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2020/09/29, 23:35:59


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Author [EN] [PL] [ES] [PT] [IT] [DE] [FR] [NL] [TR] [SR] [AR] [RU] Topic: vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd  (Read 10570 times)

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Offline dieres

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moin,

leider kompilieren weder die vmwareplayer module noch die von virtualbox non-ose mit dem neuen kernel out of the box.

fglrx-source hat mit towo|s hinweis geklappt.
gibt es für vmware player und virtualbox non-ose auch schon eine Lösung?

Online towo

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #1 on: 2010/10/25, 22:48:24 »
Für virtualbox stehts doch hier im Forum, sogar von mir.
Für vmware müßte man schonmal ein log sehen, ob es evtl. sogar das gleiche Problem ist.
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

Offline dieres

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #2 on: 2010/10/25, 23:05:06 »
virtualbox läuft jetzt. Mit vmware gab es schon mit 2.6.35 Probleme, wo ich aber ne Lösung gefunden hatte.

Die letzten zeilen vom log:
Code: [Select]

Okt 25 22:59:24.326: app-139814470543104| Building module vmmon.
Okt 25 22:59:24.326: app-139814470543104| Extracting the sources of the vmmon module.
Okt 25 22:59:24.348: app-139814470543104| Building module with command: /usr/bin/make -C /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only auto-build SUPPORT_SMP=1 HEADER_DIR=/lib/modules/2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64/build/include CC=/usr/bin/gcc GREP=/usr/bin/make IS_GCC_3=no VMCCVER=4.4.5
Okt 25 22:59:25.389: app-139814470543104| Failed to compile module vmmon!


das letzt mal musste ich die sourcen von vsock und vmmon ändern. Finde die Beschreibung leider nicht mehr wieder  :oops:

Online towo

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #3 on: 2010/10/25, 23:11:25 »
Für mal das händisch als root aus:
Code: [Select]
/usr/bin/make -C /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only auto-build SUPPORT_SMP=1 HEADER_DIR=/lib/modules/2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64/build/include CC=/usr/bin/gcc GREP=/usr/bin/make IS_GCC_3=no VMCCVER=4.4.5
Dann sollte man sehen, wo das Problem liegt.
Aber mal abgeshen davon, in der Regel hat VMware immer Probleme mit aktuellen Kerneln und erfordert immer einen Patch.
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

Offline dieres

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #4 on: 2010/10/25, 23:46:57 »
Code: [Select]
root@siduxbox:/home/didi# /usr/bin/make -C /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only auto-build SUPPORT_SMP=1 HEADER_DIR=/lib/modules/2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64/build/include CC=/usr/bin/gcc GREP=/usr/bin/make IS_GCC_3=no VMCCVER=4.4.5
make: *** /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden.  Schluss.


Ich hab dann das Verzeichnis /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only
aus /usr/lib/vmware/modules/source/vmmon.tar entpackt und das gleiche noch einmal gemacht, mit folgendem Ergebnis:

Code: [Select]
root@siduxbox:/home/didi# /usr/bin/make -C /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only auto-build SUPPORT_SMP=1 HEADER_DIR=/lib/modules/2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64/build/include CC=/usr/bin/gcc GREP=/usr/bin/make IS_GCC_3=no VMCCVER=4.4.5
Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only'
make -C /lib/modules/2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. \
          MODULEBUILDDIR= modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/linux-headers-2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64'
  CC [M]  /tmp/vmware-root/modules/vmmon-only/linux/driver.o
/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only/linux/driver.c: In function ‘init_module’:
/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only/linux/driver.c:422: error: ‘struct file_operations’ has no member named ‘ioctl’
make[2]: *** [/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only/linux/driver.o] Fehler 1
make[1]: *** [_module_/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only] Fehler 2
make[1]: Leaving directory `/usr/src/linux-headers-2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd64'
make: *** [vmmon.ko] Fehler 2
make: Leaving directory `/tmp/vmware-root/modules/vmmon-only'

Offline dieres

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #5 on: 2010/10/26, 00:24:28 »
hab es jetzt mit diesem patch hinbekommen:http://communities.vmware.com/thread/282463?tstart=60

die sourcen aus /usr/lib/vmware/modules/ ausgepackt. den patch angewendet, das Verzeichnis vmmon-only wieder eingepackt und nach /usr/lib/vmware/modules/vmmon.tar kopiert.

beim patchen gab es alledings ein paar rejects ?? Hat aber trotzdem funktioniert. VmWare Player läuft wieder :D

Offline jurugu

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #6 on: 2011/01/05, 20:05:24 »
Hallo,
da nicht jeder so supergut ist wie Ihr und der Patch auch für vsock gilt habe ich das im folgenden mal etwas ausführlicher für Normalsterbliche beschrieben:

Wie geht der Patch?

Die Patch-Datei vmware-7.1-2.6.36-generic.patch vom obigen Link herunterladen und nach /usr/lib/vmware/modules/source kopieren. Alle folgenden Befehle mit sudo oder als root ausführen:

tar -xvf vmmon.tar        (Sourcen in vmmon-only auspacken)
tar -xvf vsock.tar         (Sourcen in vsock-only auspacken)

patch -p1 <vmware-7.1-2.6.36-generic.patch (Patch anwenden)

mv vmmon.tar vmmon.bak    (Sicherungskopie Originalsource)
mv vsock.tar vmsock.bak  (noch eine Sicherungskopie anlegen)

tar -zvf vmmon.tar vmmon-only (Sourcen  wieder einpacken)
tar -zvf vsock.tar vsock-only  (einpacken)

Dann Vmware normal aus dem Menü starten und
Beten (-:

Gruesse
Jurugu

Online towo

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #7 on: 2011/01/05, 20:52:56 »
Tja, nur is seit heute (2.6.37) erstmal schluß mit VMWare.
VMWare, bzw, die kernel-module, benötigt BKL, welches seit 2.6.37 nicht mehr im aptosid-kernel drin ist. Da helfen auch die ganzen Patches nyx.
Ich gehe nicht zum Karneval, ich verleihe nur manchmal mein Gesicht.

Offline jurugu

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #8 on: 2011/01/12, 17:57:45 »
Oh, nett zu wissen.

Das klärt dann wohl die Mär von der Stabilität eines rolling sid releases wie aptosid.
Dann ist für mich erstmal Schluss mit upgrades und vielleicht auch bald Schluss mit sid.
Es gibt wichtigeres als ständig den neuesten Kernel anzubeten.
Stabiler Betrieb zum Beispiel...

Gruss
Jurugu

ralv

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #9 on: 2011/01/12, 19:00:57 »
was hat das denn wohl mit der stabilität des systems zu tun?
meine aptosid-systeme laufen seit langem ohne probleme...
das BKL nicht mehr erwünscht ist, weiss man auch nicht erst seit gestern...von daher hätte vmware ja nun genügend zeit gehabt...

gruß aus münster

rainer

Offline jurugu

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #10 on: 2011/01/12, 19:28:50 »
Stabilität ist, wenn eine wichtige Infrastrukturapplikation, die vorher lief,
nach einem regulären Update auch noch läuft. Vmware ist zwar kein OpenSource (also irgendwie böse) aber trotzdem wichtig genug, um in einer IT-Infrastruktur nicht darauf verzichten zu können (es gibt dazu momentan aus 101 Gründen keine Alternative). Die Applikation kann (und muss) für ein Unternehmen wichtiger sein als das Betriebssystem. Eine Update-Politik, die ständig solche Risiken nach sich zieht hat nichts mit Stabil em Betrieb zu tun. Da wackelt hier der Schwanz (Kernel) mit dem Hund (Applikationsstack) und das bedeutet nicht den Tod für die Applikation sondern erstmal das Ende für ein Rolling Release. Aber es gibt ja noch viele andere  Distris, die das besser können und man kann ja auch erstmal den alten Kernel noch ein Weilchen behalten. War trotzdem eine nette Zeit mit aptosid...
Gruss, jurugu

Offline reddark

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #11 on: 2011/01/12, 19:56:23 »
Für ein Unternehmen würde ich auch nicht auf debian/unstable setzen, sondern auf stable ;)

Offline frankqn

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #12 on: 2011/01/13, 01:51:51 »
Hallo,

Was ist BKL? Und wer will es warum nicht mehr im Kernel? Zumal Vmware ja nicht die einzige Software ist, die nun nicht mehr läuft.

holgerw

  • Guest
vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #13 on: 2011/01/13, 06:47:57 »
Quote from: "ralv"
was hat das denn wohl mit der stabilität des systems zu tun?
meine aptosid-systeme laufen seit langem ohne probleme...
das BKL nicht mehr erwünscht ist, weiss man auch nicht erst seit gestern...von daher hätte vmware ja nun genügend zeit gehabt...

gruß aus münster

rainer


Hallo Rainer,

daas hier zeigt doch aber sehr schön, dass Stabilität ein Faktor ist, der sehr umfeldabhängig ist.

Mein aptosid läuft auch ohne Schwierigkeiten, sollte ich allerdings etwas wichtiges nutzen, was BKL noch braucht, und würde ständig ältere Kernel durch aktuelle hier ersetzen und die älteren dann sofort entsorgen, dann hätte ich den Salat :-)

Und ich glaube auch nicht, dass sich die Entwickler von Vmware nach dem aktuellsten Kernel richten, sondern danach, was die großen Distributionen in ihren stabilen Versionen momentan als Kernelversion einsetzen. So werkelt OpenSUSE11.3 zur Zeit mit eimnem 2.6.34er Kernel, das aktuelle Debian stable auch mit einer deutlich älteren Version.

Dass heißt nun nicht, dass ich von Kernelentwicklern erwarte, auf Hersteller proprietärer Lösungen Rücksicht zu nehmen.

Nun haben wir Anwenderinnen und Anwender ja die Wahl, und müssen nicht den aktuellsten Kernel nutzen, übrigens auch nicht in Aptosid :-)

Viele Grüße,
  Holger

ralv

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vbox non-ose und vmwareplayer mit 2.6.36-0.slh.1-aptosid-amd
« Reply #14 on: 2011/01/13, 07:58:48 »
hallo holger,

das ist ja alles richtig...aber wenn ich linux in einer produktivumgebung einsetze, dann mache ich mir doch vorher gedanken darüber, was da auf mich zukommt. eine rolling-release-distribution ist da nach meiner ansicht völlig fehl am platz. dafür gibt es halt kandidaten wie centos, debian stable und co. wenn man eine rolling-release wie sid einsetzt, dann muss man eben damit rechnen, dass es mal größere änderungen/neuerungen gibt. irgendwo müssen die fortschritte in der entwicklung ja schließlich auch mal in die systeme einfließen, und dafür sind die entwicklerzweige und die unstable-versionen doch da.
wenn ich auf unstable setze, darauf software laufen lasse, die ich in meiner firmen-infrastruktur dringend benötige, dann kann ich doch hinterher nicht die distribution dafür verantwortlich machen, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

gruß aus münster

rainer