber nochmals anschauen, ob eventuell nicht alle dependencies zum Bauen installiert sind. Kann ja sein. Vielleicht mache ich mir das alles zu einfach, aber Vbox ist nun wirklich das Programm, was ich unter jedem Linux, was ich bisher in die Finger bekam, mit als erstes installiere. Immer ohne Probleme und immer puel. Das einzige, was bei mir nie funktioniert, ist daran zu denken, dass ich vbox noch als Berechtigung brauche, um damit glücklich zu werden. Aber das wars dann auch.
In diesem Thread ist wirklich nichts unerwähnt geblieben, was man braucht, um mit Vbox glücklich zu werden. Wie geschrieben, ich kann es nicht mehr nachvollziehen...
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

ayla

Hi Phoenix,

nachdem ich die letzten Antworten gelesen habe möchte ich auch noch gern meinen Senf dazugeben.

Erstmal: Ich finde es gut wie du dich trotz aller Probleme die du hast nicht entmutigen lässt und dich (wie bei der nvidia-Treiber-Installation) durchbeisst bis du es am Ende dann doch am Laufen hast.

Aber: Die meisten -um nicht zu sagen alle- Probleme die du hast kommen daher dass du dich nicht mit den Grundlagen auseinander gesetzt hast.
Ich kann dir nur raten den Links die devil dir gegeben hat zu folgen und einen Teil der Zeit, die du bisher in die Lösung deiner verschiedenen Probleme investiert hast, darauf zu verwenden dir erstmal zumindesst einen Überblick über die Grundlagen zu verschaffen. So wahnsinnig viel ist es ja gar nicht.

z.B.:

Aufbau des Datei-Systems,
Paketmanagement
Benutzerverwaltung

Es wird sich bereits bei deiner nächsten Aktion auszahlen :wink:

Gruß
ayla

ralul

Ich kann mich nur anschiessen. Ich habe nur Lust auf Phoenix einzugehen, wenn die Frage klein und klar ist.

Möglichst jeweils eine Frage in einem eigenen Thread, bitte keine Angst hier neue Threads zu eröffnen! Denn der Nachteil von großen vermischten Threads ist, dass man als Beantworter immer nochmal beschreiben muss, auf was man antwortet. Gleichzeitig trainiert eine Aufteilung des Problems in Unterfragen das Problembewußtsein und die Disziplin des Fragers. Oft werden Probleme dann schon
beim Fragen vom Fragenden selbst gelöst. Dann wird der Frager selbst zu einem Supporter. Dies ist sogar schon oft in den Foren passiert und sehr schön so!


Am Rande ein Beispiel für uninteressante Fragen:
Vor einiger Zeit propagierte auf Phoronix jemand eine grundlegende Änderung der Linux Verzeichnisstruktur: Alles von einem Programm soll doch gefälligst in einen Ordner rein.

Das Wichtigste ließ dieser Vorschlag allerdings ausser Acht: Die GNU Philosophie, dass jedes Progrämmchen nur eine möglichst kleine Teilaufgabe haben soll.

Niemand, der Ahnung hatte, hatte Lust darauf einzugehen, schon gar nicht zu widersprechen....
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

Phoenix

Quotehttp://de.linwiki.org/wiki/Linuxfibel
http://debiananwenderhandbuch.de
http://manual.aptosid.com/de/welcome-de.htm

Hallo Devil,

Du wirst es nicht glauben, aber die Hilfen 2 + 3 schaue ich mir jeden Tag an. Den Link 1 kenne ich nicht. Aber ich befrage auch die Suchmaschine, so oft es notwendig erscheint. Nur: ich habe keinerlei Chancen, mir ein Handbuch komplett durchzulesen und hinterher noch zu wissen, was wo stand. Ich muß bei konkreten Problemen stets den Einzelfall nachsuchen.

Ich bin vorgewarnt worden, und die Skepsis hat sich leider bestätigt; der Kollege ist jahrelanger Debian- Kenner und hat angedeutet, daß ich in meinem Fall besser die Finger davonließe. Seine Einschätzung hat sich wohl leider bestätigt.

Irgendwo hier im Thread stand z. B. eine Warnung, dpkg zu nehmen; gerade deshalb habe ich das bei der VB nicht zusätzlich benutzt. Bei irgendwelchen Recherchen fand ich den Hinweis, zur Installation unbedingt nur apt zu benutzen. Ich könnte noch einiges aus der Erinnerung zitieren- aber was bringt es.
Ich bin weitgehend nach den Tipps von bluelupo vorgegangen: apt-get install virtualbox-3.2 hat er gepostet.

dpkg -i install virtualbox-3.2
... (Ablauf)
apt-get -f install
... (Ablauf)
interpretiere ich jetzt aus euren Äußerungen als Konsoleneingaben; genauso könnte es auch so aussehen: dpkg -i install virtualbox-3.2 apt-get -f install .

Tut mir leid, aber das Zusatzaufrüsten beispielsweise habe ich aus anderen Infoquellen, in den beiden Handbüchern habe ich keine geeigneten Tipps gesehen. Aber auch in verschiedenen Infoquellen, die ich gesammelt habe, taucht Debian fast nie oder nur am Rande auf; wahrscheinlich, weil es so simpel ist...?

Hallo Agaida,
Quote@Phoenix: Du schreibst hier aber wirklich über ein aptosid? So richtig auf debian basierend? Weil - wenn ich das hier lese, kann ich nicht nachvollziehen a) das es überhaupt irgendwelche Probleme gibt, die nicht seit Jahren lang und schmutzig dokumentiert sind, b) was an towo's tipps so unverständlich ist, c) dass man die Basis des debian Paketmanagementsystems nicht kennt.
a) ich bin erst kurze Zeit dabei, und vor Debian selbst habe ich ein wenig Konsolenhorror. Daß es nicht ohne geht, ist klar, aber zu 95 oder mehr % ? Also kann ich nicht umhin, die Konsolenbefehle so, wie ich sie vorliegen habe, in die Konsole zu verfrachten und abzuschicken. Interpretieren kann die ich die nur selten.

b) towo setzt leider voraus, daß man sich auskennt; aber wäre das so, müßte ich nicht fragen. Ich habe immer den Eindruck, als ob er davon ausgeht, daß man am Rechner eine automatische Infoergänzung hat. Ich möchte mich nicht mit ihm verscherzen, aber mehr Recherchearbeit als bei seinen Tipps habe ich hier im Forum noch nicht gehabt.

c) Ich hatte gehofft, per neudeutsch learning by doing allmählich hinter die Finessen zu kommen- forget it.

QuoteUm mal richtig böse zu sein: WzT ist so schwer daran, auf http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads zu gehen und bei der ansatzweise richtigen Distribution/Version und der richtigen Architektur einmal "klick"* zu machen? Das ist doch kein Teufelswerk!
Genau das habe ich bei meinen bisherigen Installationen immer so gemacht; durch die ganze Tippansammlung bin ich davon ausgegangen, daß genau dies bei Debian & Co. nicht funktioniert. Und wegen der speziellen Erläuterung auf der Downloadseite zu Debian habe ich davon* sofort die Finger gelassen.
Quote
vorzugsweise unter ~/Downloads,
finde ich bei mir nicht, stattdessen /var/lib/apt/lists/ .

Downloadverzeichnisse, die ich kenne, sind fast immer in /home lokalisiert gewesen. Muß ich die in Aptosid erst selbst anlegen?

Quote* dpkg -i vir...tualbox-3.2 ?
   * apt-get -f install # towo's Rat folgend
   * /etc/init.d/vboxdrv setup # das zur Verfollständigung der Installation
Und meine vergurkte vboxdrv- Bezeichnung? Den Anhang weglöschen per Umbenennen? Ich hab keine Ahnung, ob das gefahrlos möglich ist. Und das kann ich nur Menschen fragen, für Maschinen verständlich kann ich das nicht formulieren.

QuoteWenn das Bauen der Module schiefgehen sollte, könnte man versuchen:

   * apt-get install linux-headers-... # ... ersetzen durch Version
   * apt-get install build-essentials # wie der Name schon sagt, die helfen beim Bauen, bzw. ohne build-essentials keine Kernel-Module
build-essentials sehe ich jetzt zum ersten mal bei diesem Thema.
Quote...könnte man sich ... anschauen, ob... nicht alle dependencies zum Bauen installiert sind. ... Vielleicht mache ich mir das alles zu einfach, aber Vbox ... mit als erstes installiere. Immer ohne Probleme und immer puel. ... vbox noch als Berechtigung = vboxusers? ... ich kann es nicht mehr nachvollziehen...
VBox installiere ich auch fast zu Anfang bei einer jeden Distri- Neueröffnung; eine Installation, die die nicht verarbeiten kann, kann mir auch sonst gestohlen bleiben. Und puel, ganz klar, wegen der USB- Fähigkeit.

Tut mir leid, die OSE- Variante ist etwas für den Eimer...

Ich habe, soweit möglich, anhand der Tipps in diesem Thread versucht, eine Installation hinzubekommen. Die ist gründlich vergurkt, und ich möchte alle Spuren beseitigen, um vielleicht noch einmal von vorn zu beginnen.
Sicherlich recherchiere ich zuvor im Forum der VB auch noch zum Thema.

Ich hab natürlich keine Ahnung, wie lange Du, Agaida, schon bei Debian + seinen Ablegern bist; wenn Du aber behauptest, noch nie Schwierigkeiten dabei gehabt zu haben, kommen bei mir ziemlich viele Fragezeichen.

Scheinbar ist es gefährlich, unbedarft an diese Linuxbasis heranzugehen. Ich habe nur zur VB und der Grafiktreiber- Nachinstallation unter Aptosid schon so viele Stunden gesucht wie in 3 Jahren Umgang mit den anderen Distris nicht.

Hier:
Quote/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_Release
/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_Release.gpg
/var/lib/apt/lists/download.virtualbox.org_virtualbox_debian_dists_squeeze_non-free_binary-amd64_Packages
habe ich die Pakete bei mir wohl gefunden; die schmeiße ich alle herunter, dann baue ich mir aus den Tipps auch dieser Reihe eine neue Anleitung, und vielleicht versuche ich es noch einmal.

Ganz im Ernst: ich kann verstehen, daß auch ihr gefrustet seid, weil eure Hinweise scheinbar verraucht sind. Ich werde deshalb hier erstmal aufhören. Bekomme ich die VB irgendwie ans Laufen, gehe ich an meine anderen Baustellen; sonst kommt der Liebherr 974 oder so zu Aptosid...

Für mich ist Barrierefreiheit a.a.O ein eminent wichtiges Thema. Leider hat sich mein Eindruck erhärtet, daß Debian & Co.- Entwickler nicht wissen, was das ist. Hätte ich nicht von euch so viele unterstützende Tipps erhalten, wäre ich hier keinen Schritt weitergekommen.
Das Wissen aus elektronischer Hilfe zu bekommen, war mir nicht möglich; und ich glaube nicht, daß ich unzureichend gesucht hätte.

Erst nach Erstellung dieser Maxiantwort habe ich aylas und raluls Antworten gelesen. Daß meine Fragen so umfangreich wurden, lag auch daran, daß sich immer höhere Barrieren aufbauten, je mehr ich versucht habe. Und ich halte ehrlich nicht viel davon, eine solche Reihe wie diese aufzusplitten, weil es immer allein um das Thema ging, eine propritäre VBox- Installation unter Aptosid funktionsfähig auf das Aptosid zu bekommen.
Wenn ich dazu erst die Linux- Grundlagen mit dem Nürnberger Trichter erwerben muß, läuft etwas schief. Ich möchte noch einmal verdeutlichen, daß es nicht darum geht, hier mit jemandem nicht klarzukommen oder persönlich anzugreifen.

Danke für euer Interesse & bis später

Phoenix

ayla

Hallo,

hmm, ich brauch zwar die vbox nicht, aber um das Problem von Phoenix nachzuvollziehen hab ich mal versucht eine zu erstellen.

Und ich muß sagen: Ich hab auch keine Ahnung wie ich weiterkommen soll:

Installation des squeeze-Paketes sowohl mit apt als auch mit dpkg bringt die Meldung:
Trying to register the VirtualBox kernel modules using DKMS:
Failed, trying without DKMS ... failed!
Recompiling VirtualBox kernel modules:
Look at /var/log/vbox-install.log to find out what went wrong ... failed!

var/log/vbox-install.log sagt:
Makefile:170: *** Error: /usr/src/linux (version 2.6.36) does not match the current kernel (version 2.6.36-0.slh.5-aptosid-amd64).  Schluss.

In /usr/src/linux verlassen mich dann die guten Geister, ich wüsste nicht was ich hier machen sollte.
Wo das makefile mit der Zeile 170 zu finden ist, die ich ja eventuell ändern könnte, ich vermute dies hier: /usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxdrv/makefile

Der entsprechende Auszug aus dem File: (Zeile 152 - 180)
# kernel base directory
ifndef KERN_DIR
 # build for the current kernel, version check
 KERN_DIR := /lib/modules/$(shell uname -r)/build
 ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
  KERN_DIR := /usr/src/linux
  ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
   $(error Error: unable to find the sources of your current Linux kernel. \
          Specify KERN_DIR=<directory> and run Make again)
  endif
  $(warning Warning: using /usr/src/linux as the source directory of your \
                     Linux kernel. If this is not correct, specify \
     KERN_DIR=<directory> and run Make again.)
 endif
 # check if versions match -- works only for later 2.6 kernels
 VBOX_KERN_VER := $(shell $(MAKE) -sC $(KERN_DIR) --no-print-directory kernelrelease 2> /dev/null || true)
 ifneq ($(VBOX_KERN_VER),)
  ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
   $(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
                  the current kernel (version $(shell uname -r)))
  endif
 endif
else
 # build for a dedicated kernel, no version check
 ifneq ($(shell if test -d $(KERN_DIR); then echo yes; fi),yes)
  $(error Error: KERN_DIR does not point to a directory)
 endif
endif


Und jetzt verlassen mich dann meine Linux-Kenntnisse und wenn jemand das Teil problemlos auf der 64-bit arch installiert bekommt kann ich auch nur noch frustriert zuschauen :)
Ein /etc/init.d/vboxdrv setup ändert (natürlich) auch nix und eins der -buntu-Pakete auszuprobieren oder dkms zu installieren möchte ich meinem System jetzt doch nicht antun.

Jemand noch Interesse bei der Lösung behilflich zu sein?

Gruß
ayla

agaida

Ich mache Linux jetzt seit 14 Monaten. Erst ein wenig Ubuntu, so richtig mit 0 Ahnung, dann war ich von der damals grade noch aktuellen 9.04 nicht begeistert, dann CentOS, Begeisterung herrschte vor, leider zu alt, 3 Tage Debian, 3 Tage Fedora, 2 Tage Sabayon, 1 Woche Suse, alles nicht mein Fall. Dann war Ubuntu 9.10 kurz vor der Fertigstellung, das habe ich bis April hauptsächlich benutzt, nicht wirklich begeistert. Dank des Scherzes zum 1. April war ich so vergrätzt, dass ich Ubuntu kurz mal in die Verbannung schickte (ich hatte ein mittelschweres Konfigurationsproblem dank Ubunut und dieser Scheissscherz brachte das Forum vollständig zum Erliegen, kein normales Arbeiten mehr möglich). Die einzigen Alternativen zu Ubuntu zu dieser Zeit waren debian, sidux, gentoo und Arch. Von Debianoiden wollte ich weg, Gentoo hatte ich bereits in Form von Sabayon kennen und "lieben" gelernt, es blieb Arch.

Also habe ich mit meinem damaligen Kenntnisstand flugs mal ein Arch installiert. Da ich nichts überstürzen wollte und dieser nervige X-Server nicht störte, habe ich erst mal 3 Tage auf der Konsole verbracht, spätestens mach einem Tag vollständig begeistert. Dann habe ich noch diverse Fenstermanager durchprobiert, das hat noch mal 3 Tage gedauert, bin wieder bei Gnome gelandet und war erstaunt, wie schlank und hässlich Gnome sein kann ;) In diesen paar Tagen habe ich mehr über Linux gelernt, als in den Monaten vorher. Irgendwann kam dann die "Aussöhnung" mit Ubuntu und ich bin parallel gefahren.

Die Entwicklung von 10.10 habe ich noch mitverfolgt und mir so meine Gedanken gemacht, ich habe das Zeug auf meinen Rechnern aber nie stabil zum Laufen bekommen, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe. Dann kam noch der Ärger mit meinen Servern unter Ubuntu und der Punkt SchnauVo war erreicht. Alternativen zu dem, was ich anstellen wollte nicht wirklich, also fahre ich jetzt auf den Servern debian, Auf der Suche nach einem nicht mit Ubuntu behafteten und nicht orginalen debian-desktop fand ich zum Glück aptosid. Gegen Sidux hatte ich irgendwie Vorurteile, Aptosid hatte ich nie gehört. Der Rest ist einfach: Image ziehen, installieren, glücklich sein. Die Stolperfallen stehen hier im Thread http://forum.siduction.org/index.php?topic=192 (Schwerer Weg zu Aptosid), die Gründe ausführlich in http://forum.siduction.org/index.php?topic=208 (Maverick 10.10).

So, doch ausfühlicher geworden, als geplant. Aptosid ist für mich erste Wahl, wenn es um KDE und debian geht. Anfangs hatte ich noch leichte Bedenken wg. Stabilität, die haben sich aber vollkommen erledigt. Ich habe irgendwann in dieser Woche mal geschrieben, dass man mich vor ein paar Monaten noch für vollkommen verrückt erklärt hätte, meinen Wechsel von Kubuntu zu Aptosid mit generellen Fragen der Stabilität und Zuverlässigkeit zu beantworten, es ist für mich aber wirklich so. Eine auf Sid basierende Distri ist wesentlich stabiler als Kubuntu. Hätte ich nie von zu träumen gewagt. Der einzige Kritikpunkt an Aptosid (besser debian) ist, dass 4.5.3 noch nicht in experimentell ist, das würde ein für mich sehr nerviges Problem mit kmail und Links zu https://-Seiten lösen. Den Bug hatte ich unter Arch mit 4.5.2 auch, er ist gefixt. Ob ich deswegen aber KDE unbedingt selbst bauen muss, weiss ich nicht. Da schlägt leider der Freeze voll zu.

Ich brauche am Wochenende so oder so ein frisches Aptosid. Ich werde jetzt gleich mal ein eins aufsetzen und dann die Schritte zu einer funktionierenden Vbox festhalten und ins Wiki stellen. Wenn dann Fragen auftauchen, immer stellen, wie auch andere hier im Forum schon bemerkt haben, Deine Hartnäckigkeit ist bewundernswert. Nur mit der Konsole solltest Du Dich eventuell ein wenig anfreunden. Falls ich Dir kurzfristig weiterhelfen kann, gerne.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

ayla

Hi,

nach suchen in $Suchmaschine nach dem Fehlertext in /var/log/vbox-install.log fand ich einen Thread im englischen Forum in dem Towo eine Lösung vorschlägt.

Diese Lösung angewandt auf alle 3 makefiles in den 3 Ordnern /usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxdrv
/usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxnetadp
/usr/share/virtualbox/src/vboxhost/vboxnetflt

lässt /etc/init.d/vboxdrv setup
durchlaufen mit folgendem Ergebnis:
Stopping VirtualBox kernel modules:done..
Uninstalling old VirtualBox DKMS kernel modules:done..
Trying to register the VirtualBox kernel modules using DKMS:
Failed, trying without DKMS ... failed!
Recompiling VirtualBox kernel modules:done..
Starting VirtualBox kernel modules:done..


Die zu ändernden Zeilen in den makefiles sind folgende:

ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
   $(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
                 the current kernel (version $(shell uname -r)))
endif

wird zu

#ifneq ($(VBOX_KERN_VER),$(shell uname -r))
  # $(error Error: /usr/src/linux (version $(VBOX_KERN_VER)) does not match \
               #  the current kernel (version $(shell uname -r)))
# endif


Ich hab jetzt leider keine Zeit mehr auszuprobieren ob die Box jetzt auch funktioniert, sollte sie meiner Meinung nach aber tun, ich probiers morgen...

Gruß
ayla

EDIT: Doch noch schnell eine XP-CD gesucht und tatsächlich auch noch gefunden, im Moment installiert diese in der vbox :)

reddark


towo

Um mich hier nochmal einzuschalten.
1. Phoenix hat zwar wieder einen laaangen Post getätigt, mit vielen Worten, aber auch wieder ohne wirkliche Info.
2. Das Problem, daß vbox nicht gegen den slh-kernel kompiliert war bekannt und auch hier hilft eben das posten des entspr. Logfiles, wie wir nun gesehen haben.
3. Das Problem bei Phoenix ist grundsätzlich erstmal ein Anderes, da virtualbox nicht ansatzweise vollständig installiert ist, was man schon an vboxdrv.dpkg-new erkennt, bzw am dpkg -l | grep virtualbox, da ist nämlich der Paketstatus iU anstatt ii.
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

ralul

@towo, wenn du nicht vorher erklärst, was eine Pipe ist, wird das als intelligentes Satztrennzeichen interpretiert :)  Oder einfach mal fragen, was man denn anfangen will mit sowas Virtuellem wie vbox...
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

towo

ralul, Phoenix hat den Befehl ja schon ausgeführt, siehe einfach mal weiter vorn.
http://forum.siduction.org/index.php?msg=2634#2634
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

ayla

Quote from: "towo"
3. Das Problem bei Phoenix ist grundsätzlich erstmal ein Anderes, da virtualbox nicht ansatzweise vollständig installiert ist, was man schon an vboxdrv.dpkg-new erkennt, bzw am dpkg -l | grep virtualbox, da ist nämlich der Paketstatus iU anstatt ii.

Dazu würde ich vorschlagen erstmal mit einem apt-get purge virtual*
das von virtualbox zu entfernen was normal installiert wurde und so auch leicht zu entfernen ist.
Danach würde ich einen Dolphin öffnen und über die Funktion suchen nach virtualb* und vbox* suchen und nachschauen ob da noch was übriggebleben ist und dies dann entfernen.
Wenn du dann sicher bist daß alles weg ist eine virtualbox.list in /etc/apt/sources.list.d/ erstellen, das squeeze-Repo das du auf der Downloadseite von Virtualbox findest dort einfügen und ein
apt-get update
apt-get install virtualbox-3.2

Dann die 3 makefiles anpassen und das /etc/init.d/vboxdrv setup  aufrufen.

Danach sollte es mit vbox klappen.

Gruß
ayla

towo

Die Frage ist halt, ob man wirklich in den 3 Makefiles rumpfuscht, oder lieber 2 kleine Änderungen im Makefile der Headers vornimmt.
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

agaida

Ich hab mir mal erlaubt, eine Installation von VirtualBox auf einem aktuellen frischen i686- und x86_64-System ohne jegliche Änderungen in irgendwelchen Headers oder makefiles auszuführen. Das Ergebnis steht im Wiki unter http://wiki.aptosid.de/index.php/VirtualBox_non-free . Ist vielleicht nicht die feinste Variante, finde ich persönlich aber sauber, ist ohne besondere Vorkenntnisse und Hacks nachzuvollziehen.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen