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2020/12/04, 23:50:55


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Author [EN] [PL] [ES] [PT] [IT] [DE] [FR] [NL] [TR] [SR] [AR] [RU] Topic: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf  (Read 694 times)

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Offline dieres

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frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« on: 2019/08/11, 12:00:53 »
Moin,
Ich will mein betagtes system mit 16GB RAM auf dem ein produktiv windows10 unter virtualbox läuft auf ein neues Core i7 32gb ram umziehen.
Dazu hab ich gelesen, das virtualbox und Debian nicht die besten Freunde sind und es da schon einmal bei Updates klemmen könnte.
Ich habe jetzt mal mit qemu-kvm rumgespielt, und das gefällt mir eigentlich auch ganz gut. Nach dem ich von der qemu seite eine Beispielkonfiguration für eine dhcp bridge ausprobiert hatte, hatte ich danach kein Netz mehr auf dem Hostsystem. :-(

Mit der statischen vom Debian kvm wiki hat es auf anhieb geklappt, nur das mein siduktion mit Networkmanager dann die resolv.conf nicht automatisch gesetzt hat, obwohl in der Interfaces dns-nameservers 192.168.3.1 (für die Fritzbox) steht.

Das widerum wird mit dem Networkmanager zusammenhängen, der in der Interfaces ja nichts stehen haben will, soweit ich das weiß.

Ich hab jetzt einfach den /etc/resolv.conf Link gelöscht und die Datei manuel angelegt. Das schein soweit zu funktionieren. Aber wie sieht es mit dem nächsten DU aus ? wird dann dieser manuelle Eingriff wieder entfernt? wie richte ich die Bridge so ein, das das alles zusammenpasst?

meine interfaces:
Code: [Select]
# /etc/network/interfaces - configuration file for ifup(8), ifdown(8)

# The loopback interface
auto lo
iface lo inet loopback

#auto enp3s0
iface enp3s0 inet manual
iface enp3s0 inet6 manual

iface enp1s0 inet manual
iface enp1s0 inet6 manual

auto br0
iface br0 inet static
        address 192.168.1.254
        netmask 255.255.255.0
        network 192.168.1.0
        broadcast 192.168.1.255
        gateway 192.168.1.2
        bridge_ports enp3s0
        bridge_stp off
        bridge_fd 0
        bridge_maxwait 0
        dns-nameservers 192.168.1.2 8.8.8.8

iface br0 inet6 auto
     accept_ra 1


#auto br1
iface br0 inet static
        address 192.168.4.254
        netmask 255.255.255.0
        network 192.168.4.0
        broadcast 192.168.4.255
        gateway 192.168.1.2
        bridge_ports enp1s0
        bridge_stp off
        bridge_fd 0
        bridge_maxwait 0
        dns-nameservers 8.8.8.8

iface br1 inet6 auto
     accept_ra 1

die 2. Schnittstelle, enp1s0, wird zur Zeit nicht benutzt.
Kann man die Bridge auch im Networkmanager konfigurieren?

wie ich dann die virt.  Windows Maschiene
migriere ohne die Aktivierung endgültig zu verlieren steht dann noch auf einem anderen Blatt. Falls da jemand ne Idee zu hat, bitte erzählen.

Offline dieres

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #1 on: 2019/08/11, 12:40:35 »
Manchmal braucht es eine Frage schriftlich zu formulieren, das man auf die Lösung kommt. Im Networkmanager die Ethernet Schnittstelle unter Verbindungen entfernen, und dort eine Brücke hinzufügen.  :-[

im virt-manager muss man allerdings die Brücke namentlich angeben, vorher über die Interfaces war es gleich die Voreinstellung.

Bleibt die Frage : Bleibe ich bei virtualbox, da brauche ich die Windows Maschiene nur rüberkopieren, oder wechsele ich zu qemu-kvm?

Offline dibl

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #2 on: 2019/08/11, 13:25:12 »
For qemu/kvm:

Code: [Select]
root@dibl-patience:/etc/network# cat interfaces
# /etc/network/interfaces - configuration file for ifup(8), ifdown(8)

# The loopback interface
auto lo br0
iface lo inet loopback

# The bridge setup
iface br0 inet dhcp
   bridge_ports enp0s31f6
Asus ROG STRIX X299-E, Core i7-7740X, Nvidia GTX-1060, dual monitors, SSD 860 EVO, 2@WD1003FZEX in BTRFS

Offline Geier0815

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #3 on: 2019/08/11, 17:02:35 »
Wie viele schlechte Erfahrungen hast Du denn bisher mit virtualbox gemacht? Warum sollte sich daran etwas ändern wenn Du auf neuere Hardware umziehst?
Irgendwie fehlt mir das Problem zu deiner Lösung ;-)
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

Offline dieres

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #4 on: 2019/08/11, 17:21:14 »
hab normalerweise die Pakete vom debian repo installiert, welche aber schon mal so inkonsistent waren, das ich nur mit Hilfe der von virtualbox.org wieder hoch kam.
Welche dann irgendwann auch mal nicht mehr gingen. Glücklicherweise gingen dann die vom Debian repo wieder.
ZUr Zeit hab ich das Problem, das ich nach jedem reboot virtualbox-dkms reinstallieren muss, was ich überhaupt nicht verstehe.
Vielleicht nehm ich aber einfach mal debian stable als grundlage. qemu-kvm scheint mir aber auch schneller zu sein.
Auf der anderen Seite hab ich virtualbox auch immer irgendwie zum laufen überredet.
Spart den Ärger der Konvertierung mit aktivierungsärger. Die Konvertierung an sich ist kein wirkliches Problem, hat mit meinem privatem Testsystem problemlos geklappt. Hab aber bisher keine Möglichkeit gefunden, das die Aktivierung überlebt, trotzdem ich mich vorher mit einem windows konto angemeldet hatte, und das system unter virtualbox sagte, das es aktiviert und mit dem Konto verknüpft wäre. Hmm wenn ich nicht durch die Zahnarztsoftware zu windows gezwungen wäre..... das wär schön. Gibt aber im Netz auch neue keys für wenig geld. Wie legal die sind ????
 

Offline dieres

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #5 on: 2019/08/11, 17:27:24 »
@ dibl
thanks, what easy but the Problem with Networkmanager and resolv.conf would not be solved or? So configuring the bridge through networkmanager is probably the better way? sorry for my bad english!

Offline axt

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #6 on: 2019/08/11, 19:32:23 »
Quote from: dieres
Spart den Ärger der Konvertierung mit aktivierungsärger.

Letzteren wirst Du so und so haben. Auch, wenn in einer VM Hardware virtualisiert ist, die CPU ist es schon mal nicht (wieviele Kerne Du da nun der VM gibst, ist zweitens). Aber gerade die änderst Du ja.

Von selbstgeschaffenen Inkonsistenzen abgesehen (mixen sollte man eben nicht), kommst Du doch mit VBox klar und willst eigentlich nur, daß die VM mit Deiner Branchen-Software läuft. Ergo kannst Du einfacherweise bei VBox bleiben, nur dann eben sauber installieren.

Was ich präferiere, brauche ich ja hier nicht wiederholen. Aber als aktuellen Tip für Windows in einer VBox-VM: VBox: shared folders crashen VMs.

Btw., Du solltest auch hin und wieder in .ova 2.0 exportieren. Dies bietet sich bspw. nach einem kumulativen Update an.

Vor dem Export solltest Du aber:
  • unnötige Snapshots löschen,
  • c: bzw. die Systempartition mit "Clean up system files" (Rechtsklick im WinExpl auf das Laufwerks-Icon nach "Disk Cleanup") bereinigen (das kann dauern, wenn Du das nie gemacht hast),
  • nach einem Reboot der VM
  • in der Windows-VM mit "sdelete64 -c -s -z c:" (bzw. sdelete bei einer 32-bit-Installation) von sysinternals Speicherplatz freigeben und
  • im Linux-Host mit "vboxmanage modifyhd ~/Pfad/zum/vm.vdi --compact"
das .vdi-File zusammendrücken. Das .ova-File wird dadurch immens kleiner.

Offline dieres

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #7 on: 2019/08/12, 16:56:28 »
@axt

Quote
Ergo kannst Du einfacherweise bei VBox bleiben, nur dann eben sauber installieren.

apt install virtualbox virtualbox-qt virtualbox-dkms ? Oder was meinst Du mit sauber installieren? Das Oracle virtualbox repo einbinden und virtualbox-6.0 installieren? Das mit der appliance exportieren hab ich jetzt zum erstem mal als Backupmöglichkeit wahrgenommen.
Erstmal vielen Dank für deine Ausführungen, auch was die Gasterweiterungen angeht. Hatte ich definiert, aber noch nicht benutzt. Schwein gehabt würd ich meinen.

Offline dieres

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Re: frage zu qemu-kvm bridge resolv.conf
« Reply #8 on: 2019/08/12, 21:13:26 »
Das mit der Aktivierung hängt an der UUID der Machine. in Virtualbox lässt sich das einfach im .vbox file ändern.
wenn ich die qemu konfig in ein xml dumpe und dann bearbeite und eine vm mit virsh create xml starte, dann hat die aktivierung auch noch überlebt. Nur sobald ich das windows in der vm herunterfahre, verschwindet die vm aus dem virt-manager. wenn mir da jetzt noch jemand weiterhelfen kann, hab ich nen Haufen dazugelernt.