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Author [EN] [PL] [ES] [PT] [IT] [DE] [FR] [NL] [TR] [SR] [AR] [RU] Topic: Neues aus dem Mint Land  (Read 11286 times)

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Offline bluelupo

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #15 on: 2011/07/07, 20:23:20 »
http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Update-Packs-fuer-Linux-Mint

Außerdem die Ankündigung einer neuen LMDE-Version noch im Juli.

Zitat aus dem Blog von Mint.
Quote

Summary:
All the new features and improvements released in Linux Mint 11 were made available to LMDE. Firefox 5 was also released for LMDE and Thunderbird 5 will follow. We’re currently working on a new update mechanism and a fork of mintupdate dedicated to Debian. A new 100Gbps server was recently acquired to host what will become the new LMDE repositories. Improvements are also planned on the installer and the ISOs will get a respin in July.
[...]

Offline ralul

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #16 on: 2011/07/08, 00:55:04 »
@alle, bluelupos Link oben unbeding lesen!

@bluelupo, das ist ja wirklich unglaublich: Mint will mit dieser Vorgehensweise tatsächlich jeden Monat ein Debian Testing Release machen?

Denn nicht anderes heisst es, wenn sie den monatlichen Freeze ausgiebig testen und die Pakete aufeinander abstimmen wollen. Kann ich wirklich gar nicht glauben! Das wär ja der Hammer, wenn dies auch noch mit Qualität (also wirklich ausgiebig) vonstatten ginge!

Eine kleine Sensation in der Debian Welt, würde ich sagen! Irgendwer hatte doch kürzlich noch das Gegenteil behauptet, es stünde das verschämte Ende von Linux-Mint-Debian kurz bevor. Oder war damit gemeint, dass Mint mit dieser anspruchsvollen Ankündigung zwangsweise scheitern werden wird?
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Offline agaida

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #17 on: 2011/07/08, 01:14:44 »
Ich bin jetzt bewusst pessimistisch und hatte das auch schon gelesen. Wenn mir jetzt noch einer erklärt, wie das mit der Personaldecke gehen soll, dann würde ich mich für Mint freuen, wenn das durchgehalten wird. So richtig glauben kann ich das aber nicht.
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Offline brummer

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #18 on: 2011/07/08, 04:33:44 »
Pessimistisch bin ich nich, aber den Enthusiasmus von ralul kann ich auch nicht teilen.

Quote
Das "Linux Mint Debian Latest" genannte Repository soll so Anwendern einmal im Monat einen möglichst aktuellen und (zumindest ansatzweise) getesteten Stand der Softwarepakete bieten,


Sensation ? sieht für mich aus wie, naja, testing eben. (man achte auf den Text in der klammer)
Von sid nach testing dauert es in der Regel 10 tage, nun schiebt Mint nochma ne ein-monatige test-phase dazwischen, sicherlich können da die incomming Probleme ausgemerzt werden, aber sensationell finde ich's jetzt nicht.
Aber wenn mint die bug Reports an debian weiterleitet, ist das ne coole Sache und macht später ein stable release weniger aufwendig, also kann es hoffentlich die frezze Phase verkürzen.  :twisted:

Offline bluelupo

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #19 on: 2011/07/08, 10:00:09 »
Hi ralul,
Quote from: "ralul"

[...]
@bluelupo, das ist ja wirklich unglaublich: Mint will mit dieser Vorgehensweise tatsächlich jeden Monat ein Debian Testing Release machen?

Ja, mir würde das auch sehr gefallen und ich wünsche den Entwicklern von Mint das sie es schaffen. Da wäre wirklich ein Meilenstein gesetzt in der Welt der debianbasierten Distributionen.

Quote from: "ralul"

[...]
Oder war damit gemeint, dass Mint mit dieser anspruchsvollen Ankündigung zwangsweise scheitern werden wird?

War es nicht immer so das man mit seinen Aufgaben wächst? ;)

Offline ralul

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #20 on: 2011/07/08, 12:51:32 »
Quote from: "brummer"
... den Enthusiasmus von ralul kann ich auch nicht teilen.
...
Sensation ? sieht für mich aus wie, naja, testing eben. (man achte auf den Text in der klammer

Ich hatte irgendwo gelesen ausgiebig - nicht nur ansatzweise - getestet. Das wäre schon eine Sensation, wenn es ein auf Debian basiertes Rolling Release gäbe, was so getestet ist, dass man esLinux Einsteigern empfehlen kann. Das fehlt bis jetzt - wohlgemerkt RR, nicht Debian Release, was man schon immer empfehlen kann.

Und ist es nicht ziemlich genau die ein Jahr alte CUT Idee?

Was machen wir hier auf aptosid.de, wenn ein Linux Neuling vorbeischaut: Angenommen Mint Debian funktioniert, wollen wir es ihm empfehlen, mit der Option, dass er nach einer Debian Eingewöhnungsphase leicht auf Debian sid dist-upgraden kann?

Was mich noch interessiert: Wenn es wieder ein einjähriges Freeze gibt, werden dann auch Pakete (wie zB Iceweasel) aus Debian Experimental genommen um Linux Mint Debian trotzdem aktuell zu halten?
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Offline devil

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #21 on: 2011/07/08, 13:44:24 »
Quote

Und ist es nicht ziemlich genau die ein Jahr alte CUT Idee?

CUT ist als idee von JoeyH wesentlich älter
Quote

Wenn es wieder ein einjähriges Freeze gibt,

...das muss ich verschlafen haben.

greetz
devil

Offline hubi

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #22 on: 2011/07/08, 17:18:37 »
Quote from: "ralul"
Wenn es wieder ein einjähriges Freeze gibt, werden dann auch Pakete (wie zB Iceweasel) aus Debian Experimental genommen um Linux Mint Debian trotzdem aktuell zu halten?

Mint Debian stellt ein eigenes Firefox-DEB zur Verfügung. Auch wird es die iceweasel-Backports von mozilla.debian vermutlich länger geben. Alleine schon wegen Debian Stable. Selbst 3.5.* aus SID hat schon geriatrische Probleme bei mir gehabt (Absturz des Google-Übersetzers, wenn das Flash-Plugin aktiviert ist, "IHR-FIREFOX-IST-HILFLOS-VERALTERT"-Anmeckern seitens des Wordpress-Blog-Dashboards).

Quote from: "ralul"
Angenommen Mint Debian funktioniert, wollen wir es ihm empfehlen, mit der Option, dass er nach einer Debian Eingewöhnungsphase leicht auf Debian sid dist-upgraden kann

Es gibt genug Anwender, die sich nicht mit dem System auseinandersetzen wollen und denen ein sechsmonatiges/zweijähriges Update einer stabilen Distribution schon zuviel ist, da wäre ein monatlicher Update-Tag, der ungeprüft funktioniert, sicherlich eine Alternative.

Wacklig könnte das Multimedia-Repo des Franzosen werden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Eine andere Frage ist, wie MINT sich bei dringend anstehenden Sicherheitsupdates verhält (wie damals beim SSL-Fehler z.B.).

Auf jeden Fall eine sehr interessante Alternative zu Ubuntu (ich denke, die Zielgruppe wird ähnlich sein).

Offline bluelupo

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #23 on: 2011/07/08, 17:38:10 »
Quote from: "hubi"

[...]
Auf jeden Fall eine sehr interessante Alternative zu Ubuntu (ich denke, die Zielgruppe wird ähnlich sein).

Hi Hubi,
ich glaube das die Zielgruppe wohl eher nicht ubuntuähnlich sein wird, da LMDE auch als monatliches Release noch immer wartungsintensiver ist als ein gwöhnliches Ubuntu. Demnach könnten meiner Meinung eher "bequeme" umstellungswillige Debianer die Zielgruppe sein. Letztlich würde ich auch LMDE bei mir auf ein paar Rechnern einsetzen.

Offline ralul

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #24 on: 2011/07/08, 18:26:06 »
Wenn die Agenda mit CUT übereinstimmt, ist die Zielgruppe genau die gleiche, oder?
Abgesehen von denjenigen, bei denen das Label "Mint" schon einen schlechten Ruf hat ...

- Interessant wird sein, ob sich eine fruchtbare Zusammenarbeit auf Entwicklerebene mit Debian einstellen kann?
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Offline reddark

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Offline agaida

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Neues aus dem Mint Land
« Reply #26 on: 2011/07/12, 16:08:50 »
@reddark:
Doch, moderiertes Rollen. Das geht dann eventuell humaner zu als bei Sid und Testing. Wobei immer noch nicht die Frage der geblockten Pakete geklärt wäre.

Wenn allerdings alle auf den monatlichen Termin warten, wird das mit dem Supportvolumen auch noch witzig. Da kann man dann wohl nur noch auf die Vernunft der User hoffen. Im Prinzip würde ich dass dann so halten: Die anderen ins Messer laufen lassen, die erste Welle der monatlichen Fixes abwarten und erst dann hochziehen. Wenn das aber alle machen, wird sich erstaunlich wenig bewegen.

Wenn das durchgehalen wird und dann die Erfahrungswerte der ersten Monate vorliegen, könnte das ja durchaus als Feldstudie für debian dienen. Gehts gut, kann man große Teile übernehmen, gehts schief, kann man genau analysieren, was schief gegangen ist. Für debian sehe ich das durchaus als win:win-Situation.
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Offline devil

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« Reply #27 on: 2011/07/12, 16:32:37 »
debian will es ja mehr rollen lassen. es sollen halt nur pakete, die in testing kaputt sind oder ihre depends nicht erfüllen können, aus sid nachgezogen werden. z.b. ist im moment nvidia und fglrx in testing kaputt. die würden jetzt quasi aus sid geholt.

greetz
devil

Offline agaida

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« Reply #28 on: 2011/07/12, 16:49:04 »
Macht ja auch Sinn. Bedeutet aber auch, dass die Geschichte wieder nichts für User ist, die sich keinerei Gedanken über die Stabilität ihres Systems machen wollen oder können.

Ich könnte mich durchaus auf gewissen Maschinen damit anfreunden, weil einfach der Aufwand geringer werden würde und der Nerv-Faktor deutlich sinken würde. Das geplante Modell von debian richtet sich immer noch an User, die wissen, was sie tun.
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