Über den Tellerrand...

Started by BX13, 2011/04/11, 00:38:52

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agaida

;) Im verlinkten Posting von DonKult findet sich ein Link zur Liste der braven Kinder.

Ich hoffe das jetzt folgende bringe ich halbwegs richtig und verständlich auf die Reihe:

*buntu: su ist nicht scharfgeschaltet. Du scheiterst spätestens bei der Eingabe des Passworts. Das wird im allgemeinen so übersetzt, dass es kein su gibt.

Anders: .. Nö, nicht anders. Da sind Dir einige Zusammenhänge nicht klar. Mit su wirst Du SuperUser, sprich root. Dummerweise übersetzt sich su aber substitute user, ohne Argumente wird root angenommen. Ab su bist Du Root, musst Dich also mit dem Root-Passwort authentifizieren. sudo arbeitet da ein wenig anders, es substituiert ohne Argumente erst mal nur die Rechte, die in den sudoers festgelegt sind. Authentifizieren tust Du Dich aber als Du selbst, in den Sudoers wird nur geschaut, ob Du auch darfst. Und das ist der Unterschied, mit sudo bist Du teilweise Du selbst und nimmst Dein Passwort, mit su wirst Du zu root und brauchst folglich dessen Passwort.

Das verdient jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Umgebung etc spielen erst mal keine Rolle bei dieser Betrachtung. Nur zur Verdeutlichung, versuch mal als root ein KDE-Programm zu starten, Du wirst keinen Schirm haben und das wird er annörgeln.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

BX13

Ich glaube wir reden da aneinander vorbei, agaida. Aber eines ist sicher: su funktioniert bei mint! Ich bin vielleicht nicht der linuxer schlechthin, aber wenn ich sage das geht, dann habe ich das ausprobiert (vor ein paar Minuten) und behaupte das nicht einfach nur.

agaida

QuoteAch, und dieser "sudo"-Mist und das es kein eigenes root-Passwort gibt (per Voreinstellung) finde ich unmöglich.
Bei welchem Mint - Auch da kommt es auf den Unterbau an, es gab ja einige Mints auf Ubuntu, jetzt debian und Du benutzt ubuntu. Sorry, aber wo ist jetzt das Problem mit sudo und dem Passwortsetzen? Irgendwie waren wir wirklich aneinander vorbei, ich wüsste nur gern wo? :lol:
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

BX13

Mint 10

Die repos sind u.a. ubuntu 10.10

BX13

Quote from: "agaida"Sorry, aber wo ist jetzt das Problem mit sudo und dem Passwortsetzen?

Mit dem "Setzen" nicht.  :?

Aber Beispiel:

Synaptic bei mint -> user-Passwort erforderlich

Synaptic bei aptosid -> (wie es sich gehört) root-Passwort erforderlich

agaida

Da reicht ein lol nicht mehr aus, das ist eindeutig ein rofl mit Beissen in den Teppich. Das kommt halt immer darauf an.  So richtig begriffen habe ich es immer noch nicht. Wenn Du jetzt aber sagst, dass Du sudo synaptic machst, kann ich nur noch ganz dringend von abraten. Das wäre der Obermurks schlechthin und einer der Gründe, warum sudo, nun ja, nicht den unbedingt besten Ruf bei aptosid hat. kdesudo synaptic sollte sich in beiden Fällen gleich verhalten, sudo synaptic ist unter Strafandrohung verboten. In diesem Fall hätte aber Mint recht.
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

BX13

Ich werde den Verdacht nicht los, dass du mich verarschen willst.
Gut, brechen wir das hier ab. lass dir deinen Teppich schmecken.

holgerw

Hallo @BX13,

Schritt 1:
sudo passwd root
Dann Dein Userpasswort eingebnen
Dann zwei mal das neue Passwort für root setzen.

Schritt 2:
Editiere die etc/sudoers:
Defaults        !lecture,tty_tickets,!fqdn,targetpw,timestamp_timeout = 0

Dann hast Du einen root Zugang, der auch mit KDE funkioniert.

Viele Grüße,
 Holger

agaida

@holgerw: Genau das funktioniert ja bei BX13, so ich dass verstanden habe. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass da an synaptic geschraubt wurde. Sonst kann ich mir das nicht erklären.

Ich habe da ein leichtes bis mittelschweres Verständnisproblem, das ärgert mich masslos. Kann mal jemand berufenes evtl. ein paar Worte der Aufklärung schreiben?
There's this special biologist word we use for "stable". It's "dead". ~ Jack Cohen

gas103

@all:

ich nutze sowohl Aptosid als auch Mint seit der Version 8.0
Der Root Account ist bei Mint standardgem. deaktiviert.(und meines Wissens ist unter Ubuntu das auch so)
Man kann darüber diskutieren ob sowas sinnvoll ist - aber ich kann diesen Root Account jederzeit wieder aktivieren. Insofern habe ich die freie Auswahl was ich nutzen will.

Was ich bei Mint Klasse finde, dass ich je nach Lust und Laune entweder alles auf der Konsole machen kann, oder wenn ich keinen Bock dazu habe, alles über die Oberfläche. Ich habe die Auswahl zwischen einer Ubuntu Version und einer Debian Version, zwischen KDE, Gnome und XFCE.

Also ich finde Mint ist mehr als einen Blick wert.  :wink:
(Bitte nicht schlagen )



gruß
gas103

BX13

Quote from: "holgerw"Hallo @BX13,

Schritt 1:
sudo passwd root
Dann Dein Userpasswort eingebnen
Dann zwei mal das neue Passwort für root setzen.

Schritt 2:
Editiere die etc/sudoers:
Defaults        !lecture,tty_tickets,!fqdn,targetpw,timestamp_timeout = 0

Dann hast Du einen root Zugang, der auch mit KDE funkioniert.

Viele Grüße,
 Holger

Danke Holger!

Das funktioniert, außer die Softwareverwaltung mintinstall, die will immer noch das user-passwort.  :?

Ansonsten top!  :D

BX13

Quote from: "gas103"

Also ich finde Mint ist mehr als einen Blick wert.  :wink:
(Bitte nicht schlagen )




Ja, mint ist beeindruckend. Aber ich schaffe es nicht auf meinem Laptop den proprietären ATI-treiber zu installieren. Und diese sudo-Sache...

gas103

@bx13
QuoteAber ich schaffe es nicht auf meinem Laptop den proprietären ATI-treiber zu installieren.

Eigentlich erkennt Mint bei der Installation schon Geräte die proprietäre Software benötigen und installiert diese nach.
Ansonsten wenn Du .deb Packete hast, sollte das über die Konsole mit dpkg einwandfrei funktionieren. (Grübel)


QuoteUnd diese sudo-Sache
Ich habe mich am Anfang auch darüber aufgeregt, primär daher weil ich mich um meine Freiheit beraubt sah, andererseits ist es ein Sicherheitsgewinn weil man nur temporär root Rechte hat.
und wer will kann root ja wieder aktiveren. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und denke eigentlich gar nicht mehr darüber nach und "su " funzt ja auch.

greets
gas103

BX13

Quote from: "gas103"

Eigentlich erkennt Mint bei der Installation schon Geräte die proprietäre Software benötigen und installiert diese nach.
Ansonsten wenn Du .deb Packete hast, sollte das über die Konsole mit dpkg einwandfrei funktionieren. (Grübel)

Klappt ja auch, aber nicht bei der  alten Karte (radeon xpress 200). Habe mir die Finger wund gegoogelt und wieder "Englisch-Lektionen" über mich ergehen lassen. *stöhn*  Wie es aussieht wir die Karte nicht (mehr) unterstützt. Obwohl...SUSE muddelt die einwandfrei.  :?

WilhelmHH

Quote from: "agaida"Nicht dass wir uns falsch verstehen, das ist der erste Befehl, den ich böswilliger Weise in grundsätzlich jede meiner *buntu-Installation eingebe, sobald ich das erste Mal als User eingeloggt bin.

... Irgendwie bin ich da Argumenten recht unzugänglich.

Also ich gebe in gutwilliger Weise in grundsätzlich jede meiner *buntu-Installation

sudo apt-get install mc

ein, sobald ich das erste Mal als User eingeloggt bin.

Und seit dem gestrigen Blick in Koflers Ubuntu Server -Buch

sudo apt-get install gpm

gpm (General Purpose Mouse) ist ein Maus-Server für die Konsole und xterm.

Wo konkret ist der deaktivierte root falsch? Im Server?