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2017/05/29, 13:17:41


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Author [EN] [PL] [ES] [PT] [IT] [DE] [FR] [NL] [TR] [SR] [AR] [RU] Topic: aktueller experimental siduction lxqt-Build - einige Anmerkungen und Fragen  (Read 1638 times)

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holgerw

  • Guest
Hallo,


der letzte build von lxqt ist ja gelungen, ich habe das System mal gerade per toram auf meinen PC geladen.


Das schaut schön aus, Alf. Ich werde mir gleich dieses System installieren.


Eine Sache macht allerdings wenig Freude, und zwar die Konfiguration einer statischen Netzwerkverbindung.
Zunächst stelle ich fest, dass man über das Netzwerksymbol auf der Taskleiste gar nix konfigurieren kann, hmmm, komisch, bei NetworkManager geht das doch eigentlich. Dann unter Anwendungen > Internet fündig geworden, hier stehen ceni und connman zur Verfügung. ceni ist gut, das kenne ich und ich starte es. Es lässt sich auch konfigurieren,, aber huch: Wieso kann ich da keine Nameserver mehr einstellen? Beim Bestätigen der Einstellung schlägt dann die Initialisierung der Netzwerkkarte fehl. Dann starte ich connman und sehe, das Teil hat meine Netzwerkkarte aktiv und blockiert wohl das Device für ceni (bei der letzten siduction lxqt experimental habe ich mich mal an connman versucht und nach kurzem sehr genervt es bleiben gelassen, damit eine statische Netzwerkverbindung einzurichten, weil die Einstellungen fehlerhaft gesetzt wurden, die unter Gateway eingetragene IP erschien bei der Übersicht unter Timeserver und ähnliches). Ich deaktiviere dann unter connman die Karte, starte wieder ceni und nun klappt immerhin die Einrichtung. Aber immer noch keine Nameserver Einrichtung. Ich schaue mir dann mal /etc/resolv.conf an, hmm, das ist keine Datei, sondern ein Link auf /run/systemd/resolve/resolv.conf. Da ich rasch Internet haben möchte, beende ich den Quark durch Löschen des Links, lege eine /etc/resolv.conf mit Nameservern an und dann klappt es auch mit dem Internet. connman wird noch rasch mit apt-get purge komplett entsorgt.


Ich habe folgende Bitte: Falls Ihr Leute, die kein DHCP verwenden wollen, nicht zur Weißglut treiben wollt, verzichtet bitte bitte auf connman. ceni ist ein ganz tolles Werkzeug, man konnte darüber auch mal Nameserver einstellen, das geht wohl nun nicht mehr (ich vermute, das hat auch mit systemd zu tun). Bitte nehmt doch den NetworkManager, der  ist mittlerweile sehr ausgereift, läuft mit systemd einwandfrei und tut es unter diversen DEs.


Davon abgesehen macht lxqt einwen schönen Eindruck auf mich, ich werde weiter testen.


Viele Grüße,
  Holger


Offline bluelupo

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Hi Holger,

bei systemd Systemen funktioniert das Zusammenspiel systemd-resolved.service und systemd-networkd.service einwandfrei (läuft hier bei mir). Siehe dazu auch den Artikel Arch-Wiki unter https://wiki.archlinux.org/index.php/Systemd-networkd.

BTW. /etc/resolv.conf ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen als Link vorhanden.
« Last Edit: 2015/11/30, 10:42:32 by bluelupo »
Ciao bluelupo
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Offline melmarker

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Und wir setzen auf connman und cmst - mit nm wird man da nichts reissen können. Die notwendigen Einstellungen(tm) sollten aber in cmst leicht zu erledigen sein
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holgerw

  • Guest
cmst - weiterer Versuch
« Reply #3 on: 2015/12/29, 07:00:39 »
Und wir setzen auf connman und cmst - mit nm wird man da nichts reissen können. Die notwendigen Einstellungen(tm) sollten aber in cmst leicht zu erledigen sein

Hallo,

um gleich zur Sache zu kommen:
1. Booten mit siduction-15.1.0-thunderstruck-lxqt-amd64-201511291425.iso
2. Einloggen mit siducer und live
3. Start von cmst, um von dhcp auf manuell umzustellen

Status von cmst:
dhcp ist aktiv
IP4 Adresse ist vorhanden
Netzwerkmaske: 255.255.0.0
Gateway: leer (was ja klar ist, da beim Router kein dhcp eingestellt ist)
Nameserver: leer

Power on auf Power off zu stellen ist keine gute Idee, weil ich dann gar nicht per Konfigurations-Knopf an eine Konfiguration komme, also wieder power on. Das Status Feld ist nun komplett leer.
Ich öffne den Konfigurations-Dialog, trage dann einen Nameserver ein. Zeitserver lasse ich leer. Dann gehe ich auf den Reiter IP4, schalte von DHCP auf Manuell, trage dann eine IP ein, plötzlich ist das Statusfeld nicht mehr leer, es steht dort wieder DHCP, wieder bei IP4 eine Adresse, wieder die Netzwerkmaske 255.255.0.0, Gateway ist leer. Ich trage trotzdem weitere Werte ein, schließe mit OK, das DHCP bleibt hartnäckig dort stehen. Ein Power off und wieder Power on sorgt nun nicht für eine Übernahme meiner manuellen Konfiguration, die wird gnadenlos geleert und klicke ich dann wieder auf den Konfigurtions-Knopf, steht bei IP4 wieder dhcp.

Das Deaktivieren aller Schnittstellen hat auf das Prozedere keinen Einfluss, das oben beschriebene tritt trotzdem auf.

Lieber Alf, Du schreibst, "die Einstellungen in cmst sollten leicht zu erledigen sein". Sollten  ... mal anders gefragt: Hast Du mal über cmst versucht, Internet manuell zu konfigurieren? Oder: Kannst Du mir konkret sagen, wie ich diese Konfiguration bewerkstellige? Mit dem Networkmanager habe ich distributions- und Environement übergreifend innerhalb einer Minute per manueller Konfiguration Internet, das Teil hat Jahre gebracht, um so ordentlch zu funktionieren und nun ist es ausgereift - arbeitet gut mit systemd zusammen.

Daher nochmal zusammengefasst meine Fragen:
Hast Du per cmst schon reibungslos eine manuelle Konfiguration eingerichtet?
Kannst Du mir konkret sagen, was ich tun muss, um so etwas zu bewerkstelligen?
Kannst Du begründen, warum mit Networkmanager wie Du schreibt "nichts mehr zu reißen ist" und Ihre Euch zumindest beim lxqt Flavor für cmst entschieden habt?

Danke und viele Grüße,
  Holger
« Last Edit: 2015/12/29, 09:32:16 by holgerw »

holgerw

  • Guest
Hallo,

dieser Thread ist teilweise gelöst, vergleiche hier:
http://forum.siduction.org/index.php?topic=5935.msg50394#msg50394

Viele Grüße,
  Holger

Offline melmarker

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So, die paar Anmerkungen zu LXQt:
a) Auf connman werde ich in LXQt nicht verzichten, das steht nicht zu Diskussion. Wirklich nicht.
b) Auf cmst werde ich nicht verzichen. Steht nicht zur Diskussion. Auch hier wirklich nicht.
c) Wer das nicht mag: apt purge connman cmst
d) ceni sollte auf dem Iso sein und funktioniert

Aktualität in Debian - Die debian-Repos sind topaktuell, aktueller geht es nicht. Was void da macht erschließt sich mir nicht wirklich. Die müssen Quellen haben, die mir nicht zur Verfügung stehen. Und das finde ich recht komisch, denn ich bin zum ersten recht aktiv in LXQt unterwegs und zum zweiten unter anderem Maintainer für die Pakete in debian. Das ist nur die Debian-Seite der Medaille. In LXQt bin ich nur Release-Manager für Debian. Aber OK, vielleicht paketieren die ja ein anderes Projekt.

Es ist mir eigentlich recht wursch, wie diese beiden Tätigkeiten bei anderen Leuten ankommen, eigentlich™ wiessen wir bei LXQt und in Debians LXQt-Team recht genau, was wir tun. Wirklich und wahrhaftig. Und wenn bei Void eventuell direkt aus dem Git gepackt wird - cool, das auf die User loszulassen. Kann man in Arch auch haben, aus dem AUR zum selber basteln und in Debian auch bald: Als Development-Snapshot. Nur das sind dann wirklich Builds, die ich niemals auf die Allgemeinheit in Form von Debian, Ubuntu und anderen Derivativen loslassen werde. Abgesehen davon werde ich bei den inoffiziellen Snapshots keinerlei Support geben und es ist mir auch recht egal, ob die funktionieren oder nicht. Das ist ein pures Entwicklerspielzeug und wenn da Fehler drin sind, dann werden die Upstream gefixt. Nach Debian kommen Releases und das wars - ausser es treten Fehler auf, die ausserhalb des Releases gefixt werden müssen. Und da gibt es 2 Varianten, die wir erfolgreich einsetzen: Ich patche das in Debian und pushe das nach LXQt oder halt in Sonderfällen auch andersrum.

Quote
Vielleich vergleiche ich mal ein frisches lxqt-Flavor von Void (die mögen offenbar lxqt auch sehr, da sie diesem DE ein eigenes Flavor widmen, obgleich ihr Repo im Vergleich zu dem von Arch, Debian oder openSUSE sehr überschaubar ist) mit Eurem lxqt Flavor (na ja, ich vermute mal, dass Du das längst weißt als lxqt Entwickler, welche Distrie Euer DE paketiert)
Ja klar, die mögen das so sehr, dass ich von den Buben bisher erstaunlich wenig gesehen habe, keine Bugreports, keine Patches, keinerlei Kontakte zum Upstream, keinerlei aktive Beteiligung am Projekt. Und ja, ich weiss, wer in Debian LXQt paketiert, ich hab das Team mitgegründet. Die initiale Paketierung aller Pakete stammt von mir. Parallel dazu hat czchen auf einem alten Stand angefangen pcmanfm-qt zu paketieren, so dass er der Hauptautor des pcmanfm-Pakets in debian ist. Und mit diesem initialen Satz an Paketen aben Andrew Lee und meiner einer angefangen, das in Heidelberg (DebConf 2015) nach Debian zu pushen. Die Hauptarbeit teilen sich momentan czchen und meinereiner, in variablen Anteilen, meist mach ich die Änderungen und czchen die Reviews - oder halt umgekehrt. Man könnte also sagen, dass ich buchstäblich fast jede Zeile der Paketierung auswendig kenne, da die zum überwiegenden Teil von mir stammt, von mir reviewed und/oder berichtigt wurde)
« Last Edit: 2016/02/28, 14:31:43 by melmarker »
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holgerw

  • Guest
Hallo Alf,

danke für den ausführlichen Bericht, der einige interessante Details zu lxqt und Deinen Aktivitäten aufzählt, ich kann auch verstehen, dass Dir da manches Wurscht ist und manches nicht so, aber bitte nochmal zu folgendem, Du schreibst:
Quote
a) Auf connman werde ich in LXQt nicht verzichten, das steht nicht zu Diskussion. Wirklich nicht.
b) Auf cmst werde ich nicht verzichen. Steht nicht zur Diskussion. Auch hier wirklich nicht.
c) Wer das nicht mag: apt purge connman cmst

Ähm, es geht mir nicht um mögen, es geht mir darum, dass ich reproduzierbar mit cmst kein Internet manuell konfiguriert bekomme, siehe die Beschreibung weiter oben.

Es gibt da mehrere Möglichkeiten:
a) Ich stelle mich zu blöd an und cmst ist 1a
b) Es ist da zur Zeit ein Bug drin, der bei anderen auch reproduzierbar ist
c) Es ist da ein Bug drin, der bei manchen nur auftritt, auch bei mir.

So, was brauchst Du konkret noch für Infos von mir zu cmst - ich würde das nämlich gerne mögen, wenn es denn ginge.  :)

Ach ja, und was Void angeht: Das ist zur Zeit noch ein kleineres überschaubares Projekt, Schwerpunkt ist wohl xfce4.

Quote
Ja klar, die mögen das so sehr, dass ich von den Buben bisher erstaunlich wenig gesehen habe, keine Bugreports, keine Patches, keinerlei Kontakte zum Upstream, keinerlei aktive Beteiligung am Projekt.

Na na, das kommt vielleicht noch.  Und nur weil ich da einiges bisher nett finde (runit, KISS) und das hier auch sage - in den Himmel habe ich das Projekt nun überhaupt nicht gelobt, und gegen siduction habe ich es auch nicht ausspielen wollen - gibts doch keinen Grund, so gereizt zu sein  8)

Viele Grüße,
  Holger

Offline melmarker

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Oh doch - den gibt es - ich werde nicht unbedingt falsch liegen, wenn ich mal behaupte, dass LXQt in debian mit das aktuellste Projekt überhaupt ist. Und da kommen mir so süffisante Anmerkungen wie
Quote
"(na ja, ich vermute mal, dass Du das längst weißt als lxqt Entwickler, welche Distrie Euer DE paketiert)"
sehr quer. Richtig quer sogar. Und das mit den 3 verfügbaren Hüten nacheinander (LXQt, debian, siduction). Und dafür hab ich sogar richtig handzahm reagiert.

Bevor man solche Behauptungen in die Welt setzt, sollte man erst mal wenigstens eine Minute in sich gehen, eventuell mal schauen, wen man im Begriff ist, ans Bein zu pissen und erst dann entscheiden. apt-get changelog und der Blick in die öffentlich verfügbaren Quellen hätte gereicht. Kommt wirklich absolut nicht gut so was.
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holgerw

  • Guest
Moooooooment mal, das war

"(na ja, ich vermute mal, dass Du das längst weißt als lxqt Entwickler, welche Distrie Euer DE paketiert)"

überhaupt nicht süffisant gemeint, sondern als Kompliment (im Sinne von: wer an der lxqt Entwicklung dran ist, braucht eigentlich gar kein Hinweis darauf, dass es das auch bei Void und anderen gibt).

Herrje, Alf, genau so war es gemeint. Und ich pisse niemandem persönlich ans Bein.

Ich haue nicht unter die Gürtelline, so gut solltest Du mich eigentlich kennen mittlerweile und ich provoziere auch nicht persönlich - was Sachen angeht, kanns passieren, aber da kannst Du meines Erachtens noch besser austeilen.

Frieden?

Vele Grüße,
  Holger

Offline musca

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  • sid, fly high!
Pommesbuden haben kein italienisches Eis, und bei der italienischen Gelateria gibt's keine Bratwurst.

Man kann natürlich in die Pommesbude rein marschieren und sich mal ausführlich erklären lassen, wieso der Verkäufer sein Frittierfett so erhitzt, obwohl man viel lieber was Kaltes möchte. Oder den Eisverkäufer aushorchen, wie er wohl bei den niedrigen Temperaturen die geliebten Röstaromen an das Produkt bekommen will. Spätestens wenn man anfängt, den anderen Kunden zu erzählen, dass da in dem Laden etwas falsch gemacht wird, dann wird die Stimmung kippen. Wen wundert's?


An dieser Stelle schliessen wir diese Diskussion, holgerw hat sich in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Grüße
musca
„Es irrt der Mensch, solang er strebt.“  (Goethe, Faust)