aptode - debsid - sideb

Started by ralul, 2011/07/24, 01:15:34

Previous topic - Next topic

ralul

Background Diskussionen über eine neues aptosid.de Release. Namen:
- aptode als ein Arbeitstitel
- AptosidDE ist zu schräg
- "de" kommt aus Deutschland und beginnt wie Debian
- aptode hört sich langsamer und einfacher an als aptosid

Die Langsamkeit ist, was wir anstreben: Debian sid soll attraktiver und einfacher werden für Debian Einsteiger!

Deswegen machen wir einfach ein neues Release, was zwischen den Stühlen sid und testing Bestand haben wird.

Wir machen ein Repository, was hauptsächlich aus Metapaketen besteht, die die normalen Debian sid Pakete holen, die von einigen von uns als Frontrunner (Man kann auch sagen Frontschweine) ein paar Tage lang getestet sind.

Dieses "aptode" Release Repo muss von Geniessern unseres "easy" Debian sid mit erhöhter Priorität konfiguriert werden. Wenn wir zB die slh kernel mit unseren Metapaketen anbieten, werden Aptode Geniesser nicht jeden Tag einen neuen Kernel per DU upgraden müssen, weil wir ihn sowieso 4,5 Tage testen. Käme in dieser Zeit ein neuer slh Kernel würden wir wiederum diesen testen und das Kernel upgrade verzögerte sich. Im Endeffekt hätten Aptode Geniesser viel weniger DU Upgrade Orgien zu erleiden. Und sie würden nie ein udev Paket erleben, dass ihren Pc unbootbar macht.

Die Diskussionen in den aptosid.de Foren werden kaum mehr im Teil "Upgrade Warnungen" stattfinden.

[Edit] Titel ergänzt
[Edit] Einleitung geändert hinsichtlich der allgemeiner gewordenen Diskussion
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

reddark

Nur kurz, weil spät ;)
mir geisterte der name "DebSid" im Kopf rum.

autoandimat

Quote from: "reddark"Nur kurz, weil spät ;)
mir geisterte der name "DebSid" im Kopf rum.
"Sideb" würde das ganze noch um einen Buchstaben kürzen. :wink: Wäre auch sid und deb mit drin.

ralul

Wir würden vielleicht neben einem Metapaket

sideb-kernel-slh auch
sideb-kernel-bfs und
sideb-kernel-rtbrummer

haben wollen? Ich bin kein Artworker eher ein Autworker, zu den ästhetischen Fragen äußere ich mich nicht, was nicht heißt, dass ich sie unwichtig einschätze.

Äh, wobei Namensäthetik:
sideb-kernel
debsid-kernel
aptode-kernel
da finde ich aptode nicht das schlechteste, wenn man es englisch ausspricht!
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

autoandimat

Na zu rtbrummer kann ich nur sagen: natürlich möchte ich das. :D

reddark

@ralul: nenn den thread doch einfach "Namensfindung" sonst wird das noch so viel ;)

ralul

@reddark, nee - mein Hauptanliegen ist die Diskussion, wie wir ein Einsteiger freundlicheres Debian sid bauen können! Das mit dem Namen läuft jetzt natürlich nebenher, weil ich davon angefangen habe ...
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

reddark

ok ;)
aba war dafür nich devils thread gedacht ;)

autoandimat

Quote from: "ralul"da finde ich aptode nicht das schlechteste, wenn man es englisch ausspricht!
Das stimmt. Ich persönlich fände sideb insofern nicht schlecht da es deb und sid mit beinhaltet und auch ne Distanz zu aptosid wäre.

ralul

Quote from: "reddark"war dafür nich devils thread gedacht ;)
Dort habe ich meinen Plan für ein "easy" Debian sid auch zuerst angesprochen. In dem Gefecht über proprietär ging es unter. Die Frage von Proprietärer Software wird tendenziell eher unwichtiger werden ...
experiencing siduction runs better than my gentoo makes me know I know nothing

holgerw

Hallo,

der Bezug zu Debian muss ja nicht im Namen eingebaut werden. Viele Derivate haben vom Namen her gar keinen erkennbaren Bezug zur jeweiligen Herkunftsdistribution.

Meine Vorschläge
Rolling-Linux
App-to-Date

Viele Grüße,
 Holger

DonKult

Quote from: "ralul"Deswegen machen wir einfach ein neues Release, was zwischen den Stühlen sid und testing Bestand haben wird.
Warum nicht Debian in ihren CUT Bemühungen unterstützen. Ob du nun sid als Basis nimmst und zurück hälst oder testing als Basis und vorziehst macht nicht so den Unterschied. Vor allem hat man alle sid Nutzer als Tester, deren Zahl sehr viel größer sein wird als auch jede noch so große Zahl an aptode/debsid/sideb-Testern. 30.000 Pakete wird man kaum "alleine" testen können...

Und fürs Protokoll: Ein Repo zwischen testing und unstable zu schalten wie auch Mint das gerade eben mit ihrer Debian-Version versucht geht nur wenn man unstable entsprechend spiegelt. Mit ein paar Metapaketen (Depends: foo (= bar)) oder Pinning ist da nichts zu reißen - das geht schneller in die Hose als du unstable sagen kannst...


Zum restlichen Thema möchte ich mein Lieblingswort anbringen: "Eierlegende Wollmilchsau"
Wer non-free nicht zur Not von Hand an die sources.list drankleistern kann hat in unstable nichts verloren - Punkt aus. Das ist nicht weil man so ein elitärer Club sein möchte, sondern einfach weils dem Nutzer keinen Spaß machen wird. Da gibts immer mal was was nicht funktioniert und wo man basteln darf -- wenn der Nutzer sowas aber haßt dann wirds ihm nicht gefallen...

Wie wärs also mal wenn man (realistisch) die "Target-Audiance" definiert und sich dann umsieht, was es schon gibt. Den Distros zwischen unstable und testing gibts genug - und z.B. mit Ubuntu wirds wohl keiner aufnehmen wollen...

RoEn

Da ich nur Betrachter des Ganzen bin und somit emotional nicht tief drinne hänge, dann kann ich nur empfehlen, erst mal ein Produkt zu erstellen, bevor es "verkauft" wird. Es wirkt sonst irgendwie ...ähmmm...komisch (und das ist noch höchst freundlich ausgedrückt).
naja...

RoEn

devil

andersrum wird ein schuh draus:
erst mal ein schlüssiges konzept, dann ist das produkt nicht so schwer.
wenn man dann nicht bis zum schlüssigen konzept kommt, kann man immer ohne probleme das projekt beerdigen.

greetz
devil

RoEn

Devil, ich spreche nicht vom Konzept, sondern von der vorzeitigen Suche nach einem Namen für noch nichts vorhandenes.
naja...

RoEn