Rätsel zum Lächeln

Started by ralul, 2012/03/01, 12:40:55

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ralul

- openSUSE ist im Moment die Frage ob die wirklich leben (viele weg)
- CentOS langweilige veraltet
- Fedora mehr als bleeding Edge, hängst oft in der Luft ohne Boden

Probier Gentoo, oder erstmal abgesicherter Funtoo ~unstable!
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

michaaa62

Da bemäntelt der Ober-Guru nur seine Unfähigkeit als Administrator des Notebooks seiner Tochter!

Einfach installieren und wegrennen, funktioniert höchstens bei Telefonen, aber nicht bei Computern, ob dies nun Treiberinstallationen oder Passwörter sind.

Etwas Nacharbeit und Vorstellungsvermögen seinerseits hätten uns aber auch eines schönen Forumthreads beraubt. ;)

nekosilvertail

Mein erster Gedanke scheint sich bestätigt zu haben :) Als ob er nicht schon oft genug solche Dinge gesagt hat ;) Aber ja, die Dev's zum Suizid aufzufordern ist schon was ganz eigenes! Das darf nur er! xD

holgerw

Hallo,

man kann auch im Klartext sagen:

Seine Maulerei ist bescheuert.

Viele Grüße,
 Holger

agaida

Bescheuert würd ich dass nicht nennen, eher ein wenig zu direkt auf den Punkt gebracht. Devs, die sich umbringen, lösen die angesprochenen Probleme nicht wirklich ;) Die könnten Nachfolger haben, die ebenso ticken. Vielleicht stumpft man auch mit der Zeit einfach ab und wird ruhiger. Merk ich an mir.

Und trotzdem bekomme ich manchmal recht heftige und lang anhaltende Kotzkrämpfe, wenn ich mich mit der Installation einiger Programme, "sinnvollen" Defaults und bescheuerter oder noch besser falscher Dokumentation auseinandersetzen muss. Nicht vorhanden wäre in dem Fall oft besser.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

HarzG

Das Problem mit dem Drucker ist m.E. mit z.B. K/X/Ubuntu damit zu regeln, dass der Benutzer "Drucker konfigurieren" darf.

Wenn ich richtig informiert bin, wird mit Samba 4 auch die MS "Active Directory" besser unterstützt. Damit sind wohl eine Reihe (Schul-)Netzwerk-Probleme kein Thema mehr. Vielleicht gibt es sogar Teile als Nachlieferung in Samba 3. Dann kann man eben in diesem AD-Ordner herumblättern um einen Netzwerk-Drucker zu aktivieren. Wie die Sachen mit den Treibern (wrapper?) dann geregelt wird, kann ich nicht beurteilen.

Bei "meinem" Büro-Netzwerk-Drucker (Debian-server, Windows+Xubuntu-clients) gibt es manchmal Überraschungen weil die Papiervorräte (Tray_1/2/3/4/hand) nicht von allen Programmen sauber erkannt/benutzt werden.
[schadenfreut]Der Spass ist jedoch, dass der MF-Drucker bei den Windows-clients fröhlich auf dem falschen Papier weiterdruckt und beim Xubuntu-client nach dem Auftrag auf dem Drucker-Display sagt "also, hallo erstmal ..., wieso soll ich auf A3 bzw. preußisch - sachma, willst mir vera..., ey"[/schadenfreut]
siduction-2023.1.1-xfce,  manjaro-xfce-23.1.1

holgerw

Hallo Alf,

ich sage nicht damit, dass es keine Unzulänglichkeit ist, über die Linus Tochter da gestolpert ist. In anderen Kontexten wird aber just solch eine Unzulänglichkeit als sicheres Konzept gepriesen. :-)

Aber sorry, wenn ich wegen derartiger Kleinigkeiten bei der EDV öffentlichkeitswirksam dermaßen überzogen ein Fass aufmachen muss, dann wären das an manchen Tagen einige sehr große Fässer und da bekomme ich den Eindruck, überwiegt ein extremes Darstellungsbedürfnis, was seine Herkunft sicherlich nur ansatzweise in den Unzulänglichkeiten hat, die eigentlich kritisiert werden sollen.

QuoteUnd trotzdem bekomme ich manchmal recht heftige und lang anhaltende Kotzkrämpfe, wenn ich mich mit der Installation einiger Programme, "sinnvollen" Defaults und bescheuerter oder noch besser falscher Dokumentation auseinandersetzen muss. Nicht vorhanden wäre in dem Fall oft besser.

Dem kann ich nur zustimmen. Und der Unterschied zum Verhalten von Linus ist doch ziemlich eindeutig :-)

Viele Grüße,
 Holger

Geier0815

Tja, er hat aber exakt das erreicht was er erreichen wollte: Man spricht darüber!
Bisher war es doch eher so das jeder mehr oder minder von solchen "merkwürdigen defaults" und "Sicherheitseinstellungen" genervt war aber im Zweifel immer glaubte "oh it's not a bug, it's a feature". Gerade solche Sachen wie "root-passwort für Drucker" haben schon länger ein "macht das doch mal anders" auf der wishlist gehabt und dies wurde mit Sicherheitsgründen abgelehnt. JaNee is klar: Jeder user (default) kann auf jede externe Festplatte zugreifen aber die Druckereinrichtung ist ein hochsicherheits-gefährdeter Bereich.
Und nun sehen sich die entsprechenden Entwickler eben nicht mehr nur "doofen Usern ohne Ahnung" gegenüber sondern zusätzlich dem "Obersten Boss". Hätte er das ruhig und besinnlich gemacht, wäre es garantiert untergegangen aber jetzt haben sie die Diskussion an der Backe...
Wenn Windows die Lösung ist...
kann ich dann bitte das Problem zurück haben?

holgerw

Hallo @Geier0815,

ich habe keine Schwierigkeiten damit, wenn jemand deutlich Unzulänglichkeiten eines Betriebsystems benennt, wobei dann zu klären wäre, ob es wirklich Unzulänglichkeiten sind.

Linux ist nun einmal als System konzipiert, was nicht nur der einzelne Anwender auf seinem Notebook installiert. Was für den Einzelnutzer etwas umständlich ist, kann sich beim Mehrbenutzerbetrieb als sinnvolle Einschränkung erweisen.

QuoteGerade solche Sachen wie "root-passwort für Drucker" haben schon länger ein "macht das doch mal anders" auf der wishlist gehabt und dies wurde mit Sicherheitsgründen abgelehnt. JaNee is klar: Jeder user (default) kann auf jede externe Festplatte zugreifen aber die Druckereinrichtung ist ein hochsicherheits-gefährdeter Bereich.
Das mag sein, aber ich erwarte, dass Mr Guru um solchen Eigentümlichkeiten weiß, ob sie ihn nun aufregen oder nicht, ob es nun Unzulänglichkeiten sind oder nicht: Er hat es schlichtweg vergessen, das passend für seine Tochter zu konfigurieren und macht im Nachhinein ein Fass deshalb auf. Die umständliche Druckerkonfiguration scheint ihn vor dem "Zwischenfall" offenbar nicht gestört zu haben :-)

QuoteUnd nun sehen sich die entsprechenden Entwickler eben nicht mehr nur "doofen Usern ohne Ahnung" gegenüber sondern zusätzlich dem "Obersten Boss".

Boss von was? Von der cups Entwicklung? Von Novell? Von den Debian Entwicklern? Linus ist überhaupt keine Autorität in solchen Dingen wie Desktop Ergonomie, Druckerkonfiguration, da ist er meines Erachtens schlicht und ergreifend normaler Anwender, dessen Launen ziemlich schwankend sind, wenn ich mir sein wechselhafte Zetern zu verschiedenen freien Software Projekten anschaue. Aber seine zweifelsohne berechtigte Berühmtheit als Kernelentwickler scheint ihm ein wenig zu Kopf gestiegen zu sein, so dass er meint, auch da Autorität  sein zu müssen und mal über Gnome, mal über KDE, dann über das rückständige Debian und jetzt über die Druckerverwaltung abmotzen zu können.

Und ob es OpenSUSE, Debian oder Arch ist: Der Kernelkram macht da einen Bruchteil aus, und genau für diesen Bruchteil ist Linus Referenz, weil er da durch sein Wissen Autorität hat.

Mehr wollte ich ja gar nicht mit meiner Kritik an Linus sagen.

Ich gebe Dir natürlich Recht: Wenn ein Anwender Sachen, die ihn stören, begründen kann, dann sollte die Akzeptanz seiner Kritik nicht davon abhängen, ob er Linus Torwalds, Matthias Ettrich oder Oliver Diedrich heißt, sondern von seiner Begründung.

Viele Grüße,
 Holger