Rätsel zum Lächeln

Started by ralul, 2012/03/01, 12:40:55

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ralul

Nu, wer hat das gesagt:
QuoteI don't think I can talk about "security" people without cursing, so you might want to avert your eyes now.

I gave OpenSUSE a try, because it worked so well at install-time on the Macbook Air, but I have to say, I've had enough. There is no way in hell I can honestly suggest that to anybody else any more.

I first spent weeks arguing on a bugzilla that the security policy of requiring the root password for changing the timezone and adding a new wireless network was moronic and wrong.

I think the wireless network thing finally did get fixed, but the timezone never did - it still asks for the admin password.

And today Daniela calls me from school, because she can't add the school printer without the admin password.

Whoever moron thought that it's "good security" to require the root password for everyday things like this is mentally diseased.

So here's a plea: if you have anything to do with security in a distro, and think that my kids (replace "my kids" with "sales people on the road" if you think your main customers are businesses) need to have the root password to access some wireless network, or to be able to print out a paper, or to change the date-and-time settings, please just kill yourself now. The world will be a better place.

.. and now I need to find a new distro that actually works on the Macbook Air.
Es ist ein Linux Professional, kein Anfänger.

Was mich nur wundert ist, dass ein Professional nicht "tiefere" Gründe hat, eine Distribution auszuwählen als den Grund, jede leichte Linux Administration zu vermeiden, denn ein kleiner aber grundsätzlicher Eingriff per Policykit hätte vermutlich genügt.

(Richtig, wenn ich hier ein Rätsel zum Lächeln mache, kann es sich ja nur um den Obersten der oberen Professionals handeln ...)
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

hefee

ist bei google+ geschrieben worden, derStandard hat auch schon darüber berichtet.

michaa7

Quote from: "ralul"...

(Richtig, wenn ich hier ein Rätsel zum Lächeln mache, kann es sich ja nur um den Obersten der oberen Professionals handeln ...)

wobei sich mein lächeln in grenzen hält ... angesichts der berechtigten vermutung, dass sich nichts ändern wird. So wird mir auch zukünftig der spass im halse stecken bleiben, wenn cups den admin=root herbeiruft, weil ich meine eigenen (hängenden) druckjobs nicht löschen darf ...
Ok, you can't code, but you still might be able to write a bug report for Debian's sake

agaida

@ralul:
Ich weiss nicht, was an dem Rant von Linus misszuverstehen war. Natürlich hat der schon mal die ein oder andere Stunde an einem Linux-Rechner verbracht und kann das Zeug wahrscheinlich rudimentär bedienen.

Das macht aber alles nichts, in der Rolle als Familienvater, der seine Tochter mit Linux-Rechnern belastet, kann ich mir vorstellen, dass er nicht sonderlich erfreut ist, sich um sinnbefreiten Scheiss zu kümmern. Was die Sache noch schöner macht: Wenn die Tochter nach dem Vater kommt, dann hat der nach der Schule einen wunderbaren Anschiss vom Töchterchen bekommen. :twisted:

Und diesen Druck lädt man dann natürlich bei den Zuständigen ab. Und wenn sich da wenig bewegt, dann schreibt man mal so ganz für sich privat einen Eintrag bei Google+
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

michaa7

Quote from: "agaida"Ich weiss nicht, was an dem Rant von Linus misszuverstehen war. ...
von missverstehen kann keine rede sein ...
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agaida

@michaa7: Ich mach da mal eine Adressierung vor.

Ich kann den Rant sehr gut nachvollziehen, meine Frau und ihre Tochter haben als nicht unbedingt sehr technisch orientierte Menschen ihr Windows 7 und ich hab praktisch in mehreren Jahren keinerlei Wartungsaufwand gehabt.
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michaa7

Quote from: "agaida"@michaa7: Ich mach da mal eine Adressierung vor.

Ich kann den Rant sehr gut nachvollziehen, ...

und ich deiner auffassung nach nicht?
Ok, you can't code, but you still might be able to write a bug report for Debian's sake

agaida

das wollte ich nicht in Abrede stellen, aber der eigentliche Adressat sollte eigentlich ralul sein. Ups sorry, mein Fehler ;)

Die Diskussion hinter dem Google+ Teil fand ich auch interessant, nur da wurde wieder nur an Symtomen gedoktort und nicht wirklich auf das Problem eingegangen.
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michaa7

Quote from: "ralul"...denn ein kleiner aber grundsätzlicher Eingriff per Policykit hätte vermutlich genügt.
...
büdde, verrat's uns, mach dich unsterblich, wie erlaube ich cups dass user ihre aufträge löschen dürfen ...
Ok, you can't code, but you still might be able to write a bug report for Debian's sake

ralul

Ich glaube nicht, dass ich den "Anschiss" missverstanden habe: Linus T. wollte halt - wie schon öfter - mal wieder klar zu verstehen geben, was er von eine Linux Distribution erwartet.

Was mich nur wundert, wenn eine kleine Policykit Einstellung, oder eine fehlende Zeile in der sudo.conf wirklich allein den Ausschlag für die Wahl der Distribution gibt. Das war mein Lächeln bei der Sache - im Vergleich wieviel ich rumbastele an meinem Linux.

@micha, ich bin gerade in meinem Gentoo, dort geht es unter:
http://localhost:631/admin
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

ralul

Ich glaube nicht, dass ich den "Anschiss" missverstanden habe: Linus T. wollte halt - wie schon öfter - mal wieder klar zu verstehen geben, was er von eine Linux Distribution erwartet.

Was mich nur wundert, wenn eine kleine Policykit Einstellung, oder eine fehlende Zeile in der sudo.conf wirklich allein den Ausschlag für die Wahl der Distribution gibt. Das war mein Lächeln bei der Sache - im Vergleich wieviel ich rumbastele an meinem Linux.

@micha, ich bin gerade in meinem Gentoo, dort geht die Freigabe der Druckauftragsverwaltung durch User unter:
http://localhost:631/admin
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michaa7

hast recht, weia, hab ich wiedermal an der falschen ecke gemeckert ;-)
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agaida

Ich denke, die Kritik geht nicht um eine fehlende Zeile oder um eine vergessene Einstellung - eher um ein Selbstverständnis. Wenn ich dann die Verteufelung vo su in Ubuntu und die Verteufelung von sudo in aptosid sehe, beschreibt es das wohl am besten.

Und da haben die Suse-Buben eventuell kräftig danebengelangt oder halt eine andere Meinung als Herr T. Macht aber auch nichts, natürlich kann man eine Regel nachtragen oder Sachen einfach mal fixen. Die Frage geht aber tiefer: Warum eigentlich soll ich das tun? Wir können das eventuell. Was macht Otto Normal, den wir eventuell mit Linux erreichen wollen? Schlüsselfertig benutzbar sieht anders aus. Einen Konsens wird es da wohl nie geben. Und wenn der nicht möglich ist, dann sucht man die nächste Distribution, benutzt die und findet wieder einen oder mehrere Punkte, die suboptimal sind.

Vielleicht ist es auch so, das Linus in einigen Sachen nicht wirklich Bock auf Kompromisse hat und das dann eisenhart durchzieht und auch kommuniziert. Ich find so was gut, das polarisiert und man kann für sich selbst wichten und eventuell seine Prioritäten neu setzen. Im allgemeinen denke ich aber, dass man seine Wertung sehr wohl durchdenken sollte -  auch wenn es sehr wehtut oder sie verletzend formuliert ist. In vielen Fällen hat der Mann einfach nur recht.

Und die Leute, die nicht so in der Öffentlichkeit stehen, versenken vielleicht aus genau den selben Gründen eine eigentlich sehr gute Distribution nach der anderen in der Tonne und kehren frustriert zu Windows zurück oder kaufen angebissenes Obst. Nur die hört man dann halt nicht. Die kann man ja abschmettern.
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holgerw

Hallo Alf,

ich gebe Dir ja recht, dass es gut ist, Dinge, die missfallen, deutlich zu nennen. Aber man sollte so fair sein und zugeben, dass auch Linus manchmal kräftig daneben langt. Und wenn Linus etwas in Hinblick auf Desktop, Druckerwartung und ähnlichem äußert, tut er das als normaler Nutzer und genießt da in meinen Augen nicht mehr oder weniger Kompetenz, als jeder andere Desktopnutzer auch.

Linus ist primär Kernelentwickler und ich finde es bei manchen Diskussionen auf pro-linux eigentümlich, wenn jemand mit Kernelentwicklungskompetent als Referenz heran gezogen wird, wenn es um Arbeitsgewohnheiten auf dem Desktop geht.

Mein Eindruck ist zudem, dass sein sogenannter Pragmatismus oftmals eher wechselnde Laune ist. Mal ist KDE aus verschiedenen Gründen besser als Gnome, dann ist KDE plötzlich scheiße (sorry) und Gnome ist plötzlich ganz toll. Einen Mangel an gewisser Konsistenz in seinen Argumentationen und ein Indiz für seinen Launenhaftigkeit sind häufig - und da gebe ich Ralul recht - banale Kleinigkeiten, mit denen er in der Öffentlichkeit ein sogenanntes Fass auf macht.

Was die Kernelentwicklung angeht, kann er sich da zum Glück weitgehend am Riemen reißen.

Viele Grüße,
 Holger

agaida

Zum Glück bin ich da dickfelliger :twisted: Das einzige, was ich wirklich nicht mehr empfehlen kann und wo ich keinerlei Böcke mehr habe, auch nur zu testen, ist ubuntu. ;)

In die Kategorie Distributionen, die ich auch nicht testen möchte, fallen Suse, CentOS und fedora. Das liegt aber am Paketmanagement. Ich kanns einfach nicht und ich habe keinen Bock, es zu lernen. Ich bin da mit apt-get, pacman und equo erstmal bestens bedient. Bei Bedarf werde ich das beizeiten wohl noch auf ein wenig emerge ausweiten, aber auch da ist der Anfangswiderstand recht hoch. Da ich mir mehr als 3 Sachen eh nicht merken kann, werde ich dann wohl equo droppen.

Als die Lebenszeit von Gnome2 zuende ging, musste ich mich notgedrungen mit KDE beschäftigen. Optimal ist es nicht, hat aber einen elementaren Vorteil. Kwin. Mal schauen, was in Zukunft passiert, mit einem kwin und razor kann ich eventuell auch glücklich werden, wenn es denn fix und stabil läuft, da ich so viele reine KDE-Features nicht benutze.

EDIT: Zu spät gesehen, mal was in meinen Augen Sinnvolles zum Thema:
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Linus-Tochter-1446576.html
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