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Author Topic: [DE] [gelöst] Debian-Live auf USB-Stick  (Read 13472 times)

Offline bluelupo

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[DE] [gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« on: 2011/07/15, 13:28:47 »
Hallo zusammen,
kann man die Debian-Live-CD mit unetbootin zum Live-USB-Stick umfunktionieren oder geht das nur mit den "normalen" Debian-ISO-Images (zB. Netinst-ISO)?

Phoenix

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Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #1 on: 2011/07/16, 00:16:33 »
Hallo bluelupo,

ob ich dazu was beitragen darf...?

Ich hab grad mal auf einer Debian 6 Live- DVD nachgesehen; da gibt es ja einen Installer. Kann der denn nicht das Livesystem auf einen Stick bringen, und zwar als Live-Iso oder Live-Iso persist?

Alternativ funktioniert möglicherweise auch eine Festinstallation auf Stick (!), was bei mir zumindest mit einem Sidux Seminarix und einem fast topaktullen Mageia geklappt hat. Ja, das Mageia bootet wie ein Live- Sticksystem, ist aber dennoch keines, weil es sich anpassen und updaten läßt. Außerdem gibt es den Anmeldemanager mit Username und Paßwort. Das geht bei Live-Isos meist nicht.

Grüße

Phoenix

Offline bluelupo

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #2 on: 2011/07/16, 20:30:02 »
Quote from: "Phoenix"

[...]
Ich hab grad mal auf einer Debian 6 Live- DVD nachgesehen; da gibt es ja einen Installer. Kann der denn nicht das Livesystem auf einen Stick bringen, und zwar als Live-Iso oder Live-Iso persist?
[...]

Hi Phoenix,
ich hab's gestern versucht das Live-ISO mit unetbootin zu erstellen. Es ließ zwar auf den USB-Stick installieren aber nach Bootmenü war Schluß. Eine normale Debian-Netinst-ISO kann man problemlos mit unebootin erstellen.

Wenn allerdings die Debian-Live diese Funktion per Default bietet dann soll mir auch Recht sein ;-)

Phoenix

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #3 on: 2011/07/16, 23:54:56 »
Quote from: "bluelupo"

Hi Phoenix,
ich hab's gestern versucht das Live-ISO mit unetbootin zu erstellen. Es ließ zwar auf den USB-Stick installieren aber nach Bootmenü war Schluß. Eine normale Debian-Netinst-ISO kann man problemlos mit unebootin erstellen.

Wenn allerdings die Debian-Live diese Funktion per Default bietet dann soll mir auch Recht sein ;-)


Hallo bluelupo,

Unetbootin ist neu für mich; Recherche kommt später. Ich hab jetzt einige Wochen (!) Sticks gequält, um Linuxdistris darauf zu installieren. Die Mehrzahl waren Debian- Abkömmlinge, nur Debian selbst nicht.

Allerdings mißlangen alle Versuche, bis ich merkte, das irgendwas am Stick nicht richtig laufen kann. Netzrecherche ergab, daß es aus der Serie gefälschte Sticks gab; und mein Testobjekt war genau so eins.

Jetzt habe ich den neu, und mit Distris getestet, die hier Stirnrunzeln erzeugen: Mageia 1 und seit heute openSUSE 11.4. Egal, beide liefen/ laufen als Vollinstallation (!), also nicht als Livesystem.

Vorteil dabei ist die Anpaßbarkeit und Updatefähigkeit, was bei Live- Iso- Systemen ja leider nicht geht. Außerdem funktioniert die Anmeldeprozedur, bei der zumindest eine einfache Absicherung per Paßwort möglich ist.

Allerdings soll das mit Grub2 als Stick- Festinstallation nicht so einfach klappen; ein Test mit einem anderen Stick steht bei mir noch aus.
Zum Installieren per Konsole hab ich einen Tipp, der auf aptosid umgesetzt werden müßte:
Quote
Hast Du für alle Fälle einen Link zu einer Möglichkeit, das Toorox von der Live- DVD aus per Konsole zu installieren?
Quote
Der Startpunkt ist da:
Code:
cd /UNIONFS/

Von dort aus kannst du dann den Kopiervorgang starten mit:
Code:
cp -an --target-directory=/dein/eingebundenes/toorox /bin /sbin ...


Das Toorox läuft bis jetzt nur als Live- Iso- persist- System, als Festinstallation wollte das bislang nicht.

Hoffentlich gelingt Dir etwas Gescheites; Sticksysteme interessieren mich im Moment besonders...

Nette Grüße zum Wochenende

Phoenix

Offline agaida

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #4 on: 2011/07/17, 02:49:47 »
Wenn Interesse besteht, mache ich mich mal schlau, da sollte ein neuer Artikel und eventuell ein wenig Beiwerk sehr aktuell bei Arch DE zu finden zu sein.

Grub2 auf Sticks mit Vollistallation ist ja nicht das große Thema, das benutze ich seit einem Jahr ohne Probleme mit Arch und debian (mal so oder so gemischt) für meine Rettungssticks. 32/64 kann man damit auch erschlagen. Phoenix hat die Wartbarkeit angesprochen. Bei meinen Stickinstallationen bin ich da nicht der Fan von. Die Geschwindigkeit, mit der man so ein System aktualisieren kann, ist unterirdisch schlecht. Von der Belastung der Sticks durch Lese- /Schreibzyklen reden wir an dieser Stelle nicht einmal.

Meine Idee fürs Unreine wäre ein Grub2, der in ein wie auch immer geartetes Loop-Image reinbootet. Meinetwegen noch eine Ext4-Partition für persistente Daten der Installation und eine große Partition vfat für Images, in die man reinbooten kann und einfach nur Dokumente. Das hätte den Vorteil, dass man sich für größere Aktualisierungen einfach die Imagedatei auf den lokalen Rechner zieht, dort mountet und aktualisiert und dann zurückschiebt. Ganz nebenbei hätte man noch eine Sicherung der Installation und die Möglichkeit, weitere Sticks schmerzfrei von diesem Image zu erstellen.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

Phoenix

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #5 on: 2011/07/17, 18:14:07 »
Quote from: "agaida"
Wenn Interesse besteht, mache ich mich mal schlau, da sollte ein neuer Artikel und eventuell ein wenig Beiwerk sehr aktuell bei Arch DE zu finden zu sein.

Hallo agaida, da fragst Du noch? Klar besteht Interesse, und ich hoffe, nicht nur bei mir.
Quote from: "agaida"
Grub2 auf Sticks mit Vollistallation ist ja nicht das große Thema, das benutze ich seit einem Jahr ohne Probleme mit Arch und debian (mal so oder so gemischt) für meine Rettungssticks. 32/64 kann man damit auch erschlagen.

Bei mir hat es bis jetzt nicht geklappt, leider. Kann aber auch an dem Stickmonster gelegen haben.
Quote from: "agaida"
Phoenix hat die Wartbarkeit angesprochen. Bei meinen Stickinstallationen bin ich da nicht der Fan von. Die Geschwindigkeit, mit der man so ein System aktualisieren kann, ist unterirdisch schlecht. Von der Belastung der Sticks durch Lese- /Schreibzyklen reden wir an dieser Stelle nicht einmal.

Sicher hast Du da recht. Das soll bei mir auch nicht der Alltag werden, aber wenn ich so 3- 6 Monate alte DVD auf Stick bringen will, wäre eine Aktualisierung gut. Und ich will die nicht unbedingt für Dauerbetrieb haben, sondern als Anschauungs- und Demoobjekt. Und wenn mir wie auf meiner oS 11.4- LXDE- Installation LibreOffice fehlt, möchte ich das gern ergänzen können.
Quote from: "agaida"
Meine Idee fürs Unreine wäre ein Grub2, der in ein wie auch immer geartetes Loop-Image reinbootet. Meinetwegen noch eine Ext4-Partition für persistente Daten der Installation und eine große Partition vfat für Images, in die man reinbooten kann und einfach nur Dokumente. Das hätte den Vorteil, dass man sich für größere Aktualisierungen einfach die Imagedatei auf den lokalen Rechner zieht, dort mountet und aktualisiert und dann zurückschiebt. Ganz nebenbei hätte man noch eine Sicherung der Installation und die Möglichkeit, weitere Sticks schmerzfrei von diesem Image zu erstellen.


Hm, wenn das ein Wikiartikel werden könnte, wäre das echt gut. Nur kenne ich bei weitem nicht immer alle Fach- und Sachbegriffe (Loop-Image reinbooten z.B.); ein kurzer Hinweis, was das sein soll, oder ein Link zum Nachschauen wäre da nicht schlecht.

Gibt es irgendwelche Hinweise, was man bei Grub2 beachten muß, wenn man eine Stick- Vollinstallation vorhat? Oder ging das bei Dir einfach so?

Nette Grüße

Phoenix

Offline agaida

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #6 on: 2011/07/17, 18:56:00 »
Es gibt da eigentlich nur einen Trick: Stör Dich einfach nicht dran, dass das ein Stick ist. ;)

Eventuell ein wenig provokant, die Aussage. Entspricht aber der Wahrheit. Und jetzt kommt der nächste Hinweis: Wenn wir uns darau einigen, dass ein Stick grundsätzlich wie jedes andere Device angesprochen werden kann, sollte man dem Kernel auch die Chance dazu geben. D.h. das BIOS muss Booten von Usb-Devices unterstützen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Kernel weiss, dass zum Zugriff auf das Device USB erforderlich ist.

Bei Arch war das trivial, einfach einen USB-Hook in die entsprechende Konfigurationsdatei schreiben (mkinitcpio.conf) und die initrd neu bauen. Wie das bei debian war, muss ich nachschauen, das war eigentlich noch trivialer.

Ich glaube, einfach eine Installation auf den Stick kopieren, da reinchrooten, ein sauberes depmod -A und dann ein update-initramfs -u -k all. Dann setzt man noch ein grub-install device ab und beachtet die Ausführungen von ralul und mir zum Thema Benennung von Devices in der fstab und in Grub. So ein eigener Name wirkt oft Wunder, ich empfehle das Ansprechen der Geräte per Label. Schon wenige Stunden und Flüche später ist man zum ERfolg verdammt. ;)

Probier mal, ob Du mit den paar Informationskrümeln weiterkommst, ich hab momentan leider zeitlich keinerlei Chancen, mich darum zu kümmern. Das wird sich auch erst frühestens Mitte der Woche ändern.
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Phoenix

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Re: Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #7 on: 2011/07/18, 19:58:48 »
Hallo agaida,

ich mußte mich für 2 Tage ausklinken, weil ich meinem Hauptsystem Anstand beim Scannen mit dem Multifunktionsgerät beibringen mußte...

Ich hab den Tread auskopiert und suche mal nach unbekannten Begriffen. Unklar ist mir, was "Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Kernel weiss, dass zum Zugriff auf das Device USB erforderlich ist." für eine Bedeutung hat. Er kann ja sowohl das System auf der USB- Platte booten als auch 2 Festinstallationen auf Stick.

Ich suche erst mal ein bischen; Eile hab ich nicht.

Nette Grüße

Phoenix

Offline agaida

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #8 on: 2011/07/18, 20:03:07 »
z.B. http://forum.ubuntuusers.de/topic/karmic-koala-grub-2-und-alte-linux-distris-vo/?highlight=grub#post-2442623

So ein Modul kann Wunder wirken. Und entweder ist die Unterstützung direkt im Kernel reingeschraubt, so würde man das wahrscheinlich bei Gentoo lösen. oder man lädt halt das entsprechende Modul für den Zugriff als Grub-Modul.

Das ist nicht so einfach zu verstehen, ein wenig schwieriger selbst umzusetzen und verheerend, wenn man dann anderen Leuten detailiert erklären soll, an welchen Stellen man in das System reingreifen muss.

Das war der Grund dafür, dass ich angefange habe, mich mit Wikis zu beschäftigen. Weil nach relativ kurzer Zeit ist das Wissen wieder weg und man fängt von vorne an. Da ist es manchmal besser, man folgt einer Anleitung, die jemand geschrieben hat, den man auch versteht. Im Zeifel also sich selbst.
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raschu

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #9 on: 2011/07/19, 17:48:41 »
Hallo zusammen,

heute Vormittag habe ich meinen multiboot-USB-Stick mit Debian-Live ergänzt. Hier ist einmal in Stichworten beschrieben, wie man das machen kann.
Ich habe das iso "debian-live-squeeze-i386-xfce-desktop" benutzt.

Man benötigt ein laufendes System oder eine Live-CD mit Grub2.

- Grub im MBR des USB-sticks installieren. Dabei helfen Informationen aus http://blog.p-mt.net  (multiboot055.sh)
- In /boot/grub eine grub.cfg anlegen. Beispiel siehe unten. Diese Konfiguration ist aus verschiedenen Quellen kopiert und kombiniert worden. Die Namen der Isos wurden nach dem Download so gewählt, dass neuere Versionen ohne Änderungen der grub.cfg austauschbar sind.

Die ISOs habe ich in /boot/iso/ abgelegt.


Bei folgenden Systemen muss der Inhalt des ISOs in ein Verzeichnis kopiert werden (z.B. in /boot/iso/...):

-debian-live-squeeze-i386-xfce-desktop (mein Versuchsobjekt), hier benötigt man nur das Verzeichnis "live". Also "/boot/iso/live/"

-LMDE. Hier habe ich für das Beispiel "menuentry "Linux Mint Debian xfce 32 (LMDEx)" ein Verzeichnis "/boot/iso/lmdex32/" benutzt.

Auf einer DVD von PC-Welt Linux war eine live-Version von Debian. Alle Versuche, das auf meinem Multioot-Stick nachzuvollziehen, endeten (wie schon weiter oben beschrieben) in einem Anmeldebildschirm. Verwendet man in der grub.cfg das Zauberwort "config", dann klappt alles wie gewünscht.


Code: [Select]

#--------------- grub.cfg multiboot------------------------
if loadfont /boot/grub/unicode.pf2 ; then
  set gfxmode="640x480"
  insmod gfxterm
  insmod vbe
  terminal_output gfxterm
  if terminal_output gfxterm; then true ; else
     terminal gfxterm
  fi
fi
insmod tga
background_image /boot/grub/rs.tga

menuentry "aptosid full 64" {
 loopback loop /boot/iso/aptosid.iso
 linux (loop)/boot/vmlinuz0.amd fromiso=/boot/iso/aptosid.iso boot=fll noeject quiet debug=fll lang=de
 initrd (loop)/boot/initrd0.amd
}

menuentry "aptosid-lite 64" {
 loopback loop /boot/iso/aptosid-lite-64.iso
 linux (loop)/boot/vmlinuz0.amd fromiso=/boot/iso/aptosid-lite-64.iso boot=fll noeject quiet debug=fll lang=de
 initrd (loop)/boot/initrd0.amd
}

menuentry "Linux Mint 64 (Ubuntu)" {
 loopback loop /boot/iso/linuxmint-64.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/linuxmint-64.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}
 
menuentry "____________________________ 32 Bit ___________________________________" { echo
}

menuentry "Debian-live" {
linux /boot/iso/debian-live-squeeze-i386-xfce-desktop/live/vmlinuz rootfstype=vfat boot=live config live-media-path=/boot/iso/debian-live-squeeze-i386-xfce-desktop/live locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys quiet splash --
initrd /boot/iso/debian-live-squeeze-i386-xfce-desktop/live/initrd.img
}

menuentry "Debian-live-Pc-Welt" {
linux /boot/iso/live-pcw/vmlinuz boot=live config live-media-path=/boot/iso/live-pcw debian-installer/language=de console-setup/layoutcode=de splash --
initrd /boot/iso/live-pcw/initrd.img
}

menuentry "Linux Mint Debian 32 (LMDE)" {
linux /boot/iso/lmde32/casper/vmlinuz rootfstype=vfat boot=live live-media-path=/boot/iso/lmde32/casper locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys quiet splash --
initrd /boot/iso/lmde32/casper/initrd.lz
}

menuentry "Linux Mint Debian 32 (LMDE) xforcevesa" {
linux /boot/iso/lmde32/casper/vmlinuz rootfstype=vfat boot=live xforcevesa live-media-path=/boot/iso/lmde32/casper ramdisk_size=1048576 root=/dev/ram rw noapic noapci nosplash irqpoll --
initrd /boot/iso/lmde32/casper/initrd.lz
}

menuentry "Linux Mint Debian xfce 32 (LMDEx)" {
linux /boot/iso/lmdex32/casper/vmlinuz rootfstype=vfat boot=live live-media-path=/boot/iso/lmdex32/casper locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys quiet splash --
initrd /boot/iso/lmdex32/casper/initrd.lz
}

menuentry "aptosid full 32" {
 loopback loop /boot/iso/aptosid.iso
 linux (loop)/boot/vmlinuz0.686 fromiso=/boot/iso/aptosid.iso boot=fll noeject quiet debug=fll lang=de
 initrd (loop)/boot/initrd0.686
}

menuentry "aptosid-lite 32" {
 loopback loop /boot/iso/aptosid-lite-32.iso
 linux (loop)/boot/vmlinuz0.686 fromiso=/boot/iso/aptosid-lite-32.iso boot=fll noeject quiet debug=fll lang=de
 initrd (loop)/boot/initrd0.686
}

menuentry "aptosid-xfce-32" {
 loopback loop /boot/iso/aptosid-xfce-32.iso
 linux (loop)/boot/vmlinuz0.686 fromiso=/boot/iso/aptosid-xfce-32.iso boot=fll noeject quiet debug=fll lang=de noapic
 initrd (loop)/boot/initrd0.686
}

menuentry "Linux Mint" {
 loopback loop /boot/iso/linuxmint.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/linuxmint.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}

menuentry "Linux Mint KDE" {
 loopback loop /boot/iso/linuxmint-kde.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/linuxmint-kde.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}
 
menuentry "Linux Mint Xfce" {
 loopback loop /boot/iso/linuxmint-xfce.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/linuxmint-xfce.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}

menuentry "Linux Mint LXDE" {
 loopback loop /boot/iso/linuxmint-lxde.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/linuxmint-lxde.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}

menuentry "Ubuntu Desktop 10.10" {
 loopback loop /boot/iso/ubuntu-10.10.iso
 linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/ubuntu-10.10.iso locale=de_DE bootkbd=de console-setup/layoutcode=de console-setup/variantcode=nodeadkeys noeject noprompt --
 initrd (loop)/casper/initrd.lz
}


menuentry "____________________________ Werkzeuge ________________________________" { echo
}

menuentry "Parted Magic" {
    loopback loop /boot/iso/pmagic.iso
    linux (loop)/pmagic/bzImage iso_filename=/boot/iso/pmagic.iso edd=off noapic load_ramdisk=1 prompt_ramdisk=0 rwnomce sleep=10 loglevel=0 keymap=de
    initrd (loop)/pmagic/initramfs
}

menuentry "Super Grub Disk (grub2) der geht noch nicht" {
search --set -f /boot/iso/sgd2.img
linux16 /boot/syslinux/memdisk
initrd16 /boot/iso/sgd2.img
}

menuentry "Super Grub Disk (Grub1)" {
search --set -f /boot/iso/sgd1.img
linux16 /boot/syslinux/memdisk
initrd16 /boot/iso/sgd1.img
}

menuentry "VbeInfo" {
vbeinfo
read
}

menuentry "lspci" {
lspci
read
}

menuentry "____________________________ Neustart _________________________________" { echo
}

menuentry "Reboot" {
insmod reboot
reboot
}


Zur Formatierung des Sticks:

-Grundsätzlich reicht vfat.
-Soll der freie Speicherplatz für den Persistentmodus _eines_ Systems genutzt werden, oder wird von einem ISO die maximale FAT-Dateigröße überschritten, dann ext2. Hier hilft das exzellente Aptosidhandbuch weiter.

Gruß
Raimund

Offline ralul

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #10 on: 2011/07/20, 11:33:30 »
Sehr schön Raschu Raimund,

Das ist definitiv eine Wiki Seite wert.

- Vielleicht noch eine Beispielzeile vom Stick aus Debian starten mit den Standard link /vmlinuz, wenn man seinen MBR zB wegen Win7-sp1 verloren hat.

- Vielleicht noch eine einfache grub-install Zeile als Beispiel.

- Wieso will LMDE nicht von iso Loop? Eine Idee wäre den Kernel und das initrd aus dem Iso rauskopieren und direkt starten?
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wannek3

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #11 on: 2011/07/20, 16:56:45 »
Super Idee und Anregung, raschu!
Habe ext2 probiert. Mußte außer grub2 auch noch extra syslinux (memdisk) aufspielen und dann starten auch:
- memtest
- hdt
- grub1
- partedmagic
Es fehlt noch trinity, das will zweimal hintereinander loop-mounten, weil seine Autoerkennung da im virtuellen Nebel stochert.

@ralul:
1) mit dem grub tool könnte man den MBR ja wieder reparieren.
2)
Code: [Select]
grub-install --no-floppy --root-directory=/media/usbstick/ /dev/sdX

Offline ralul

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #12 on: 2011/07/21, 00:36:02 »
@wannek, stimmt mein erster Punkt ist unnötig.
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Phoenix

  • Guest
[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #13 on: 2011/07/21, 00:58:32 »
Hallo raschu,

die lange grub.cfg multiboot gilt ja für eine Multibootinstallation. Aus verschiedenen Gründen mag ich das nicht so recht; welche Abteilungen aus Deiner Auflistung müßten dann außer einer Distri (egal, welche) noch stehen bleiben, wenn nur diese eine Distri genutzt wird?

Hat sich die Config- Datei im Laufe der Zeit selbst ergänzt, oder hast Du alle Abteilungen manuell selbst eingetragen?

Wenn ich das richtig sehe, sind das alles Live- Isos?

Wie groß ist denn Dein Stick für solch einen Umfang an Distris?

Nette Grüße

Phoenix

Offline RoEn

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[gelöst] Debian-Live auf USB-Stick
« Reply #14 on: 2011/07/21, 06:13:15 »
hi raschu,

ich habe da mal was vorbereitet:
http://wiki.aptosid.de/index.php?title=Debian-Live_auf_USB-Stick
Bitte ergänzen. :-)
naja...

RoEn